Cover des Monats August 2020: Bye bye Büro

Der Harvard Business Manager stimmt den Abgesang auf das Büro-Zeitalter ein und wählt dafür ein antiquiertes Motiv eines 70er Jahre-Managers mit Kabeltelefon. Die ordentliche Portion Humor überzeugt auch die Cover-des-Monats-Jury, die den Titel zum Gewinner des Monats August kürt.

So bewertet die Jury die August-Cover:

1. Platz: Harvard Business Manager 9/2020

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Bald genauso ausgestorben, wie Wahlscheibentelefone, zu breite Krawatten oder drinnen rauchen: das Büro. Die Botschaft sitzt."

Mike Zeiler, Art Director bei Artus Interactive: "Ein Cover, das mich schmunzeln lässt und vielleicht auch die Antwort auf eine Frage ist, die gerade heißer diskutiert wird als je zuvor: Ist der Büroalltag wie wir ihn kennen noch zeitgemäß? Pluspunkt für Layout, Typografie und Farbgebung!"

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Retro vom feinsten und eine gute Portion Humor für das Thema Office/Homeoffice. Schön schräg."

Andreas Nyland, Art Director des Stern: "Perfekter Veröffentlichungsmoment zu einem Thema, das die Welt gerade verändert. Schnell, gute Typo!"

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Sah es nicht hier und da vor noch nicht allzu langer Zeit so aus? Führt uns sehr schön vor Augen, wie antiquiert die Form des Arbeitens vor Corona dann doch war."

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Der Titel ist provokant und gut inszeniert. Schöner Umgang mit Typo."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Yessss, so hat sie mal ausgesehen, die gute alte Bürowelt. Herrlich umgesetzt im Retro-Look mit Spießer-Anzug, Streifen-Chic, Uralt-Frise, Kabel-Telefon. Es ist ein Blick zurück in eine vergangene Ära. Corona hat Teamarbeit radikal und blitzschnell verändert. Das Büro, wie wir es kennen, hat ausgedient. Wird abgelöst von Orten der Kommunikation und Begegnung. Klasse auf den Punkt gebracht."

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Wegen Ron Burgundy auf dem Titel."

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Lässige Lösung! Respekt. Gefällt und macht Spaß."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Retrofeeling für das 'Retro-Objekt'. Musste schmunzeln."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Wundervolles Klischeebild aus den Tiefen der 60er/70er Jahre und spannendes Thema. Was passiert in Zukunft mit den ganzen Büros? Airbnb?

Jürgen Siebert, Gründer und Geschäftsführer von hitext Kommunikation: "Auch vor Corona sah das Büro nicht mehr so aus, wie Harvard Business Manager das auf dem Cover darstellt. Doch das nostalgische 1970er-Jahre-Motiv spiegelt – gerade bei der männlichen Leserschaft – eine Sehnsucht nach Bürowerten wider, die seit der Digitalisierung verloren sind: Ruhe, Gelassenheit, Komfort und eine lineare Kommunikation. Die Typografie ist frech: Es ist sicherlich kein Zufall, dass die vier Wörter auf den beiden Punkten des Buchstabens Ü errichtet sind."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Das Magazin trifft mit dem Titel den Nerv. Durch Corona wurden Unternehmen in puncto Unternehmenskultur, Home-Office-Regelung und Hygiene-Vorschriften so überraschend vor den Kopf gestoßen, dass man tatsächlich den Eindruck bekommen könnte, wir befänden uns in den 50ern und nicht im Jahr 2020 im schon erwachsenen digitalen Zeitalter. Dazu ist die Ästhetik des Covers auffallend anders und erfrischend unaufgeregt."

Reinhard Henke, Geschäftsführer Kreation bei Butter: "Toller Titel, man riecht das echte Leder des Bürostuhls, den Moschus-Duft und den vollen Aschenbecher. Fast ein bisschen schade..."

John Benjamin Keith, Chief Growth Officer bei brandtouch: "Das Arbeitsmodell Büro ist in die Jahre gekommen. Wer kannte nicht den Argwohn des Chefs oder der Kollegen, wenn man den Wunsch nach Home Office äußerte. Der Bildstil transportiert die Vergangenheit dieses Konzeptes sehr schön. Abzüge gibt es einzig für die Copy. "Das Ende einer Ära" ist mir zu deterministisch und reiht sich lahm in Branchen-Headlines wie "TV ist tot" oder "Differentiate or Die" ein."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Spiel zwischen Aktualität und altbackenem Bild, zeigt deutlich den Umschwung in dem sich die Gesellschaft hinsichtlich der Digitalisierung aktuell befindet."

