Cover des Monats März 2020: Capital lässt das Cover ausfallen

Die Corona-Krise treibt auch auf dem Magazin-Markt frische Blüten. Eine besonders gelungene Version ist dabei dem Gruner + Jahr-Wirtschaftsmagazin Capital gelungen. Der beinah leere Titel, der sozusagen wie fast alles derzeit, einfach "ausfällt", begeistert unsere Jury, und sie kürt ihn zum Cover des Monats März 2020.

So urteilt unsere Jury über die Top 10 Cover vom März 2020:

1. Platz: Capital 4/2020

Maud Radtke, Senior Art Director bei ressourcenmangel: "Beste Inszenierung des Stillstands."

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Die Capital-Cover-Kapitulation? Im Gegenteil: Der Corona-Schock in einem Titelbild."

Anna-Lena Pittelkow, Creative Director bei Zum goldenen Hirschen: "Der richtige Titel zur richtigen Zeit. Picture. Im Sinne von: Word."

Nina Preuss, Geschäftsführerin von Preuss und Preuss: "Sehr fix und glaubhaft. Damit bester Corona-Titel."

Björn Bremer, Acting CEO von Ogilvy Deutschland: "So frech und einfach, wie wir sonst nur die brand eins kennen."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Nicht die einzige Stelle, die in der Krise leer bleibt. Aber eine, die im Zeitschriftenregal auffällt, weil sie die lautstarke und mitunter halsbrecherische Berichterstattung konterkariert. Große Aufmerksamkeit mit geringsten Mitteln. Gut gemacht."

Boris Pollig, Geschäftsleiter Kreation bei bilekjaeger: "Das ausgefallene Cover. Besser kann man Mangel und Verzicht in der Krise nicht visualisieren."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Capital in brand eins-Manier. Die nicht reißerische Gestaltung ist durchschaubar kalkuliert aber angemessen."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Storytelling: Interessant, nachvollziehbar, hart. Die Frage bleibt: Warum? Designer erkankt? Geld sparen? Homeoffice-Umstellung?"

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Warum?"

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Wenn schon die Welt wegen Corona aus den Fugen gerät, dann braucht es auch kein Titelbild. Beschloss Capital – und verkündete die 'News' auf einem schlichten Post-It. Und so hebt sich dieser Titel wirklich heraus. Denn auch die Unterzeile harmoniert perfekt, verspricht Lösungen auf all die Fragen, die sich rasend schnell auftaten."

Jürgen Siebert, Director Marketing bei Monotype DACH: "Ein ehrlicher Titel, der die Ratlosigkeit vieler Medien und Unternehmen gegenüber der Krise widerspiegelt. Oder wie der Chefredakteur Horst von Buttlar es formuliert: 'Wenn ich wüsste, wie es weitergeht, würde ich nicht hier schreiben, sondern wäre ein Guru und reicher Mann.' Was bei dieser Titelgestaltung wie eine Kapitulation aussieht, ist die Ehrlichkeit, die Unternehmen in Zukunft brauchen werden."

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Überraschend einfach und richtig."

Daniela Jessen, Managing Partner Client Advice Management bei Initiative: "Erweckt Aufmerksamkeit und regt zum Nachdenken an."

Michael Fischer, Geschäftsführer von Sales Impact: "Schafft Kaufanreize."

 

2. Platz: ramp 49

Hans-Peter Sporer, Kreativchef von thjnk München: "Automobile Coverkunst."

Timm Weber, Chief Creative Officer bei Digitas Pixelpark: "Autos fliegen von der Klippe. Unfreiwillig ein sehr aktueller Kommentar zur Lage der Automobilbranche. Aber auch unabhängig davon ein echter Hingucker."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Diese Bruchpiloten sind Kunst. Im Innenteil (ich war neugierig) geht es um Luxusautos. Müssen darum die VW Golf alle ins Wasser fliegen?"

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Der Titel ist zu dieser Zeit, mutig selbstironisch! Autos braucht gerade sowieso keiner mehr, wenn man in der Quarantäne zu Hause sitzen muss. #AutoKorrektur. Wenn tatsächlich so gedacht, dann genial!"

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Golf 1, super! Ich bin wahrscheinlich der einzige meiner Generation, der keinen hatte ..."

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Schön surreales, geordnetes Chaos. Ein Coffeetable-Cover. Oder sogar für die Wand."

