Cover des Monats Oktober 2022: Dark, darker, Katar

11Freunde blickt mit seinem WM-Sonderheft ungeschönt auf die am Sonntag (20.11.2022) angelaufene Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Der Verweis auf das legendäre Pink-Floyd-Album 'The dark side of the moon' verleiht dem Titel zusätzliche Relevanz und Aufmerksamkeit. Unsere Jury kürt ihn zum Cover des Monats Oktober 2022.

So bewertet die Jury die besten Cover vom Oktober 2022:

1. Platz: 11Freunde WM-Sonderheft

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Unmissverständlich, plakativ, cool. Aber die WM in Katar ist doof."

Andreas Walter, Senior Creative bei Ogilvy: "Ein ikonisches Motiv intelligent neu interpretiert – das schaut man sich lieber an als die WM."

Christian Anhut, Chief Creative Officer bei Edelman: "The Dark Side of Football im Rampenlicht!"

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Schöner Twist des bekanntesten Pink Floyd Albums: aus Buntem, Lebensfrohem wird etwas Dunkles, Bedrohliches. Leider sehr passend!"

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Das ist eine Cover-Ikone, die einem Sonderheft über das heikle Thema "WM in Katar" gerecht wird und einen anspruchsvollen Aufmacher darstellt. Das Cover-Motiv macht klar: Die WM in Katar führt zwangsläufig zu einem Erkenntnisgewinn. Dabei lässt sich der Lichtfluss durch den WM-Pokal von beiden Seiten interpretieren. Von links nach rechts: Erst wenn das vollständige Spektrum der Tatsachen rund um die WM 2022 betrachtet wird, ergibt sich ein klares Bild und eine Quintessenz. Von rechts nach links: Indem wir durch die WM Katar im Rampenlicht haben, ergibt sich die Möglichkeit, die vielfältigen Verhaltensweisen des Landes rund um das Event besser im Einzelnen sichtbar zu machen."

Gianluca Coscarelli, Creative Director bei häppy: "Eine Hommage an Alex Steinweiss’s "Beethoven No. 5"- und Pink Flyod’s "The Dark Side of the Moon"-Cover. Was vorher das Klavier und das Dreieck waren, ist nun der WM-Pokal. Das Licht, das durch diesen gebrochen oder auch gespalten wird, ist eine tolle Analogie zur WM-Auslosung, denn diese hat ebenso die Welt über ein Jahrzehnt hinweg gespalten. Doch eigentlich sollte eine WM, das größte Sportereignis der Welt, für Weltoffenheit und Toleranz stehen. Vor allem aber die Welt vereinen. Nicht so in Katar. Ein über Jahre hinweg heiß diskutiertes Thema, welches das Cover auf mehrere Weisen aufgreift. Denn nicht nur die Spaltung wird in dem Cover aufgegriffen, sondern auch der durch den Pokal entstehende Regenbogenstrahl greift den Missstand rund um die Gleichberechtigung und die Verletzung der Menschenrechte in Katar auf. Die weiße Augenbinde im Pokal, die in einem einseitigen Strahl mündet, symbolisiert die Engstirnigkeit und Einseitigkeit der Sichtweise Katars. Denn ausgehend vom Kafala-System, der Homosexualität bis hin zur Gleichberechtigung der Frauen läuft dort so einiges nicht ganz rund. Perfekt abgerundet wird das alles mit der an Pink Floyd angelehnten Headline: "The Dark Side of Football"."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Die Kommerzialisierung der Fußball-WM und ihre klaren Schattenseiten. Der Glanz der beliebten Trophäe verblasst. Eindringlich und simpel visualisiert."

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "11Freunde bezieht klare Haltung zur WM in Katar. Sehr stark."

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "In vielerlei Hinsicht einfach genial. Chapeau!"

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Pink Floyd auf einem T-Shirt funktioniert. Pink Floyd auf einem Magazin auch. In diesem Fall aber als invertierte Version mit großer Botschaft."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Bildidee grafisch schön umgesetzt."

Markus Mayr, Inhaber Storypark: "Noch nie war die Vorfreude auf eine Fußball-Weltmeisterschaft so getrübt wie dieses Jahr. Das Cover der 11Freunde zeigt deutlich, wie sehr sich Fußball-Fans wenden müssen, um das Großevent trotz der Schattenseiten genießen zu können."