2. Platz: 11Freunde #226: Bundesliga-Sonderheft

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Schon als Albumcover der Sex Pistols legendär. Die Corona-Bundesligasaison vergisst niemand so schnell, dieses Cover aber auch nicht. Mit wunderbaren Smashhits."

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Kampfansage an Corona-Maßnahmen? Oder scheiß drauf, wir machen das Beste draus? So oder so, die Hommage auf dem Cover ist gelungen. Und wenn man ehrlich ist, auch ein Konzert der Sex Pistols wäre vor einer Geisterkulisse wahrscheinlich wenig ekstatisch gewesen."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Provokativ, laut und unangepasst. Hier ist das Cover der Sex Pistols zur Vorlage geworden, und dies passt einfach hervorragend zum Titel der Ausgabe. Nicht zum ersten Mal verwendet, hier zur Abwechslung mal passend und gut."

Mike Zeiler, Art Director bei Artus Interactive: "Wie Sid Vicious, Bassist der Sex Pistols, schon sagte: "Today everything's a conflict of interest." Sehr passend, dass das Cover zur aktuellen Corona-Situation an ein Plattencover eben dieser angelehnt ist. Ob Bundesliga heute wirklich noch Punkrock ist sei mal dahingestellt, aber die Message kommt an: Schluss mit dem Gelaber, Hauptsache Bundesliga! Ich freu mich."

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Mein Favorit für diesen Monat. Sex Pistols und Fußball ist immer gut."

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Legendäres Schallplatten-Cover-Design der Sex Pistols wird wiederbelebt."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "So geht Vorfreude: Geisterspiele hin oder her, die Bundesliga startet in die Saison 20/21. Und 11Freunde macht Lust auf mehr. Grell, bunt, Denglish. Typographisch eine glatte 1+ mit Sternchen. Wieder mal ein cooles Cover."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: " Rotzig, trotzig, frech: so punkig kann man leeren Stadien auch gegenüberstehen!  Andere tragen gefühlt Trauerflor vor leerer Kulisse – 11Freunde macht das nix aus, sie konzentrieren sich auf das wesentliche: das Spiel."

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Here´s the Bundesliga! Schlimmes Album – aber guter Titel!"

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Großartig! Ich liebe Anspielungen und Zitate. Und diese tolle Lösung trifft es einfach auf den Punkt. "

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Endlich geht wieder der Punk ab! Schönes Zitat der Sex Pistols und mal wieder überraschend anders."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Schönes gestalterisches Zitat. Auffällig. Gefällt mir sehr."

Katja Hertin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Das legendäre Plattencover der Sex Pistols ballert immer noch, auch ohne "Bollocks". Punkig, anarchisch, laut und voller Vorfreude auf die kommende Saison, auch wenn die Umstände schwierig sind. Das tut mal wieder gut!"

Jürgen Siebert, Gründer und Geschäftsführer von hitext Kommunikation: "Menschen in meinem Alter erkennen sofort die Vorlage für den 11Freude-Titel: Das Cover des ersten und einzigen Studioalbums der Sex Pistols. Ihr Manager Malcolm McLaren hatte im Sommer 1977 gerade den Vertrag mit Virgin unterschrieben, als er sich das Hirn wegen eines Titels und des Designs marterte. Der Gitarrist Steve Jones war genervt: "Vergiss den ganzen Schwachsinn…" – und schon war der Titel gefunden: 'Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols'. Der Designer Jamie Reid gestaltete die Typografie des zweifarbigen Covers mit Letraset-Rubbelbuchstaben, im Stil eines Punk-Flyers."

3. Platz: brand eins 8/2020

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Einfach mal ein Aquarell aufs Cover zu heben verlangt Mut, es steht aber wie fast nichts anderes für Müßiggang und Selbstbeschäftigungstherapie. Es ist im positiven Sinne irritierend dieses Heft im Regal zwischen den anderen Wirtschaftstiteln zu sehen."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Unfassbar, Corona hat uns schon ein halbes Jahr im Griff. Viele Branchen wurden komplett kalt erwischt. Der Lockdown und seine Folgen bremsten die Hektik von Alltag und Arbeit aus. Wie eine übergeordnete Zäsur, der wir uns stellen mussten. Wie schwer das fiel, führt uns brand eins mit einem einzigen Satz vor Augen – ohne plumpe Virus-Symbol-Spielerei. Danke."