Maud Radtke, Senior Art Director bei ressourcenmangel: "Schöne Absurdität. Ein Cover wie ein Poster."

Jürgen Siebert, Director Marketing bei Monotype DACH: "Die Titelgeschichte des Avantgarde-Automagazin ramp – 'Higgledy Piggledy' – lässt sich am besten mit 'Kraut und Rüben' übersetzen. Die Ausgabe ist dem Chaos gewidmet. Doch das kunstvolle Cover geht weit über das Thema des Hefts hinaus und regt die Fantasie an. Fahrerlose 80er-Jahre-Klassiker des Volkswagen-Konzerns stürzen sich wie die legendären Lemminge von der obersten Parkhaus-Ebene ins Meer. Geht es um das Ende der Generation Golf? Den Absturz der klassischen Automobilindustrie? Den Irrweg der selbstfahrenden Automobile. Man weiß es nicht. Aber ich werde das Heft sofort kaufen, allein wegen des Covers."

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Ungesehen, macht neugierig."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Originell, plakativ und irgendwie künstlerisch wertvoll."

Nina Preuss, Geschäftsführerin von Preuss und Preuss: "Es muss ja auch noch einen Non-Corona-Titel unter den ersten fünf geben."

3. Platz: Stern 13/2020

Anna-Lena Pittelkow, Creative Director bei Zum goldenen Hirschen: "Ein Titel mit Keyvisual-Qualität – gute Idee! Nur gestalterisch hätte er noch ein wenig mehr Liebe vertragen…"

Maud Radtke, Senior Art Director bei ressourcenmangel: "Filmreife Inszenierung der Apokalypse."

Björn Bremer, Acting CEO von Ogilvy Deutschland: "Wie weit Corona die Welt verändern wird, weiß noch keiner. Oder traut sich noch keiner auszusprechen. Grund genug, für den Stern daraus ein beeindruckendes Cover zu machen."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Unser Planet, befallen vom Virus. Deutlich zu sehen im All. Dazu eine einzige Zeile, die sich liest wie ein Tickerband des Schreckens. Ein Begriff, eine Zeitangabe, eine Aussage, die umreißt, welche Zäsur diese Pandemie für uns alle bedeutet. Da verblasst sogar der Stern am Firmament. Grandios."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Das Stern-Logo verblasst vorm stellaren Hintergrund, wie die Wohlstandsprobleme unserer Gesellschaft vor der Herausforderung Covid-19 verblassen. Verglichen mit dem beherzten Anpacken von Singapur oder Taiwan, sind unsere Bemühungen in Deutschland einfach unzureichend. Die relative Ruhe, die wir gerade noch spüren, ist nur das Corona-Meer, das sich gerade zurückzieht."

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Direkter bringt es kein anderes Corona-Cover auf den Punkt: Corona umspannt und verändert die ganze Welt. In allen Dimensionen."

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Gute einfache Bildidee, wirkt."

Timm Weber, Chief Creative Officer bei Digitas Pixelpark: "Tolle Bildidee, um uns die wirklich globale Dimension der Corona-Krise vor Augen zu führen."

Nina Preuss, Geschäftsführerin von Preuss und Preuss: "Einige Stern-Titel sind in der Corona-Krise sehr gut."

4. Platz: brand eins 3/2020

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Wunderwaffe Workshop oder Workshop-Wahnsinn? Auf dem Weg zum Ziel sind viele Methoden willkommen, doch am Ende zählt wie immer das Ergebnis."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Hintere den Post-its kann man kaum noch das Wesentliche erkennen: Die Kritik an schlechten Workshops und dem wenigen wirklichen "Machen" – charmant und smart geäußert."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Wie beinahe immer: schön unkonventionell, wenn auch diesmal nicht so überraschend."

Boris Pollig, Geschäftsleiter Kreation bei bilekjaeger: "Ein weiterer Beweis dafür, dass es keinem so perfekt wie brand eins gelungen ist, das 'gekonnt ungestaltete Cover' zu kultivieren."

Maud Radtke, Senior Art Director bei ressourcenmangel: "Bester Kommentar zu Workshops. Wer kennt sie nicht, die Post-It-Überflutung?"