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim Medienverband der freien Presse: "Erneut eine gelungene Bildkomposition von 11Freunde, die mit einem Blick sofort begreifbar ist und auf mehreren Ebenen funktioniert. Nichts ist in Katar so bunt, wie die Funktionäre vermitteln wollen. Sondern im Gegenteil: Für Menschenrechte sieht es weiterhin düster aus. So düster, dass nicht mal das Gold des WM-Pokals darüber hinwegtäuschen kann."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Ein kleiner Lichtstrahl bricht sich im FIFA-WM-Pokal und macht alle Lichtfrequenzen des Regenbogens sichtbar. Alles unter dem Slogan "The Dark Side of Football". Wichtige Message zu Inklusivität sehr schön und klug verpackt."

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Ikonisches Plattencover trifft den Nerv vieler Fans. Toll."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Der World Cup als gleichstellungsaussaugendes schwarzes Loch der Eingleisigkeit. Traurig."

2. Platz: Stern 42/2022

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Sehr gelungenes Cover durch die außergewöhnliche Portrait-Fotografie, die Greta Thunberg aufmerksamkeitsstark inszeniert."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Die echte Inszenierung von Greta Thunberg mit ölverschmiertem Gesicht ist wirklich stark und mutig, von allen Beteiligten. Sofort kommt die Frage auf: Kann das echt sein – technisch und auch gewollt von Greta von Thunberg selbst? Es ist ein Porträt mit enormer Wucht und ambivalenter Wirkung entstanden, eine Mischung aus Cyborg und Venus. Nicht umsonst hat das Covermotiv internationale Beachtung gefunden."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Starkes Motiv, das die aktuelle Problematik und auch die Situation von Greta Thunberg auf den Punkt bringt. Allerdings haben wir die Idee auch schon gesehen: der WM-Pokal übergossen mit Erdöl zum Thema Katar."

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Übertrieben inszeniert. Funktioniert als Eye-Catcher bestens."

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "Krasses Portrait einer krassen Frau, das gleichzeitig auch noch im krassen Widerspruch zur Headline steht und dadurch noch stärker wird."

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Dieses inszenierte, fast schon martialisch anmutende Cover mit dem Gesicht von Greta Thunberg spricht auf so vielen Ebenen von den Krisen dieser Welt. Stark umgesetzt!"

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Wichtiges Thema mit starker Bildidee umgesetzt."

Thomas Schatton, Geschäftsführer von Panama: "Greta geht immer. "Greta […] durchgedreht" natürlich noch mehr. Das plakative Spiel mit Text und Bild bringt die drängende Klimafrage gekonnt aufs Cover. Verstörend, eindringlich, aufmerksamkeitsstark. Gekonnt."

Markus Mayr, Inhaber Storypark: "Ist sie es wirklich? Erst auf den zweiten Blick wird Greta Thunberg auf dem Stern-Cover sichtbar. Verstörend, aufwühlend ist dabei nicht nur das Bild, sondern auch das Zitat. Ein Cover, das bewegt."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Das Cover zeigt Greta Thunberg endlich als ernstzunehmende Aktivistin und ermöglicht ihr das Image des Kindes abzulegen. Tolle Inszenierung als menschliches Ölverschmutzungs-Opfer."

3. Platz: Harvard Business Manager 11/2022

Gianluca Coscarelli, Creative Director bei häppy: "Das Cover besticht durch die starke Komposition und einfachen farblichen Kontraste. Das Fitting des Models tarnt sich im Muster des Tisches und des Hintergrunds und unterstreicht so die Angepasstheit. Im Gegensatz dazu sticht das Model mit der knalligen Farbe des Make-ups und der Ohrringe stark heraus und setzt einen Akzent der Individualität, wodurch die Titelstory untermalt wird."

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Wie immer ein geiles, ungesehenes Bildkonzept."

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Künstlerisch gestaltetes Cover, das das Thema des Heftes grafisch aufmerksamkeitsstark inszeniert."

Christian Anhut, Chief Creative Officer bei Edelman: "Auch angepasst kann man für Aufmerksamkeit sorgen."

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Beautiful Mimikry."

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Starkes Pattern. Cooles Model. Eye-Catcher!"

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Ein perfektes Spannungsverhältnis aus Fashion-Fotografie mit business approach."

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Hier hat wortwörtlich alles Stil – und Wortwitz ist auch noch dabei! Großartig!"

Markus Mayr, Inhaber Storypark: "Ein ganz und gar nicht angepasstes Cover zeigt der Harvard Business Manager diesen Monat. Und erzeugt beim flüchtigen Blick ins Magazinregal genau den Moment, den ein Blatt braucht, um beim potenziellen Leser Neugier zu wecken."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Grafisch einfach ein Hingucker. Ein vermeintlicher Modeshoot für ein Business-Magazin, schön um die Ecke gedacht!"

