Cover des Monats Mai 2021: brand eins macht Schluss mit dem "Scheiß"

Mit einem Werk des Wuppertaler Künstlers Wolfgang Philippi sorgt brand eins für jede Menge Aufmerksamkeit. Auf dem Titel des Wirtschaftmagazins läutet das "Scheiss Plakat" den Neuanfang nach Corona ein. Unsere Experten-Jury überzeugt die brand-eins-typische Idee und kürt den Titel zum Cover des Monats Mai 2021.

So bewertet die Cover-des-Monats-Jury die besten Magazin-Titel vom Mai 2021:

 

1. Platz: brand eins 5/2021

Joana Hoffmeister, Geschäftsführerin von Monoki: "Die brand-eins-Cover haben Kultstatus. Es gibt kein vergleichbares Wirtschaftsmagazin in Deutschland. Unter dem Strich: Meine Nummer eins."

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Nicht das beste gestalterische Cover von der brand eins, aber dafür eines der schönsten mit einer eigenwilligen Tonalität."

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Wenn alles scheiße ist, kann es nur besser werden. Oder auch einfach ziemlich gut. So wie dieses Cover, das in unverkennbarer brand-eins-Manier heraussticht."

Ronja Schultz, Senior Director Art bei health angels: "Laut sein durch Reduzierung! Auf den Punkt gebracht und aus der Seele gesprochen."

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Ins Schwarze getroffen: Strich drunter, Neuanfang – danach sehnen wir uns alle."

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Diesem Scheiß auch!"

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Sehr schönes und zusammenfassendes Cover. Wenn das gesamte Cover handschriftlich umgesetzt worden wäre, hätte es mir sogar noch besser gefallen. Somit nur Platz 2."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Die Vergangenheit bedient sich vieler Emotionen. Die Zukunft braucht einen Abschluss der Vergangenheit und bedarf eines Realitäts-Checks. Typografisch einwandfrei umgesetzt."

Hans Ulrich Ganser, Head of Copy & Concept bei B+D Communications: "Wieder mal eine schön einfache Coveridee aus Hamburg. Da zumindest ist ein Neuanfang erstmal nicht nötig. Weiter so!"

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Schön einfach. Schön ehrlich. Schönes Wording. Schön schwarz-weiß. Dieses Cover hat es mir angetan. Klarer Favorit."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Das Beste, kein Scheiß!"

Linda-Maria Diodati, Managing Partner bei der MW Office: "Minimalistisch und auf den Punkt."

Nikolai Dobreff, Art Director bei Karlanders: "Ein Cover, das mit den Worten "Scheiß Kacke" beginnt, kriegt schon aus Prinzip meinen Platz 1 der Herzen."

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Alles andere als eine Scheiß-Idee, dieses Cover."

Marie Legat, Creative Director bei thjnk München: "Fällt durch seine reduzierte Ehrlichkeit auf."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Statements unserer Zeit anschaulich unter dem Strich auf den Punkt gebracht."

Dirk Bittermann, CEO von Leagas Delaney: "Frust in 1.000 Worten. Typografisch schön gelöst, was alles schief läuft oder blöd ist. Zeit für einen Schlussstrich und Neuanfang. Typisches brand-eins-Cover und inhaltlich (wie so oft) spot on."

Sebastian Schmidt, Senior Art Director bei Wefra Life: "Scheiß genial durch die unablässige Wiederholung des "Lieblingswortes" der Deutschen; in Kombination mit verschiedenen Themenbegriffen wirkt der letztendliche Schlussstrich wie eine Art Befreiung für den Leser. – Und führt so perfekt zum eigentlichen Thema des Magazins: Neuanfang. Meiner Meinung nach ein scheiß-langer Weg, aber notwendig:-)"

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Die launige Anti-Alles-Schmährede dieses Titels begegnete mir zuerst auf einem Poster an der Wand eines Cafés im Hamburger Schanzenviertel. Ich blieb stehen, las und lachte. Von daher: schlüssiger Ansatz, liebe brand-eins-Redaktion, auch wenn ich die inhaltliche Verzahnung mit dem Thema "Kassensturz" etwas holprig finde."