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Mit einer schlichten Botschaft bringt es brand eins wieder einmal auf den Punkt, entlarvt unser täglich Business. Und schafft es mit drei Worten den Inbegriff des modernen Arbeitens als schon überholt infrage zu stellen. Da sitzt jedes Wort. Stark."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Gewohnt gut."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Jetzt, wo alle New Work machen, fällt vielen auf: Ein bisschen Home Office hier und ein Workshop da sind keine echte Maßnahme. Neue Arbeitspraktiken sind wichtig und in vielen Branchen überfällig, aber sie müssen eben auch sinnvoll angewandt und vor allem verstanden werden – sowohl von den Angestellten als auch von den Chefs."

Timm Weber, Chief Creative Officer bei Digitas Pixelpark: "Raus aus dem Workshop! Ein Cover, das New Work wirklich alt aussehen lässt."

5. Platz: Stern 15/2020

Francisca Maass, Chief Creative Officer bei Grey: "Einer der wenigen Corona-Titel, die wirklich aus der Masse herausstechen."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Die Idee eines Aus-/An-Schalters ist zwar nicht neu, trotzdem aber immer wieder ein Hingucker und transportiert die Botschaft sehr schnell."

Maud Radtke, Senior Art Director bei ressourcenmangel: "Feine Inszenierung der Stille. Reminiszenz an das Greenpeace-Cover vom Ende des letzten Jahres?"

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Hatten wir dieses Quartal schon einen Schalter auf dem Titel? Come on, Stern – kannst du besser!"

Jürgen Siebert, Director Marketing bei Monotype DACH: "Unsere Wirtschaft steht still. Der Stern visualisiert das mit einem überdimensionalen elektrischen Plastikschalter, dessen Blende die gesamte Titelfläche einnimmt und an den Rändern hyperrealistisch abflacht. Wann geht er wieder an? Wer hat es in der Hand? Ein einprägsames Bild."

Timm Weber, Chief Creative Officer bei Digitas Pixelpark: "Der Schalter ist umgelegt, die Welt steht still. Ein weiteres Beispiel der sehr klaren und plakativen Titel vom Stern."

Nina Preuss, Geschäftsführerin von Preuss und Preuss: "Treffend und markant."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "In unserem täglichen Leben wirkt es so, als wäre der Schalter von einem auf den anderen Tag umgelegt worden. Neben Einzelhandel, Bars, Restaurants und Co. leidet jetzt auch, wer 2020 noch keine funktionierende Digitalstrategie hat. B2B-Bereich, I’m looking at you!"

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Gute einfache Bildidee, wirkt."

6. Platz: gomagazin – Oase gesucht (März 2020)

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "In diesen Zeiten darf man sich auch mal entführen lassen. Leicht, frisch, go!"

Björn Bremer, Acting CEO von Ogilvy Deutschland: "Simply pretty in pink."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Obwohl er nicht sprechen kann, erzählt der Flamingo ganze Geschichten: von Erholung, Träumen, Entspannen, Abschalten, Rückzug, Befreiung, Zweckfreiheit und so weiter. Das Rosarot der gleichnamigen Brille wirkt nicht nur herrlich romantisierend, sondern differenziert visuell deutlich vom Rest des Wettbewerbs."

Boris Pollig, Geschäftsleiter Kreation bei bilekjaeger: "Einfach – und richtig schön quietschig. Mehr braucht ein Cover nicht."

Hans-Peter Sporer, Kreativchef von thjnk München: "Erfrischend, besonders in diesen verrückten Zeiten."

Anna-Lena Pittelkow, Creative Director bei Zum goldenen Hirschen: "Der Titel holt das Thema zwar nicht komplett durch, sieht aber so gut aus, dass ich reingeschaut habe. In diesem Sinne: Ziel erreicht!"

7. Platz: Wirtschaftswoche 12/2020

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Auf dem Hintergrund der automobilen Abgas-Industrie bekommt der Begriff 'Steampunk' eine besondere Note. Schöne Idee."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Starke Illu: toller Stil, Details und Farbgebung. So punkig verpackt geht die Autowirtschaft zu Grunde."