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim Medienverband der freien Presse: "Hervorragende Optik! Bei diesem fast Cover-füllendem schwarz-weißen Vichy-Karo-Muster auf schwarzer Haut MUSS man einfach hinsehen. Dazu die konträre Überschrift "Nennt mich ruhig angepasst" – funktioniert wunderbar."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Très chic und sehr aufmerksamkeitsstark durch die Kontraste."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Das sogenannte Business Moiré. Ein visueller Effekt des Erfolgs."

4. Platz: Texte zur Kunst Nr. 127

Andreas Walter, Senior Creative bei Ogilvy: "Bringt etwas Farbe in den tristen Alltag. Dieses Cover sieht einfach gut aus und sorgt für positive Schwingungen."

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Emotionales Motiv, knallige Farben, interessante Perspektive und eine saubere Typo. Mehr braucht es nicht, um hängen zu bleiben."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Wunderbar stilles, poetisches Foto, das in Kontrast steht zum Neologismus Resortization. Dadurch entsteht kommunikative Kraft, die auf den Missstand der Auslagerung von Kunst in exklusiv zugängliche Ressorts aufmerksam macht."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Ein Kunstcover als Augenweide. Hier macht das Betrachten alleine schon Freude und führt angenehme auf das Heftthema hin."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Hier kann man gut ein- und wegtauchen. Bei diesem prägnanten ästhetischen Foto wird direkt das "Kopfkino" stimuliert."

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "What can I say, sieht einfach mega aus und zeigt, dass es Zeit ist, gelb/pink/petrol von der FDP zurückzuclaimen."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Titel und Bild machen neugierig."

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Kunst ohne Text für Texte zur Kunst."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Worum es in dieser Titelstory geht, wird auch nach dem Studium der Website nicht so richtig klar. Mir egal, das Cover sieht phantastisch aus. Vermutlich werde ich mir das Heft kaufen, nur um es auf meinen Wohnzimmertisch zu legen."

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Einfach ein Stück Kunst kaufen zum Preis eines Magazins: Dieses Cover!"

5. Platz: brand eins 10/2022

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Kleine Änderung, große Wirkung! Ein tolles Cover, um weibliche Führungsqualitäten zum Thema zu machen. Das kleine Emoji drückt dabei ganz wunderbar das innere Entsetzen mancher Leser (sic!) aus."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Das Cover ist eine souveräne und clevere Fortsetzung der minimalistischen brand-eins-Typo-Cover-Serie. Mit der Zeile "Eine muss es ja machen" gelingt es, auf die Schwierigkeit der Aufgabe der Führung hinzuweisen und durch das Weglassen eines Buchstabens anzudeuten, dass die hauptsächliche Konzentration vieler Unternehmen darauf, Frauen eine Chance zu geben, noch nicht die komplette Vielfalt der Möglichkeiten Führung zu gestalten ausschöpft."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Ja, Frauen können Führung ;-) Die rote Schrift auf blauem Hintergrund hat eine beruhigende Signalwirkung. Klare Sprache, wenig Worte. Am Puls der Zeit."

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Boldes Statement, auch weil viel Wahrheit drin steckt."

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "Ein typisches brand-eins-Motiv mit typischer Plakativität, das mit sehr wenig sehr viel sagt. #feministleadership."

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Einfach und auf den Punkt. Wie immer sehr gut umgesetzt von brand eins."

Markus Mayr, Inhaber Storypark: "'In your face' scheint dieses Cover zu sagen. Da unsere Agentur selbst von einer Frau geführt wird, verleiht es mir lediglich ein Schmunzeln. Während es anderen wahrscheinlich das (Smiley-)Grauen ins Gesicht zaubert."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Es ist nicht außergewöhnlich, dass Frauen führen und führen wollen. Darum ist das so…"

6. Platz: Der Spiegel 43/2022

Christian Anhut, Chief Creative Officer bei Edelman: "Big Banana – schön reduzierte Gestaltung der Titelstory."

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim Medienverband der freien Presse: "Von der Bananenrepublik zur Bananeninsel – tolle Gestaltung, bringt die Botschaft auf den Punkt rüber."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Kreatives und humorvolles Sinnbild zum Zustand der Politik im Vereinigten Königreich."