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Ommmmmmmm... Schon das Ansehen dieses so einfach gemachten Covers lässt mich total entspannen. Einfach schön."

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Relevantes Thema, optisch schön verpackt. Was steht eigentlich mehr für Entschleunigung als Aquarellmalerei?"

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Sehr zeitgeistig, ohne zu schreien und ohne zu spalten."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Sehr schön entschleunigt. Und dennoch auffällig im Kreise lauter Headlines und bunter Gesichter am Zeitschriftenstand. Motto perfekt getroffen, man will direkt ins Bild eintauchen."

John Benjamin Keith, Chief Growth Officer bei brandtouch: "Aktuelles Thema – jedoch positiv übersetzt. Dass die Grenzen zwischen Office und Home Office verschwimmen, ist dabei wunderschön im Wasserfarben-Style übersetzt."

4. Platz: Cicero August 2020

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Eine schöne, alte Analogietechnik als Visual. Und typografisch geschmackvoll umrahmt."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Es ist so plakativ wie erschreckend und trifft wohl die Fassungslosigkeit, mit der die Welt auf diesen Imperator schaut. Es ist eigentlich zu wahr um schön zu sein."

Reinhard Henke, Geschäftsführer Kreation bei Butter: "Trump hat vermutlich schon jetzt mehr Cover-Titel als Linda Evangelista, aber das hier ist neu. Und so passend."

Mike Zeiler, Art Director bei Artus Interactive: "Die Büste bröckelt. Der Lorbeerkranz welkt. Ende in Sicht? Wir werden sehen. Zwischen all den Trump-Covern, die aktuell die Magazinwand des Zeitschriftenhändlers meines Vertrauens dominieren, auf jeden Fall ein echter Hingucker! Starkes Cover."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Verblüffend echt: US-Präsident Donald Trump könnte sich nahtlos einreihen in die Liste der römischen Kaiser, suggeriert jedenfalls dieses Cicero-Cover inklusive Büste – durchzogen von Rissen, versteht sich. 'Der Imperator' titelt das Magazin und kündigt eine Bilanz an. Oder doch eher eine Abrechnung? So einfach und doch so plakativ."

5. Platz: ramp #50 Fünf punkt null

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Reduziert, cool, klar. Macht Lust auf den Inhalt."

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Im ersten Moment weird und irritierend – (foto)grafisch cool umgesetzt."

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Schöne dynamische Bild-Idee, mit dem Vordergrund und Hintergrund und den Größenverhältnissen zu spielen. I like."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Perfektes Foto in perfektem Anschnitt. So geht ein perfektes Cover."

Reinhard Henke, Geschäftsführer Kreation bei Butter: "Manchmal gefällt einem ein Cover auf Anhieb und man weiß gar nicht so genau, warum. Ich vermute mal: Farbe, Perspektive, Gefühl."

Andreas Nyland, Art Director des Stern: "Sehr gute Bildidee!"

Platz 6: Vogue September 2020

Katja Hertin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Zum ersten Mal in 128 Jahren stehen alle 26 Ausgaben der legendären September- Issue unter einem Titel: Hope. Ein starkes Zeichen!"

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Die deutsche Vogue beweist schon seit einiger Zeit, dass Fashion heute mehr sein muss als Hedonismus."

Jürgen Siebert, Gründer und Geschäftsführer von hitext Kommunikation: "Eine Premiere in 128 Jahren Vogue-Geschichte: Zum ersten Mal erschien auf allen der 26 weltweit erscheinenden Ausgaben dasselbe Wort: Hope. Die Hoffnung, dass es eine Zukunft gibt, in der kaum etwas mehr so sein wird, wie es einmal war, doch vieles sich zum Besseren wenden könnte. Es geht um "reale Positivisten", fotografische inszeniert von Stefan Heinrichs mit dem deutschen Model Nicole Atieno."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Ansprechendes Cover, mal etwas anders, verbunden mit zeitaktuellem gesellschaftsrelevantem Thema."

7. Platz: Greenpeace Magazin GPM 5.20

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Schön! Gleich als Poster ins Homeoffice zum Runterkommen."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Einfach eine fantastische Natur-Aufnahme mit Sogwirkung. Kreist zwischen Tatort und Märchenwald."