2. Platz: 11Freunde #235

Ronja Schultz, Senior Director Art bei health angels: "Kreative Idee mit viel Humor – und sehnen wir uns nicht alle nach ein bisschen Leichtigkeit, Lachen und nun ja, Fußball?"

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Europas beste Fußballer treffen wieder aufeinander. Oder wie 11Freunde sagen würde: Star Wars."

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Die kommende Fußball-EM als epischer Kampf der Sternenkrieger: "Der letzte Jogi" will es nochmal wissen. Kaum ein Film-Franchise wurde wohl so oft zitiert und persifliert wie "Star Wars" – und doch schau ich jedes Mal hin und lasse ein Schmunzeln da. Möge der Pott mit uns sein!"

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "In einem Wort: großartig!!! Nebenbei: ich würde mich gerne mal mit dem Verantwortlichen für die Bildrechte-Klärung unterhalten... ;-)"

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Schöne Anspielung auf Jogis letztes Turnier. Viel Liebe zum Detail, obwohl an der einen oder anderen Stelle noch mehr Star-Wars-Elemente hätten ersetzt werden können."

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Der fulminante Filmplakat-Titel-Style ist einfach großartig. Großartig gemacht. Großartige Botschaft. Herrlich sowas sehen zu dürfen."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Bewegt Deutschland mehr als die nächste BundeskanzlerIn. Grandios inszeniert."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Möge die Macht mit ihnen sein... Einfach Gut."

Nikolai Dobreff, Art Director bei Karlanders: "Der 11Freunde-Liveticker wird mein Highlight der EM. Das Heft weckt Vorfreude."

Marie Legat, Creative Director bei thjnk München: "Großartiges Cover."

Dirk Bittermann, CEO von Leagas Delaney: ""Der letzte Jogi". Ist das albern? Ist das gut? Wohl beides. Trotzdem hat mich das Jedi- äh Jogi-Cover angesprochen und Lust auf die EM gemacht. Insofern: gelungen."

Sebastian Schmidt, Senior Art Director bei Wefra Life: "Dieses Cover mir sehr gut gefällt. Endlich – kein Ballspieler simpel abgebildet ist. Schön mir die Bildidee gefallen tut. Viel Glück ich wünschen Jogi in seiner letzten großen Schlacht. Möge die Mannschaft mit ihm sein."

3. Platz: Form 291

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Die Überwachungskamera, Sinnbild einer neuen Zeit, als Ikone inszeniert."

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Selten war die Floskel vom 'echten Hingucker' so treffend."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Einwandfrei und stilsicher zusammengefasst. Die historische Gadget-Bibliothek der Sicherheit ins Bauhaus collagiert."

Hans Ulrich Ganser, Head of Copy & Concept bei B+D Communications: "Auf den ersten Blick sieht's aus, wie ein nerdiger Gadget-Katalog. Doch wer genauer hinschaut, fühlt sich schnell beobachtet. Unheimlich – und spannend."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Formschön."

Nikolai Dobreff, Art Director bei Karlanders: "Die Form tritt in einer anderen Liga an und muss als Designmagazin sowieso geile Cover abliefern. Platz 2 ist dennoch hochverdient, weil die Ikonisierung von Überwachungskameras den Schwerpunkt Sicherheit in einer umstrittenen Definition trifft. Dass die Freisteller dann auch noch hässlich und verpixelt sind, macht mich besonders glücklich."

Ronja Schultz, Senior Director Art bei health angels: "Ein perfektes Beispiel für modernes Design, das einfach mal ein paar "Regeln" bricht."

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Das Thema Sicherheit mit Stil umgesetzt. Das nennt man dann wohl stilsicher."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Eye-catching Inszenierung für das Thema "Nach dem Bauhaus-Jahr 2019 ins Beuys-Jahr", die Lust auf mehr macht."

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Ich liebe diese radikale Ästhetik. Wer traut sich sonst ein Cover ohne Headline? Die Form ist zwar ein Nischenprodukt, aber sie macht ihrem Inhalt mit diesem Titel Ehre. Und für mich klar eines der besten Cover der letzten Monate."

