Cover des Monats Mai 2019: brand eins zieht es in die Provinz

Mit dem Thema Provinz punktet brand eins bei unserem Magazin-Wettbewerb Cover des Monats. Die Juroren loben den Mut zur Lücke, den humorvollen Ton und die kreative Umsetzung und küren den Titel zum Gewinner im Mai 2019.

Das sagt die Jury zu den Mai-Covern:

1. Platz: brand eins 5/2019

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei WEFRA Classic: "Die Nutzung von Raum und der Leere im Cover fällt in einer Welt mit Informationsüberschuss wohltuend auf. Die provokante These "Hier ist noch Platz" wird mit dem idyllischen Provinz-Bild gekonnt gebrochen. Das Motiv werden Städter wie Provinzler mögen. Well done."

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Die Wiesen sind grün, der Himmel blau. Die Kuh lässt noch Platz für Innovationen, Start-ups und neue Chancen. Simpel und clever. brand eins – wir lieben dich."

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "Dem Mainstream entgegen. Alle wollen in die übervollen Städte und brand eins schreibt eine Ode an die Provinz. Stark wie immer."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Auffallen durch maximale Reduktion – kaum ein anderes Magazin hat das so gut drauf. Wieder einmal sticht das brand-eins-Cover hervor, indem es sich auf Wesentliches beschränkt. Das Ergebnis: Gute Gestaltung, pointiert, und vor allem eindringlich."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Und wieder mal: Mit einfachsten Mitteln wird dem Titelthema hier im doppelten Sinne "Platz verschafft". Wie einfach es doch sein kann, Plakativität zu erzeugen, ohne gestalterisch übermotiviert zu wirken."

Florian Gless, Chefredakteur des Stern: "Mehr Reduktion geht nicht, und doch ist alles da. Dazu perfektes Wording. Für die Zielgruppe ein super Cover."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Minimalismus ist Trumpf! Nicht viel los in der Provinz, aber dennoch viel Platz für eigene Ideen, Weite und Raum. Ein Traum."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Reichlich Platz, gut genutzt. Die Kuh ist etwas zu groß."

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Wie immer eine Bank – schön um die Ecke gedacht, tolle Visualisierungs-Idee und Umsetzung. Super!"

Diddo Ramm, Diddo Ramm, Geschäftsführender Gesellschafter der Relevance GmbH: "Ohne Barcode, noch eindrucksvoller. Das Leben ist schwarz-bunt."

Ole Puls, Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Wenig gezeigt – alles gesagt. Danke."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Minimalistisch und auf den Punkt."

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Weite Flächen, plakativ dargestellt im Vergleich zur urbanen Enge."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Hier ist noch Platz. Mut zur Lücke. Simpel, plakativ, gut."

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation bei Butter: "Die Provinz bekommt von mir heute gleich zwei Plätze auf dem Treppchen. Auch die brand eins hat sie wundervoll plakativ und humorvoll in Szene gesetzt."

 

2. Platz: Der Spiegel 21/2019

Vincent Schmidlin, Sprecher der Serviceplan Agenturholding: "Mit Abstand das stärkste Cover des Monats. Dank eines bemerkenswerten Porträts: Dramatisch bedrohlich. Unendlich trauernd. Zutiefst bewegend. Allein der stahl-matte Grünton der Iris lässt ein Rest Leben – und damit für den Betrachter ein Funken Licht in der Finsternis – aus dem erstarrten Blick der Kanzlerin erhoffen. Ergreifend."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Von Zeit zu Zeit haut der Spiegel aus seinem Stilmix der Illustrationen, Fotografien und irrwitzigen Bildmontagen ein Cover raus, das durchaus beeindruckt. Angela Merkel dramatisch überzeichnet, im Stil eines apokalyptischen Filmplakats ergänzt die Reihe zigfacher Spiegel-Klassiker, die in Erinnerung bleiben."

Florian Gless, Chefredakteur des Stern: "Kraftvoll und gut. Macht nicht wirklich gute Laune – aber das soll der Spiegel auch nicht. "

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Schaurig düster, das Bild und die Headline – der Pate lässt grüßen. Gestalterisch ganz in der Tradition dramatisch inszenierter Thriller. Aber eben auch angemessen, denn auf der europäischen Bühne zeigt sich nach Merkel ein gähnendes Nichts, wenn es um den Erhalt und Fortführung konstruktiver Modelle geht."

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "War mir schon am Kiosk aufgefallen – muss einfach lobend erwähnt werden. Wie sich da die Physiognomie aus der Finsternis herausschält, das ist schon ein super Foto, da baut sich der Rest vom Titel ganz alleine...

Diddo Ramm, Diddo Ramm, Geschäftsführender Gesellschafter der Relevance GmbH: "Ein Bild sagt tausend Worte, das System Merkel geht in Rente."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Düster und ausdrucksstark. Da bleibt der Blick hängen."