Andreas Nyland, Art Director des Stern: "Einfach. Emotional. Schön."

8. Platz: GQ September 2020

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Schön fotografierter Streifen Hoffnung für Amerika."

Oliver Flohrs, Creative Director bei Preuss & Preuss: "Ästhetische Porträt-Fotografie und ein Thema, das neugierig macht."

Mike Zeiler, Art Director bei Artus Interactive: "Starkes Layout, fette Typo und dieser kleine Lichtblick... Ja, ich liebe sie auch noch!"

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Nicht dass ich dem Untertitel vorbehaltlos zustimmen würde, aber das Zusammenspiel aus Layout und Bild überzeugt trotzdem auf ganzer Linie."

9. Platz: Wirtschaftswoche 33/2020

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Ob die Analogie so wirklich stimmt, mit der S-Klasse und Louis Vuitton als Nischenprodukte? Jedenfalls ein schöner Hingucker. Ein echtes It-Cover."

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Eine gute Bildidee: Simpel, schnell und aufmerksamkeitsstark. Das Spiel mit den Logos funktioniert immer."

John Benjamin Keith, Chief Growth Officer bei brandtouch: "Die Kollegen bei LVMH haben Coding nun mal drauf. Umso schneller kapiert man den Transfer mit dem Mercedes-Stern und fertig ist die bildliche Übersetzung. Die Headline ist dabei knackig und kurz, was will man mehr?"

10. Platz: mare 141

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Coco Chanel auf dem mare-Cover? Das macht schon mal neugierig. Schön gestaltet."

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Unterstreicht die Eleganz und verbindet mit dem Thema."

Andreas Nyland, Art Director des Stern: "Plakativ, sehr ästhetisch, fast zeitlos."

 

Weitere Cover, die von unserer Jury bewertet wurden, es aber nicht in die Top 10 geschafft haben:

Sylt die schönsten Seiten der Insel 13. Jahrgang

Sinya Horwedel, Senior Art Director bei Ogilvy: "Interessanter Ausblick oder eher Ausschnitt, der Lust macht weiter zu blättern."

Mint 38

Mike Zeiler, Art Director bei Artus Interactive: "Da hat sich jemand hingesetzt und was Schönes in Photoshop gezaubert. Gefällt mir! Cover-Thema plakativ und auf den Punkt umgesetzt."

Stern 37/2020

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Ein Mega-Burger sprengt den Titel, zum Anbeißen lecker! Und genau das ist die Botschaft: Wir essen pflanzlich, weil es sehr viel bewirkt für Umwelt, Klima und unsere Gesundheit. Aber vor allem: Weil es schmeckt. Wichtiges Thema, saftig umgesetzt."

Der Spiegel 34/2020

Katja Hertin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Nervig, verhasst und trotzdem überlebenswichtig. Das Thema, das uns alle beschäftigt, auf sympathische, ansprechende Art umgesetzt."

Nils Förster, Senior Art Director bei Segmenta: "Einfach mal den Focus-Titel für den Spiegel genommen. Spielt den falschen Leuten in die Hände, und braucht man jetzt am wenigsten."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Das Cover zeigt anschaulich, dass Covid-19 jede gesellschaftliche Gruppe betrifft."

Föhr die schönsten Seiten der Insel 11. Jahrgang

Matthias Heynen, Kreativdirektor Art bei komm.passion: "Spannender Ansatz, der Neugier weckt und einen auf jeden Fall unbedingt "dahinter" blicken lassen will. Wenn ich auch nicht unbedingt Schwarz als Farbe gewählt hätte..."

Zeit Verbrechen 7/2020

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Ein ausgehobenes scheinbar leeres rot aufleuchtendes Grab in der Wildnis, das symbolisch für den Titel des Magazins steht. Das macht neugierig, da bleibt man dran hängen. Gefällt mir gut."

Cora von Moers, Creative Director bei schalk&friends: "Wie ein Kinoplakat, ansprechend, ungewöhnlich und gut fotografiert. Durch die Mystik und wenig reißerische Aufmachung sehr anziehend."

Zeit Campus 5/2020

Olaf Reys, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Schön rotzige Typografie auf Schrift, drüber gegangen wie ein Tag auf einer Wand. Schön gelöst."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Life: "Laut, irgendwie unangenehm und interessant. Die Fragen werden im Hintergrund so wunderbar versteckt und teasern nur. Welche Fragen denn genau??, will man wissen, und blättert rein. Ziel erfüllt."