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Der Brexit ist noch immer ein aktuelles und folgenreiches Thema, das wieder einmal seinen Weg auf das Spiegel-Cover gefunden hat. Die kreative Leistung daran: ein großes, britisches Wahrzeichen wurde mit einem wichtigen Brexit-Wahlkampfthema verknüpft – der Banane. Das Cover macht Lust auf mehr."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Gute Bildidee."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Klar, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Aber dieses Cover ist so herrlich albern und trifft dabei gleichzeitig die Lage auf der "Bananen-Insel" so herrlich auf den Punkt, dass es für mich der Favorit des Monats ist."

7. Platz: ramp #59

Andreas Walter, Senior Creative bei Ogilvy: "Sorry, das ist zwar irgendwie nicht so nachhaltig. Aber so ein Porsche sieht halt immer richtig gut aus."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Toller Titel für ein hochphilosophisches Thema im Heft. Seien wir dankbar, dass es ein Magazin wie ramp immer wieder schafft, zu überraschen und zu fesseln. Weit über das Thema Auto hinaus."

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Autos im All. Geil. Aber wo ist der Tesla?"

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Dieses Cover spricht zwar eine weniger deutliche Sprache als wir es gewohnt sind, dafür überzeugt es aber mit surrealer Klasse: ein alter Rennwagen auf dem Mond. Und auch die Headline "Morgen ist gestern" erscheint passend zur Bildkomposition kryptisch und trotzdem logisch. Das "Morgen" ist die Zukunft, symbolisiert durch den Mond, und das "gestern" ist der Oldtimer."

Thomas Schatton, Geschäftsführer von Panama: "Motorsport auf dem Mond, dazu die enigmatische Headline "Morgen ist gestern." Was immer uns die ramp damit sagen will, ästhetisch und inhaltlich sind wir bereit, reinblättern zu wollen. Und dazu sind Cover schließlich da."

Markus Mayr, Inhaber Storypark: "Hass und Liebe sind selten so nah beieinander wie beim Porsche 911. Die einen sehen ihn als Zeichen der Vergangenheit, als Spritschlucker und Ölschleuder. Die anderen als Symbol der Freiheit und Sportlichkeit. Umso stärker wirkt er hier auf dem Titel der Ramp, der das 'morgen' und 'gestern' futuristisch perfekt verbindet."

8. Platz: Der Spiegel 42/2022

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Xi Jinping als Alleinherrscher nicht nur Chinas, sondern der ganzen Welt? Ganz so weit ist es vielleicht doch noch nicht. Und dennoch drückt dieses Cover die unglaubliche, praktisch unregulierte Machtfülle dieses einzelnen Mannes auf bedrückend direkte Weise aus. Sehr gelungen."

Andreas Walter, Senior Creative bei Ogilvy: "Diese Dr.-No-Attitüde lässt mich "Yes" sagen zu diesem Cover. Denn: natürlich will ich jetzt wissen, was geschieht und ins Heft schauen."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Interessante Annäherung an den unberechenbaren und hintergründigen Alleinherrscher Xi Jinping. Ein Erklärungsversuch in Form eines fein ausgeführten Porträts."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Mit scheinbar spielerischer Fingerfertigkeit balanciert Xi die Welt und dreht sie, wie es ihm am besten gefällt. Aufmerksamkeitsstarke Veranschaulichung."

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Xi Jinping, der die Weltkugel scheinbar spielend leicht auf dem Finger balanciert: ganz besonders in der aktuellen Weltsituation schürt ein solches Bild die Aufmerksamkeit. Das Cover weckt das Interesse. Die biblische Headline "Sein Wille geschehe", die eigentlich Gott vorbehalten ist, erfüllt zusätzlich ihren plakativen Zweck."

9. Platz: Crema Magazin 5/2022

Thomas Schatton, Geschäftsführer von Panama: "Latte art einmal anders: Die pflanzlichen Alternativen zur Muh-Milch sind hier schön und spielerisch inszeniert, typografisch elegant zu einem stilistisch stimmigen Gesamtbild gestaltet."

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Charmante Illustration."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Das ist prall und milchig. Das Cover macht richtig Lust auf den nächsten Cafe Latte."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Erfrischend, wohltuend und so schön weiß. Ganz klar Kaffee."

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim Medienverband der freien Presse: "Sehr realistische Gestaltung der "Milchblüte" – es könnte wirklich eine schöne Blüte sein und es könnte wirklich Milch sein. Mit dem zweiten Blick und der Message auf dem Titel wird dann klar, worum es geht. Sehr gut gelungen."