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Sehr puristisches Cover. Ein Cover von dem man sich beobachtet fühlt."

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Ich nehme an, es geht um den Überwachungsstaat? Oder mehr um dessen Ästhetik? Ich weiß es nicht genau, aber feststeht: ein sehr formschönes Cover. Reicht ja manchmal auch."

4. Platz: Der Spiegel 21/2021

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Das Thema ist ein Dauerbrenner. Die optische Idee mal was anderes und sehr plakativ."

Ronja Schultz, Senior Director Art bei health angels: "Es ist schwer ein noch schwereres Thema mit einem Augenzwinkern umzusetzen. Tolle Illustration mit wichtiger Message!"

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Schnell. Eindeutig. Zusammenfassend. Erst findet man es kurz lustig, dann bemerkt man den Ernst hinter der Zeichnung. Sehr plakativ umgesetzt und auf den Punkt."

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Gott sieht alles, habe ich irgendwann im Kindergarten mal gelernt. Und seine Stellvertreter auf Erden? Die über die Augen gezogene Mitra ist jedenfalls eine smarte Bildidee, die der Realität gefühlt erschreckend nahe kommt."

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Trauriges Thema spitz und frech auf den Punkt gebracht. Respekt."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Mütze runter und durch. Viel Gleichgültigkeit und der Gedanke, dass die Themen der heutigen Gesellschaft einfach eine Nummer zu groß geworden sind für die Glaubensverwalter und Hinter-Texten-Verstecker. Max Beckmann würde sich auch freuen."

Hans Ulrich Ganser, Head of Copy & Concept bei B+D Communications: "Hätte sie nicht schon so viel davon zugefügt, könnte einem die Kirche Leid tun. Das Cover sitzt. Die Mitra nicht."

Marie Legat, Creative Director bei thjnk München: "Leider wahr."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Ein dunkles Kapitel, brillant inszeniert: Scheuklappen statt Neubesinnung – wofür die kirchliche Farbe Lila ja eigentlich auch steht."

5. Platz: Cicero Mai 2021

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Ein grünes Märchen – ob utopisch oder dystopisch bleibt gekonnt offen."

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Man könnte auch das Wahlprogramm lesen, aber so wunderbar illustriert ist das natürlich nicht!"

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Romantik. Potenzial. Realität. "Die Grünen im floral-biederen Kleide des American Dream. Ich weiß bereits, dass ich der vorherrschenden Meinung der Ausgabe nicht immer folgen werde. Ich möchte es dennoch gerne lesen."

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Die beiden Grünen-Vorsitzenden als Hauptdarsteller:innen der parteieigenen Dystopie? So inszeniert der Cicero den aktuellen Hype der Ökopartei. Mich erinnert das Cover an ein Gemälde von Neo Rauch. Und das ist doch nicht die schlechteste Assoziation."

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Hihi…"

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Ein Politik-Märchen-Satire-Cover. Stilistisch und inhaltlich herausragend."

Linda-Maria Diodati, Managing Partner bei MW Office: "Die aktuelle Debatte künstlerisch sehr gut dargestellt. Stake Farben, gutes Design."

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Illustration mit Liebe zum Detail. Und zwei aktuelle Protagonisten der Politik. Gute Kombi."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Ein subtil und liebevoll illustriertes Wimmelbild, in dem es viel zu entdecken gibt. Animiert zum Eintauchen und mehr erfahren wollen."

6. Platz: Der Spiegel 22/2021

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Gutes Titelthema, Motiv hätte noch mutiger und provokativer sein können. Gerne hätte ich das Motiv in einer Umsetzung von Gerhard Haderer gesehen. Er hätte hier sicherlich den richtigen Ton getroffen."

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Realpolitik einfach erklärt. Mal wieder ein schöner Titel vom Spiegel."

Dirk Bittermann, CEO von Leagas Delaney: "Die Grünen – alles richtig gemacht bisher und im Aufwind. Doch plötzlich ein paar Negativ-News: Baerbocks Nachmeldungen und Habecks Waffenthematik. Ob echter Gegenwind oder ein Sturm im Wasserglas? Das wird sich zeigen und ist jetzt schon toll illustriert auf diesem aktuellen Cover."