Boris Pollig, Geschäftsleiter Kreation bei bilekjaeger: "Endzeitszenario aus Autoteilen. Sehr plakativ und eindringlich umgesetzt."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Mit einem grafisch wie so oft hervorragend gemachten Cover punktet die Wirtschaftswoche, läutet das Ende der Automobilzulieferer ein. Der Totenkopf und die Knochen, bestehend aus Automobilteilen, symbolisieren geradezu martialisch den Crash einer ganzen Branche. Greller, schneller, Totalschaden."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Corona beschleunigt vor allem das, was staatliche Hilfe jahrelang kaschiert hat: Die deutsche Autoindustrie ist eine am Kern verrottende Branche, die dringend einen Kahlschlag bräuchte. Die Frage ist: Kann die antiquierte deutsche Wirtschaftspolitik, die sich jahrzehntelang in einer ungesunden Symbiose mit der Autoindustrie eingerichtet hat, diesen Kahlschlag auch verkraften?"

8. Platz: Weltkunst 169/20

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Nichts ist einfach, auch ein Butterbrot schmieren will gelernt sein. Und was kann gerade schöner sein als Kunst und Kochen in den eigenen vier Wänden."

Timm Weber, Chief Creative Officer bei Digitas Pixelpark: "Roy Lichtenstein schmiert ein Butterbrot. Besser bekommt man Kunst und Küche nicht zusammen."

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Plakativ und ansprechend, Gruß von Roy Lichtenstein!"

Jürgen Siebert, Director Marketing bei Monotype DACH: "Essen und Trinken geht immer. Weil: Die Liebe geht durch den Magen. Und weil das Thema so ergiebig ist, widmet sich das Kunstmagazin der Zeit dem Thema 'Essen und Trinken in der Kunst'. Man denkt sofort an opulente Früchtestillleben, die von Pieter Breughel dargestellten Bauernhochzeiten, den trinkenden Bacchusknaben oder das Abendmahl. Doch die Titelgestalter von Weltkunst gehen das Thema ganz bodenständig an, reduziert und geerdet, mit dem Pop-Art-Klassiker 'Mustard on White' von Roy Lichtenstein. Lecker!"

 

9. Platz: Zeit Magazin International 1/2020

Anna-Lena Pittelkow, Creative Director bei Zum goldenen Hirschen: "Unaufgeregt, aber sexy."

Francisca Maass, Chief Creative Officer bei Grey: "Super schlau gemacht und gedacht."

Björn Bremer, Acting CEO von Ogilvy Deutschland: "Ein Foto und der Berlin State of Mind ist klar."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Die internationale Ausgabe mit dem Best Of des Zeit Magazins inszeniert mit Dua Lipa eine der angesagtesten Künstlerinnen weltweit auf dem Cover. Gute Wahl, starkes Motiv – wird doch das Magazin in Metropolen wie Paris, Amsterdam und Shanghai verkauft. Eine Schlagzeile sucht man vergebens. Warum auch? Hier ist das Magazin der Star."

 

10. Platz: Wirtschaftswoche 13/2020

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Was Corona für Finanzpolitik und finanzielle Stabilität in Europa bedeuten könnte, fangen wir gerade erst an, zu erahnen. Billigkredite in Deutschland, die Forderung nach unregulierten Eurobonds aus Italien – das Virus wird den Keil weiter in den finanziellen Spalt treiben, der sich in Europa schon vor der Corona-Krise aufgetan hat."

Daniela Jessen, Managing Partner Client Advice Management bei Initiative: "Mal eine andere Art der Darstellung – kreativ!"

 

 

Sonstige Bemerkungen

Francisca Maass, Chief Creative Officer bei Grey: "Ehrlich gesagt hätte ich gerne nur von 1 bis 3 platziert, weil die Titel allgemein nicht so stark waren.

Nina Preuss, Geschäftsführerin von Preuss und Preuss: "Schwierig, Corona-Titel mit Vor- und Nicht-Corona-Titeln gemeinsam zu jurieren."

 

Folgende Titel wurden von der Jury ebenfalls bewertet, haben es aber nicht unter die Top 10 geschafft:

Stern 14/2020

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Eine der spannendsten Fragen und unaufgeregtesten Cover zum Thema Corona. Daher auch so gut in mitten der anderen Marktschreier."

 

Zeit Verbrechen 5/2020

Francisca Maass, Chief Creative Officer bei Grey: "Super Cover, weil zu dem Thema mal kein Klischee und schön kraftvoll."

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Da platzt die Bombe im Blätterwald. Das Cover erinnert an ein Ölgemälde und wirkt dadurch geheimnisvoll anachronistisch."