Peter Petermann, Ex-Mediacom, Chief Strategy Officer: "Sensationelles Foto – wenn Blicke töten könnten, wären einige Menschen aller Couleur jetzt im Himmel."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Ein Merkel-Titel lockt erstmal keinen mehr hinterm Ofen hervor. Dazu ist dieser auch auf seltsame Weise unzulänglich in der Bild-Retousche. Und trotzdem packt das Motiv. Apokalyptisch, wagnerianisch, irgendwie finster fasst der Titel die aktuelle Stimmung gut zusammen. Schade, dass von unten noch ein extra Thema in den Titel reinglotzt."

 

3. Platz: Craftrad Nr. 15 'Bon Voyage'

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Das kleine Motorrad in der großen Mojave-Wüste. Fernweh garantiert."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Vieles könnte hier noch auf dem Cover stehen und dem interessierten Leser verraten, was man in der aktuellen Ausgabe des Magazins allerhand lesen kann: Unterschiedliche Headlines, Texte samt Seitenzahlen und Störer mit ganz besonders wichtigen Informationen. Über das Bild gelegt würden sie letztlich vor allem dem eindrucksvollen Bild die Kraft nehmen. Konsequent und deshalb sehr gelungen!"

Vincent Schmidlin, Sprecher der Serviceplan Agenturholding: "Ganz weit weg. Ein Traum für jeden Abenteuer-Rider. Der unüberhörbare Ruf der Ferne."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Weniger ist mehr: Weniger Gelaber, mehr Freiheit."

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Mut muss irgendwie auch mal belohnt werden – und an diesem Titel bleibt man hängen. Das Bike so dermaßen klein abzubilden und die Typos, die so gar nicht zusammenpassen wollen: trotzdem geil."

Ole Puls, Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Wenn die Fahrt schon im Kopf beginnt, hat man ziemlich viel richtig gemacht."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Tolles Foto! Da packt mich gleich das Reisefieber. Und endlich ein bisschen Ruhe am bunten Zeitschriften-Himmel."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Das sieht so wenig nach schöner Reise aus, dass es schon wieder verlockend ist."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Mit der Cross-Maschine durch die Pampa… Schönes, freies Thema – da kann man sich theoretisch locker austoben. Praktisch muss es am Ende trotzdem so gut werden, wie dieser Craftrad-Titel. Das Foto ist der Hammer. Das Motorrad bis an die Schmerzgrenze klein. Knappe Titelzeile. Fertig. Danke!"

4. Platz: Vogue 6/2019

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "Zum 40. Geburtstag raus aus dem üblichen Bild einer Stilikone und mit Mut und Verve Kunst und Stil vereint. Mehr davon."

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation bei Butter: "Virtuose Fotografie. Knallig und verträumt gleichzeitig. Sensationelle Hintergrundfarbe, die völlig aus dem aktuell gängigen Farbkanon herausfällt, schön und komplementär kombiniert. Ein Hingucker!"

Florian Gless, Chefredakteur des Stern: "Schöne Farben, geschickte Gender-Irritation."

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Endlich mal wieder ein edgy Vogue-Titelbild! Farben, Typo, Foto – passt alles und ist daher diesen Monat ganz weit vorne dabei."

Diddo Ramm, Geschäftsführender Gesellschafter der Relevance GmbH: "Violett-Grün, Art-Deco-Typografie, Augen, die bewegen."

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Faszinierende Farben – selten gesehen."

Peter Petermann, Ex-Mediacom, Chief Strategy Officer: "Ein Traum in Tüll. Mehr ist dazu nicht zu sagen."

 

5. Platz: crema Magazin 3/2019

Vincent Schmidlin, Sprecher der Serviceplan Agenturholding: "Lebenslust pur. Und mit dem üblichen Typospiel stets lecker – und markenbildend."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Jetzt noch eine echte Handschrift anstelle einer digitalen und es wäre mein Liebling des Monats."

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Ok, ich bin gespannt, wie die nächsten Titel aussehen werden – aber zur Zeit sind die hier ganz fresh unterwegs mit den Freistellern und der lebendigen Handwritten-Typo."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei WEFRA Classic: "Charmant inszeniert und visuell wunderschön mit Typografie umspielt: So stark und modern hat man einen alten Kaffekocher selten gesehen. Das färbt auch auf das Magazin ab!"

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Die gute alte Moka, durch einfachen Kniff zum Muskelmännchen im Italo-Outfit umgebaut. Schöne Idee. Passt."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Ist es einfacher ein leichtes Thema wie Italien zu gestalten? Oder ist es nicht viel einfacher ein gesellschaftspolitisch brisantes Thema auf den Titel zu bringen? Am Ende muss es gutes Handwerk sein und Kraft haben. Und das hat dieser Titel! Er strahlt Freude aus und hat obendrauf noch eine nette Bildidee. Die Schrift ist mittlerweile ein bisschen durch, aber in diesem Fall passt das schon. Mein Bauch sagt: kaufen!"