7. Platz: Das Magazin 6/2021

Joana Hoffmeister, Geschäftsführerin von Monoki: "Pop Art 2021. Das Cover ist ein echter Blickfänger: Plakativ, auffällig, sexy."

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Mir gefällt die Bild-Text-Schere nur bedingt – sie macht aber definitiv super neugierig – und das Motiv ist definitiv ein Knaller!"

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Eine ansprechend wertige Bildidee. Obwohl es ein Oldschool-Illu-Stil ist, mag ich die Ästhetik sehr gerne, weil sie kraftvoll wirkt und neugierig auf den kulturellen Inhalt macht."

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Auf leichte und verspielte Art und Weise macht das Magazin neugierig darauf, wo Staub aufgewirbelt wird."

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Hätte nie gedacht, welche Ästhetik Staub innewohnen kann. Auf eine solche Idee muss man erstmal kommen. Hut ab."

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Wenn die Illustration zur Illusion wird…"

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Einfach aufmerksamkeitsstark wurde hier die Headline visualisiert."

8. Platz: Stern 23/2021

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Wichtiges, polarisierendes (leider immer noch) Tabu-Thema auf das Cover gebracht. Hut ab für den Mut, allen voran der Frauen, die sich auf der Titelseite haben abbilden lassen."

Linda-Maria Diodati, Managing Partner bei der MW Office: "Schwieriges Thema emotional und persönlich dargestellt."

Nikolai Dobreff, Art Director bei Karlanders: "Wichtig und richtig. Für meinen Geschmack mit einer Idee zu viel in der Gestaltung, die die Stärke des Titels nehmen."

Ronja Schultz, Senior Director Art bei health angels: "Dieses Cover macht was mit einem. Es ist zu viel und doch noch nicht annähernd genug. Unfassbar mutig und wichtig!"

9. Platz: Harvard Business Manager 6/2021

Hans Ulrich Ganser, Head of Copy & Concept bei B+D Communications: "Gute Metapher, starker Bildaufbau, interessantes Thema."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Einfach ein gelungenes Layout mit einem tollen Foto. Definitiv kein Kinderspiel."

Marie Legat, Creative Director bei thjnk München: "Spannende Inszenierung."

10. Platz: Wirtschaftswoche 21/2021

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Warum immer das Rad neu erfinden? Das humorvolle Visual des 2020-Home-Office-Covers neu aufzuladen und jetzt an den Nagel zu hängen funktioniert jedenfalls ziemlich gut."

Marie Legat, Creative Director bei thjnk München: "Funktioniert auch ein zweites Mal."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Schon erstaunlich, wie viel Symbolik man in ein Visual packen kann. Aber gerade das macht es anziehend."

Weitere Kommentare der Jury zu nominierten Covern, die es nicht aufs Treppchen geschafft haben:

AD Architectural Digest 6/2021

Joana Hoffmeister, Geschäftsführerin von Monoki: "Die AD versteht es Interior und Design immer wieder neu zu inszenieren."

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Ästhetisch, zeitgeistig und reduziert – macht Lust auf das Thema und den nächsten Umbau."

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Auch ein Thema unserer Zeit: Home sweet home leicht transportiert."

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Manchmal reicht es einfach nur geil auszuschauen. So simpel und dennoch intensiv. Eine leidenschaftliche Farbigkeit gemixt mit einer energiegeladenen Antigua-Schrift – I like!"

Vogue 5-6/2021

Joana Hoffmeister, Geschäftsführerin von Monoki: "Live is sexy! Vogue zeigt den Trend unser Zeit."

Sebastian Schmidt, Senior Art Director bei Wefra Life: "Schön zu sehen, dass auch bei Supermodels das Leben weitergeht. Im Jeans-Jumpsuit wirkt das Posing sehr natürlich und vertraut. Wenn man sich auf Insta die weiteren Posts anschaut, sieht man, dass ein Bauch einem professionellen Supermodel nichts anhaben kann."