10. Platz: Der Spiegel 44/2022

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Gewohnt detailreiche Inszenierung eines hoch-aktuellen Themas. Die Spiegelung im Brillenglas lässt den Betrachter zwei Mal hinschauen und weckt das Interesse auf das Heftinnere."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Putin als Pokerspieler. Mit der Atombombe als Ass in der Hand. Plakativ. Klar. Zugespitzt. Großartiges Cover."

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim Medienverband der freien Presse: "Das letzte Ass im Ärmel des alles auf eine Karte setzenden Pokerers Putin? Der Spiegel bringt es mit diesem Cover auf den Punkt: Ein Mann sitzt am Hebel, alles hängt von ihm ab, wie es für uns alle weitergeht."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Tolle Karikatur zur Strategie(losigkeit) Putins."

Weitere Kommentare der Jury zu nominierten Covern, die es nicht unter die Top 10 geschafft haben:

Adesso 13/22

Andreas Walter, Senior Creative bei Ogilvy: "Ein echter Sehnsuchtsort. Da will ich hin. Und da will ich direkt ins Heft schauen."

Zeit Leo 7/22

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Mega Illustration, tolle Farben, macht Spaß. Wenn man sich traut."

Cicero Oktober 2022

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Süße Illustration, die den deutschen Auswanderer auf den Punkt bringt."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Der Deutsche mit dem Gartenzwerg – etwas klischeebeladen, aber dennoch ein nettes, schnelles Visual."

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "German Schrulligkeit in a nutshell. Ein Motiv, das im Grunde alles sagt. Und auch noch Humor hat."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Gute illustrative Umsetzung. Einfach, klar, schöne Farben, inhaltlich auf den Punkt."

Der Aktionär 42/2022

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Ein starkes Cover mit Pac-Man als gut gewählte Analogie, um das Thema des Heftes visuell zum Leben zu erwecken."

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Als Computerspieler der ersten Generation ein Muss."

Wirtschaftswoche 43/2022

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Das Cover überzeugt mit einem aktuellen Thema, klar auf den Punkt gebracht und visuell mit prägnanten Details versehen."

Der Aktionär 41/2022

Christian Anhut, Chief Creative Officer bei Edelman: "Stark, weil es in der grafischen Lösung nur so wenig zum Dollarzeichen addiert."

Der Spiegel 41/2022

Christian Anhut, Chief Creative Officer bei Edelman: "Manchmal verändert ein Buchstabe alles. Gelungene Headline."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Headline und Bild harmonieren wunderbar. Sofort ist klar, worum es geht. Ein – immer stärker gefragtes – Thema unserer Gesellschaft."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Ich mag das Gesicht des Jungen. Gutes Casting bzw. Archivrecherche. Es übersetzt alles, was für den Titel wichtig ist. Sympathische Nervensäge!"

 

Der Aktionär 41/2022

Gianluca Coscarelli, Creative Director bei häppy: "Das Cover besticht durch seine Einfachheit und Plakativität. Die zwei vertikalen Striche des im Anschnitt zu sehenden Dollarzeichens, gepaart mit einem paar Business-Schuhen geben der Idee und dessen Titelstory ihre Standfestigkeit."

Der Spiegel 40/2022

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Treffend!"

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Aktuelles Ereignis als Punktlandung zur gegenwärtigen Situation."

Natur 22011

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Clevere Headline. Wunderschön illustriert. Klasse!"

Wirtschaftswoche 41/2022

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Schöne Bildidee mit einer guten Prise schwarzen Humor."

Zeit Verbrechen 17/22

Thomas Schatton, Geschäftsführer von Panama: "Aus einer herrenlosen Plastiktüte purzeln Geldscheine – viel schöner kann man Verbrechen nicht ankündigen. Was steckt dahinter? So ein Cover ist ein gelungener Auftakt in die Inhalte des Hefts."

 

Der Aktionär 44/2022

Thomas Schatton, Geschäftsführer von Panama: "Halloween an der Börse, mit ergebnisoffenem Ausgang: Süßes oder Saures? Dazu das typische Farbmuster aus Orange und Schwarz, und Klauen kratzen den Börsenkurs aufs Cover. Ein Hingucker."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Risiko-Aktien mit Halloween in Verbindung zu bringen ist gewagt, funktioniert aber gut, und ist auch witzig umgesetzt."

Rolling Pin 269

Uta Schwener, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Jung, wild, spannend!

Stern 45/2022

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Auf die Selbstkritik bin ich gespannt."

Business Spotlight 11/22

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Super Thema, weil ich ja selber einer bin."

manager magazin 11/2022

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Ein internationaler Thriller von höchster Brisanz. Wie wird es ausgehen?"

Margit Mair - 21.11.2022