Cover des Monats August 2019: brand eins reist mit leichtem Gepäck

Zum fünften Mal in diesem Jahr hat unsere Fach-Jury brand eins zum Cover des Monats gekürt. Die August-Ausgabe des Hamburger Wirtschaftmagazins punktet mit einer kongenialen Bildidee zum Schwerpunktthema "Mit leichtem Gepäck" sowie einer reduzierten, einfachen und doch auffallenden Gestaltung.

Das sagt die Jury zu den Gewinner-Covern vom August 2019:

1. Platz: brand eins 8/2019

Katja Herin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Puristisch, plakativ, dekorativ: Schöne Umsetzung des Meta-Themas. Wie immer weiß man nicht so genau, was einem im Heft erwartet…"

Boris Pollig, Geschäftsführer Kreation bei bilekjaeger: "Wieder einmal ein klassischer brand-eins-Titel: Einfach, plakativ und auf den Punkt."

Irmgard Hesse, Gründerin & Geschäftsführerin Zeichen & Wunder: "Kommt harmlos und sommerlich daher, behandelt aber eine radikale Frage: brauchen wir "das" alles? Im Urlaub, im Alltag, im Leben generell? Ein schöner Kontrast von leichtem Motiv und tiergehender, existenzieller Fragestellung."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Reduktion ohne intellektuelle Schwere gelingt keinem Magazin so gut so regelmäßig wie der brand eins. Im Ergebnis bringt das Tempo und Freude. Beides ist am Regal entscheidend."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Einfaches Visual. Richtig gut."

Jürgen Siebert, Director Marketing Monotype DACH: "Die brand eins Medien AG ist gerade umgezogen, passend zum Heftthema 'Mit leichtem Gepäck'. 'Ein Umzug ist anstrengend, hat aber einen gewaltigen Vorteil: Man wirft Ballast ab', schreibt Gabriele Fischer im Editorial. Doch die Frage 'Was kann weg, und was nehme ich mit?' stellt sich nicht nur bei Umzügen, sondern bei jedem Unternehmen, das sich weiterbewegt. Gibt es ein besseres Sinnbild für selbstbewusste Fortbewegung als Flip-Flops? Schon die Ägypter trugen solche Zehenstegsandalen. Doch erst in der asiatischen Billigversion aus PVC und Gummi wurde dieses Genre der Badesandale zur Ikone. Flip-Flops lösen vielfältige Assoziationen aus… Und genau diese imaginative Bandbreite nutzt brand eins für den August-Heftschwerpunkt, bei dem es um Mobilität, einfache Lösungen, Verreisen, neue Statussymbole und Lockerungsübungen geht."

Christian Kohlhund, Managing Director von Wavemaker: "Simpel und reduziert. Starke Umsetzung der Thematik."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Wenn ich reise, dann nur mit Flip-Flops. Aufgabegepäck ist schließlich teuer. Minimalismus trifft auf ästhetisches Design-Accessoire. Viel weiß, viel Farbtupfer! Fanfare. Goldmedaille. Abgang."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Starke Bildsprache, hohe Wiedererkennung."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Wer einmal nach Mallorca geflogen ist weiß, dass manche tatsächlich so reisen."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Klar, frisch, leicht und schwer zu übersehen."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Unverkäuflich, missverständlich, simpel. Ein herrliches Titelbildkonzept."

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "brand eins sticht monatlich immer am meisten hervor, stets sehr kluge und intelligente visuelle Übersetzungen von 'einfachen' Themen. Einfach ein Meisterwerk."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Die Flip-Flops unter den Füßen, die brand eins in der Hand. Brauche ich sonst noch was?"

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Ein Paar Strandlatschen als einfaches Zitat, die übrigen Bilder entstehen im Kopf. Sound inklusive: 'Flip-Flop'. Ein Cover, das neugierig macht, man möchte gleich danach greifen, das Magazin aufschlagen und schauen, worum es denn genau geht. Wieder mal sehr gelungen, brand eins!"