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Ungesehene spannende Illustration für das Thema."

Der Spiegel 11/2020

Francisca Maass, Chief Creative Officer bei Grey: "Bildkräftig zu dem Thema – und trotzdem geheimnisvoll. Catchy!"

 

Der Spiegel 13/2020

Francisca Maass, Chief Creative Officer bei Grey: "Stark gemacht. Auch wenn sich das Thema so langsam ausläuft."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Einfach nur weil es das bislang schönste-schrecklichste-Candy-like-Euro-Zeichen ever ist. Ansonsten steht es stellvertretend für alle anderen furchtbaren Corona-Cover dieses Monats. Schlimm!"

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Der Spiegel reist zurück in die 80er. Next up: Trump als Darth Vader..."

Harvard Business Manager 4/2020

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Stellen Sie sich bitte ihren Chef vor: Hund oder Katze, Golden Retriever oder Perser? Lange nicht mehr so gelacht beim ach so seriösem Harvard Business Manager."

Hans-Peter Sporer, Kreativchef von thjnk München: "Macht neugierig. Auf’s Lesen und auf Experimente."

Michael Fischer, Geschäftsführer von Sales Impact: "Starkes Thema, gutes Layout und schafft Kaufanreize."

 

Wirtschaftswoche 11/2020

Björn Bremer, Acting CEO von Ogilvy Deutschland: "Der Börsen-Stier im Schutzanzug" – so denken alle Börsen und Anleger weltweit. Perfekt in einem Bild eingefangen.

Stern Extra 1/2020

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "So sah doch schon das Sonderheft vor 30 Jahren zum Thema Aids aus..."

 

agora42 2/2020

Boris Pollig, Geschäftsleiter Kreation bei bilekjaeger: "Nicht nur brand eins kann gute Typocover. So wird Philosophie anfassbar."

Hans-Peter Sporer, Kreativchef von thjnk München: "Der ganze Irrsinn als philosophisches Gekritzel. Herrlich.

Melodie & Rhythmus 2/2020

Jürgen Siebert, Director Marketing bei Monotype DACH: "'Alle reden vom Wetter. Wir nicht.' war der Titel einer Mitte der 1960er Jahre gestarteten Werbekampagne der Deutschen Bundesbahn. Der Slogan hob die gegenüber dem Auto vergleichsweise große Unabhängigkeit der Bahn vom Wetter hervor. Der Claim wurde mehrfach kopiert, darunter vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund, der die Köpfe von Karl Marx, Friedrich Engels und Lenin auf rotem Grund zeigte. Das 'Magazin für Gegenkultur – Melodie und Rhythmus'greift das legendäre Plakat der Stuttgarter Ulrich Bernhardt und Jürgen Holtfreter von 1968 auf und ersetzt die Revolutionäre durch die Literaten Peter Hacks, Bert Brecht und Peter Weiss. Motto: Alle reden von Spaß. Wir nicht."

 

Adesso 4/2020

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Für mich Platz zwei – aus reiner Italiensolidarität!"

Daniela Jessen, Managing Partner Client Advice Management bei Initiative: "Da kommt Fernweh auf!"

Deutsch Perfekt 4/2020

Anna-Lena Pittelkow, Creative Director bei Zum goldenen Hirschen: "So einfach ist das mit der Kultur – eben nicht. Schöne Übersetzung!"

Michael Fischer, Geschäftsführer von Sales Impact: "Interessantes Thema und Aufbereitung."

 

Spotlight 4/2020

Daniela Jessen, Managing Partner Client Advice Management bei Initiative: "Gerade jetzt besonders wichtig!"

Ecos 4/2020

Daniela Jessen, Managing Partner Client Advice Management bei Initiative: "Das Lachen steckt an!"

Der Aktionär 13/2020

Nina Preuss, Geschäftsführerin von Preuss und Preuss: "Corona-relevantes Thema simpel umgesetzt."

 

Dein Spiegel 4/2020

Michael Fischer, Geschäftsführer von Sales Impact: "Differenziert sich zum Konkurrenzumfeld."

Harvard Business Manager Edition 2/2020

Michael Fischer, Geschäftsführer von Sales Impact: "Gut gemachtes Cover, interessantes Thema."

Margit Mair - 20.04.2020