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Was für ein Scoop. Die hochschwangere Toni Garrn auf dem Cover der Vogue. Ein absoluter Hingucker, dieser Mix aus Model und Marienfigur. Die perfekt ausgeleuchtete Fruchtbarkeit, das angehende Mutterglück, kaum verhüllt in ein wenig Jeans-Stoff aus dem Hause Prada. Ein positiver, lebensbejahender Titel, der das Leben feiert."

Monopol Mai 2021

Joana Hoffmeister, Geschäftsführerin von Monoki: "Unnatürlich schön!"

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Beängstigend emotional unemotional."

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Herrlich: ein schönes, verstörendes Visual. Passt gut zu dem Thema "Krypto", das gleichzeitig unheimlich und anziehend ist."

Wirtschaftswoche 22/2021

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Den böse grinsenden Immobilien-Hai aufs Cover gebracht – simpel, plakativ und schön durchdacht als Graffiti. Ob er wohl ein lieber Hai und keine Fressmaschine ist, wie Bruce aus "Findet Nemo", dem er zum Verwechseln ähnlich sieht?"

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Nicht ganz neu, aber auf den zweiten Blick dann doch überraschend."

Spiegel Geschichte 3/2021

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Leider so aktuell wie lange nicht mehr. Das Motiv ist inhaltlich so grau (und damit passend) wie das durchschnittliche Verständnis des Begriffes Antisemitismus und der aktuellen Kleinspielung des Problems. Die Headline hätte sogar noch größer sein dürfen."

Linda-Maria Diodati, Managing Partner bei der MW Office: "Vergangenheit kennen, Gegenwart verstehen. Antisemitismus ist ein Thema, das leider immer mehr an Bedeutung gewinnt und sehr gut wiedergegeben ist."

Galore 47

Hans Ulrich Ganser, Head of Copy & Concept bei B+D Communications: "Einfach ein starkes Portrait. Und ein Kopf, der was zu sagen hat. Mir ist 's aufgefallen. Muss was dran sein."

 

Weltkunst 185/2021

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Bildauswahl at it's best!"

Business Spotlight 6/2021

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Genau mein Humor."

Nikolai Dobreff, Art Director bei Karlanders: "Ein Meme als Cover. Muss man als Business-Magazin auch erstmal machen. Nice!"

Der Aktionär 22/2021

Linda-Maria Diodati, Managing Partner bei der MW Office: "Die Pandemie hat viele Spuren hinterlassen, auch bei den Aktionären. Das ausgewählte Bildmotiv spiegelt diesen Zustand perfekt wider."

Der Spiegel 19/2021

Diana Degraa, CEO Initiative Media: "Das aktuelle wichtige Gesellschaftsthema auf den Punkt gebracht: Kinder, die großen Leidtragenden der pandemischen Auswirkungen."

Dirk Bittermann, CEO von Leagas Delaney: "Kinder in der Krise: ein super wichtiges Thema und alleine deswegen ein gutes Cover. Die Gestaltung ist nicht besonders herausragend, daher Platz 5 in diesem Voting."

Der Spiegel 20/2021

Dirk Bittermann, CEO von Leagas Delaney: "Der Traum vom eigenen Haus: vorerst nur noch aus der Ferne zu betrachten. Oder vom Nachbargrundstück aus durch die Ecke. In jedem Fall: weiter weg als je zuvor und das für breite Schichten."

Rolling Pin 252

Sebastian Schmidt, Senior Art Director bei Wefra Life: "Die passende Sieger-Inszenierung des gastronomischen Nachwuchstalentes Sandra Scheibl – frech, provokativ und doch sympathisch. Das Cover verstärkt meinen Wunsch, endlich mal wieder auswärts speisen zu können."

Wirtschaftswoche 20/2021

Sebastian Schmidt, Senior Art Director bei Wefra Life: "Das Gestaltungsmittel der optischen Täuschungen ist hier thematisch absolut richtig gewählt. Die grafische Ausführung ist solide und das Zusammenspiel von Bild und Text auf den Punkt perfekt. – Ein Cover, das wirklich schnell und unmissverständlich kommuniziert."

 

Margit Mair - 10.06.2021