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Noch weniger Schuh ist barfuß. Somit also wiedermal ein wunderbar schlichtes, aber überzeugendes Motiv für das Heftthema."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Keine Frage: Die Hamburger überzeugen mittlerweile fast mit jedem Titel. Ihr Stil, das Cover auf weniger als das Wesentliche zu reduzieren, findet hier sogar eine inhaltliche Klammer. Geht es doch um die Vereinfachung unseres Lebens in allen Bereichen. 'Mit leichtem Gepäck', lautet die Zeile, Flipflops dienen als Sinnbild dafür. Eine bessere Motivwahl kann man kaum treffen."

2. Platz: Der Spiegel 35/2019

Christian Kohlhund, Managing Director von Wavemaker: "Humorvoll, provokant, simpel. Mein Favorit."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Der Spiegel-Titel schafft es, ein schweres Thema visuell und textlich sehr spielerisch darzustellen. Lustig daran ist, dass mir selbst nicht klar war, dass ich (Opfer meiner eigenen Klischee-Denke) beim Anblick diese Huts sofort an "den Ossi" denke – schlimm!"

Katja Herin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Ein Cover, das gekonnt mit Vorurteilen und Klischees spielt (auch mit Vorurteilen und Klischees, die gerne vom Spiegel und seiner Leserschaft bedient werden) – und damit Debatten angestoßen hat."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Das deutsche Deppenhütchen, die angemessene Kopfbedeckung für die allgemein abschätzig bewerteten Bewohner der östlichen Bundesländer? Eine Provokation, die zum Reinlesen ins Heft verführt. Gut gemacht!"

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Classic: "Bin hin- und hergerissen vom platten Populismus und der Gleichstellung einer ganzen regionalen Bevölkerung. Offen und neutral betrachtet: Ein sehr wirkungsvolles Cover, weil es einen trifft, interessiert, ggf. auch ärgert."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "'Denk ich an Deutschland in der Nacht...', so das berühmte Heine-Zitat, denke ich heute an Fischerhut und schwarz, rot, gold. Tja, ob der Fischerhut allerdings so offensichtlich für "die Ossis" steht, sei mal dahingestellt, gesellt sich das Accessoire jedoch zu den illustren Identifikationsmerkmalen gewisser Peergroups. Demzufolge, Punktlandung!"

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "So isser, der Spiegel."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Fliegt mir um die Ohren!"

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Herrlich einfach, weil klug reduziert. So funktionieren gute Cover. Wie ein Klischee halt."

 

3. Platz: Cicero August 2019

Boris Pollig, Geschäftsführer Kreation bei bilekjaeger: "Olle Psycho-Kamellen mit einem Augenzwinkern und einer intelligenten Line ganz frisch verpackt."

Jürgen Siebert, Director Marketing Monotype DACH: "Was manchmal im Zeitschriftenwald nervt: Zu historischen Weltstars aus Kultur, Wissenschaft und Literatur kursieren immer wieder die gleichen Fotos… Einstein, Kafka, Freud. Das ist einerseits Teil des Kults, andererseits auch sachlich bedingt, weil damals nicht so viel fotografiert wurde wie heute. Die Cover-Gestaltung der August-Ausgabe von Cicero macht aus der Not eine Tugend: Freud verfremdet. Passt zu Freud, passt zum Titelthema und ergibt ein plakatives Cover inklusive Wiedererkennungsgarantie."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Classic: "Starkes Cover! Auffällig in Farbgebung und Illustrationsstil, dazu schnelle und schön doppeldeutige Headline. Das macht Freud(e)."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Die Titelzeile ist ein bisschen abgeschmackt – vermutlich ist aber über Freud schon alles geschrieben worden, weswegen dieser verblüffend naheliegende Text vielleicht auch ironisch gemeint sein kann. Die Illustration ist dagegen toll. Das Ganze ist typografisch und farblich gut gemacht. Reicht in diesem Monat, um unter die Top 5 zu kommen."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Ein absoluter Hingucker, der mein Interesse weckt."

Carsten Lukas, Executive Creative Director bei Bartenbach: "Aufmerksamkeitsstarke, künstlerische Inszenierung, kombiniert mit einem Wortspiel als Titel, was direkt zum Weiterlesen animiert."

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Freud zeitgemäß. Sehr gelungen."