6. Platz: Galore 35

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "Leicht bedrohlich und fällt deshalb am Kiosk sofort ins Auge. So muss es sein."

Florian Gless, Chefredakteur des Stern: "Varoufakis in diabolischem Rot – das wird am POS ähnlich leuchten wie hier in der Auswahl."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Erinnert an die aktuelle SRH Kampagne. Evil Janis furchteinflößend in Szene gestellt."

Vincent Schmidlin, Sprecher der Serviceplan Agenturholding: "Wieder ein starkes Porträt, im krassen Kontrast zum Spiegel-Cover der Kanzlerin: Im feurigen Rot. Passend zum vor Energie strotzenden und meinungsstarken Interviewpartner Varoufakis und dem lichterloh brennenden Zustand der Europäischen Union."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "WOW! Was für Portrait. Zieht einen sofort in den Bann. Varoufakis inszeniert als Mephisto? Auf jeden Fall bin ich neugierig durch das Heft zu blättern."

Peter Petermann, Ex-Mediacom, Chief Strategy Officer: "Ein Hammer-Foto von Yanis Varufakis und eine spannende Titelstory. Aber warum zitiert der Grieche im Wahlkampf Bill Clinton?"

7. Platz: Geo 6/2019

Florian Gless, Chefredakteur des Stern: "Tolle Idee mit dem Klapper. Und die Erde ist immer wieder ein Hingucker."

Vincent Schmidlin, Sprecher der Serviceplan Agenturholding: ""Der neue Ozean", so wahr und doch so irreführend. Drei einfache Worte für ein Ereignis biblischer Größe: Die Auflösung der Arktis. Eine Headline wie ein Euphemismus auf dem schmalen Grat zwischen wissenschaftlicher und propagandistischer Rhetorik, der in der Subline aufgelöst wird. Hut ab."

Diddo Ramm, Diddo Ramm, Geschäftsführender Gesellschafter der Relevance GmbH: "Die Erde mit anderen Augen sehen, Geo ist Natur."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Trauriger Schritt der Evolution. Starke Emotion."

 

8. Platz: Stern 20/2019

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Mit den Insekten retten wir auch uns. Darauf spielt dieses niedliche und zugleich appellierende Cover des Stern an. Die Kleinen mal ganz groß! Nette Idee!"

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Eine alarmierende Headline auf beinahe beängstigendem Weißraum – das passt perfekt zum Thema. Wenn der Marienkäfer verschwindet, Sympathieträger einer sonst so ungeliebten und unterschätzten Spezies, dann löst das eine Kettenreaktion aus, die viele weitere Lebensräume auslöscht. Ein visueller Knaller am Kiosk."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Ein Stern-Titel auf Platz 1 und dann noch dieser auf Platz 3? Was ist denn da los beim Stern? Zwei Gründe für meine Wahl: Erstens die Zeile ist überraschend und originell. Und zweitens muss der Mut belohnt werden, das Thema Insektensterben nicht reflexartig mit einem bunten Bienenblumenwiesenbild zu illustrieren, sondern in trist-faktischem Schwarz-Weiß."

9. Platz: Der Spiegel 20/2019

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Die Champagner-Sause der deutschen Wirtschaft nähert sich dem Ende und ein bräsiger Bundesadler sucht nach den letzten Tropfen in der Flasche. Der Spiegel bringt es auf den Punkt: Deutschland droht der Abschwung, die Party hat uns schwerfällig und bequem gemacht. Geiles Cover!"

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Der Bundesadler treffend inszeniert. Warum aber spielt Champagner eine Rolle? Ist ja nicht so, dass sich alles um "wir trinken so viel wir können, den Rest verkaufen wir" dreht?! Dennoch schicker Stil mit aufmerksamkeitsstarkem Visual."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei WEFRA Classic: "Armes Deutschland. Vortrefflich an den symbolischen Werten gepackt, schnell für jeden verständlich frech, überzogen, humorvoll inszeniert. Das Cover trifft die Komfortzone der Deutschen sehr hart und auf den Punkt. Großartig!"

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Eine Karikatur mit starkem Inhalt. Erschreckende Entwicklung."

10. Platz: form Design Magazine April/Mai

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Farbe, Kontraste, Abstraktion – ein Titel, der Neugierig macht."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Perfektes Thema, um Digital und Print zu kombinieren. Abgesehen davon, macht das Cover einfach Spaß anzuschauen. Lecker Design fürs Auge :)"

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Faszinierendes, innovatives Cover."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Wilde Renderparty. Gyle."

Margit Mair - 14.06.2019