Andreas Nyland, Art Director des Stern: "Die Idee ist nicht neu, wirkt aber in diesen Zeiten perfekt auf den Punkt gesetzt."

Avenue 1/2020

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Ein gutes Cover ist manchmal wie ein Plakat."

manager magazin 9/2020

Katja Hertin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Nah dran am Leben, reportagig fotografiert, knackige Zeile. Steht dem manager magazin gut, finde ich."

Reinhard Henke, Geschäftsführer Kreation bei Butter: "Text und Bild formen sich zu einem vollkommen neuen Sinn. Volltreffer. Das Essen auf Rädern der Gen Z."

Stern 33/2020

Katja Hertin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Ich habe die Obamas vermisst von Tag 1 nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus. Schön, sie hier mal wiederzusehen!"

Weltkunst 175/2020

Alice Gittermann, Geschäftsführerin von Ballhaus West: "Kunst auf dem Cover funktioniert nicht immer. Die Weltkunst zeigt, dass es auch anders geht. Was für ein Bild von Hans Ticha! Es passt so gut in diese Zeit."

Die Epilog — Thema: Zärtlichkeit

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Endlich wurde mal wieder ein Zeitschriftencover mit hochwertiger Fotografie gestaltet."

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Das Cover besticht durch eine sehr berührende Klarheit."

Der Aktionär 35/2020

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Eine sehr erlebbare Umsetzung des Themas durch die die klare, aufmerksamkeitserregende Cover-Gestaltung."

Jürgen Siebert, Gründer und Geschäftsführer von hitext Kommunikation: "Seit dem Hitchcock-Film Vertigo hat sich die rotierende Spirale als Sinnbild für Höhenangst und Schwindel etabliert. Besser kann man den aktuellen Zustand an den Börsen nicht visualisieren: Die Kurse erreichen Höchstwerte und den Anlegern wird schwindelig, weil sie Angst vor dem Ausstieg haben oder den Moment für den Einstieg abpassen."

Die Kunst – Women in art

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Die Cover-Gestaltung wird dem Thema sehr gerecht, ohne plakativ oder stereotyp zu sein."

Galore 42

Jürgen Siebert, Gründer und Geschäftsführer von hitext Kommunikation: "Die Österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart ist das jüngste Opfer der steigenden Unlust zur Differenzierung. Unbehagen ist Teil ihres Programms. Zuletzt wurde sie ausgeladen: Cancel culture. Tatsächlich hat sich auch das Interviewmagazin Galore gefragt, ob es Eckhart auf den Titel nehmen kann. Dabei ging es nicht um einen inhaltlichen Zweifel, sondern um mögliche Konsequenzen, die einem journalistischen Nischenprodukt schwer schaden können."

Der Aktionär 33/2020

Reinhard Henke, Geschäftsführer Kreation bei Butter: "Heißer Sommer überhitzt den Goldpreis. Plakativ gelöst."

Thim Wagner, Partner und Geschäftsführer Kreation bei Jung von Matt/Next Alster: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte."

Wirtschaftswoche 34/2020

John Benjamin Keith, Chief Growth Officer bei brandtouch: "Eine echte Schlagzeile mit Stopp-Effekt. Eine bildliche Übersetzung, die schnell funktioniert. Allein dafür wäre eine hohe Platzierung – diese beiden Tugenden scheinen heutzutage vergessen – angebracht. Wenn man dann noch als Wirtschaftsmagazin den Gedanken der Meritokratie hinterfragt, was einigen Lesern seltsam bis unverfroren vorkommen wird, ist der erste Platz wohlverdient.

AD Architectural Digest September 2020

John Benjamin Keith, Chief Growth Officer bei brandtouch: "Ein generisches Bild mit belangloser Headline, die sich nicht mal erschließt. Es ist sicher nicht leicht, für den AD einen spannenden Titel hinzubekommen, ist man doch eher Möbelkatalog als Magazin. Ein ganz bisschen Mühe wäre trotzdem schön."

Der Spiegel 32/2020

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Hochaktuelles Thema aufmerksamkeitsstark aufbereitet."

Der Spiegel 35/2020

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Allzeit relevantes Thema ansprechend in Szene gesetzt."

Margit Mair - 09.09.2020