Benjamin Werner, Head of Group Marketing bei fischerAppelt: "Eine ungewöhnliche Synthese, die neugierig macht und durch die man sich intellektuell fühlt, wenn man sie denn erkennt."

Katja Herin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Vom Urvater der Psychoanalyse haben wir ja normaler Schwarzweiß-Bilder im Kopf. Die kraftvolle, farbstarke Cover-Illustration gibt dem Thema "Spätfolgen von Freud" auch visuell einen neuen Twist."

4. Platz: mare 135/2019

Katja Herin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Mir gefällt vor allem die ungewöhnliche Perspektive auf das Thema – die Personalisierung des Herings. Visuell ansprechend umgesetzt."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Mal ehrlich? Haben wir uns bisher mit dem Hering solidarisiert? Höchste Zeit! mare verändert die Perspektive mit der einfachen, aber eindringlichen Unterzeile 'Aus dem Leben eines Gejagten'. Puristisch auf weißem Hintergrund begegnet uns dazu ein Fischschwarm scheinbar schwerelos auf diesem wunderbaren Cover."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Schöne Illustration, umrahmt von guter Typographie. Ein Cover, das man gerne im Wohnzimmer rumliegen hat."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Konsequent zu Ende gestalteter Titel. Der Hering ist natürlich auch ein dankbares Freisteller-Objekt… Schön klar, frisch und einfach."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Ungewohnt aufgeräumtes Heft der Zeitschrift der Meere. Statt starkem Foto diesmal illustrativ. Gefällt."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Wenn auch ganz klein: Wo Aerø draufsteht, muss Gutes drinstehen."

Irmgard Hesse, Gründerin & Geschäftsführerin Zeichen & Wunder: "Less is more – leicht ist es nicht, Sympathien für Tiere ohne Niedlichkeitsbonus oder spektakuläre Merkmale zu gewinnen. Der Hering wird hier in pur, schlicht und ohne Überhöhung gezeigt. Gerade das führt aber zu einer eindringlichen Wirkung und zeigt, dass wir uns sogar um den Lebensraum und Erhalt eines der häufigsten Fische der Welt sorgen müssen."

5. Platz: Stern 34/2019

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Gutes Porträt von Greta Thunberg. Aufmerksamkeitsstark und polarisierend."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Wichtiges Thema, gute Bildsprache."

Irmgard Hesse, Gründerin & Geschäftsführerin Zeichen & Wunder: "Ein tolles Portraitfoto. Sehr eindringlich, stark und verletzlich. Mir gefällt die Kombination mit der schlichten Feststellung 'Die Reise wird hart'. Hier wird man als Betrachter daran erinnert, dass Greta bei aller Helden-Überhöhung auch ein Kind ist, das sich für uns alle in Gefahr begibt."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Wenn auch allgegenwärtig in diesen Tagen – von diesem Gesicht lässt man sich gerne immer wieder tief ins Gewissen blicken. Guter Shot, sehr fotogen!"

6. Platz: Vogue 9/2019

Björn Bremer, Chief Creative Officer bei Ogilvy: "Keine Ahnung, wer je sowas tragen wird, aber das ist halt Fashion pur. Anstatt den Mainstream zu zeigen, setzt der Titel Vogue-typisch auf Provokation."

Irmgard Hesse, Gründerin & Geschäftsführerin Zeichen & Wunder: "Einfach Grün. Einfach schön. Ein ganz sinnliches, starkes Cover, das auch im Detail toll fotografiert ist, die verschiedenen Texturen der Stoffe sind unmittelbar zu spüren. Der Eindruck insgesamt: Power und Sensibilität."

Christian Kohlhund, Managing Director von Wavemaker: "Großartige Fotografie – sehr gelungen."

Jürgen Siebert, Director Marketing Monotype DACH: "Die September-Ausgabe des Highfashion-Magazins Vogue steht unter dem Motto "What‘s Next" und widmet sich Menschen und Ideen, die die Mode zu einem besseren (nachhaltigeren) Ort machen. Das Heft erscheint mit zwei Cover-Varianten: eine ziert das Model Rebecca Leigh Longendyke, die andere schmückt das südsudanesisch-australische Model Adut Akech Bior, im grünen Kostüm, farblich abgestimmt mit dem Vogue-Titel und dem 40-Jahre-Logo – eine großartige Text-Bild-Kombination –, dazu eine stark kontrastierende Versal-Titel-Typografie in Weiß. Bei der Chanel-Show vor einem Jahr schritt Akech Bior als Braut über den Laufsteg, begleitet vom Kindermodel Hudson Kroenig und Karl Lagerfeld… Einer seiner letzten Auftritte."

Boris Pollig, Geschäftsführer Kreation bei bilekjaeger: "Die September-Ausgabe steht stellvertretend für 40 Jahre Cover-Layout auf höchstem Niveau."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Diesen Monat gab es wenig Licht. Da reicht dann eben ein farblich konsequent gestalteter Vogue-Titel, um positiv aufzufallen. Die Typo mag ich persönlich nicht, funktioniert aber."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Die Wiederkehr der Schulterpolster, hoher Kaufanreiz, tolles Foto."

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Ästhetische und aufmerksamkeitsstarke Umsetzung."

7. Platz: Wirtschaftswoche 35/2019

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Classic: "Plakativ und auf den Punkt. Ein Klassiker: das Spiel mit der Angst."

Boris Pollig, Geschäftsführer Kreation bei bilekjaeger: "Welche Sprengwirkung in der momentanen Zinspolitik liegt, wird hier sehr intelligent inszeniert."

Carsten Lukas, Executive Creative Director bei Bartenbach: "Sehr smarte und ungesehene typografische Umsetzung des gefährlichen Nullzinssatzes. Schnell und einfach auf den Punkt."

Benjamin Werner, Head of Group Marketing bei fischerAppelt: "Kraftvoll und klar."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Eindringlicher geht es kaum: Die dauerhafte Nullzinspolitik hat systemische Sprengkraft. Wer bisher nichts davon ahnte, weiß es beim Anblick des Titels. Sehr simple, aber verständliche Symbolik."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Ja, es gibt ihn. Den Fluch des billigen Geldes. Die Schattenseiten der Nullzinspolitik sind greifbar, wirtschaftlich wie gesellschaftlich Sprengstoff. Diesem Grundgedanken folgt der Titel der Wirtschaftswoche, indem er den Nullzins grafisch und explosiv als Handgranaten in Szene setzt. Brachial, wirkungsvoll."

 

8. Platz: Der Spiegel 32/2019

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Sehr gelungener Spiegel-Titel, visuell neugierig machend, angsteinflößend!"

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Dass die Boeing 737-MAX schon von der äußeren Form bedrohlich aussieht, hat sich Der Spiegel zu Nutze gemacht und das Flugzeug in ungeheuerlicher Pose inszeniert. Minimalistisch, stilsicher, düster und bedrohlich, dennoch undurchdringlich, dieser Konzern. Das Cover macht vor allem eins: Lust auf Lesen."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Gute Illustration, gute Zeile. Macht neugierig."

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "Eine Maschine wie ein bedrohliches Tier, das aus der Tiefe der Dunkelheit hervorstößt. Dazu die Verortung 'Das Ungeheuer aus Seattle', dem Hauptsitz des weltgrößten Flugzeugherstellers. Und dazu quälende Fragen nach Verantwortung und Profit. Ein Titel, der neugierig macht. Rundum gelungen."

9. Platz: GQ 9/2019

Björn Bremer, Chief Creative Officer bei Ogilvy: "Den Mythos von Michael auf Mick übertragen. Einfach genial."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Cooles Layout, starkes Foto, hoher Kaufanreiz wenn man Schumi Fan ist."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Wow — wo kommt Mick denn her? From outer space? Fresh!"

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Classic: "Tolle fotografische Inszenierung aus Vergangenheit & Zukunft! Schumi: Back to the future."

 

10: Platz Stern 33/2019

Steff Neukam, Managing Director Bloom: "Das richtige Bild sagt mehr als Worte. Okay, ohne die Overline 'Gänsehaut-Momente' wäre es noch besser gewesen."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Der Gänsehaut-Moment, wenn der Vertrieb die Verkaufszahlen für diesen Titel meldet."

Benjamin Werner, Head of Group Marketing bei fischerAppelt: "Gänsehaut sehen, macht Gänsehaut. Bei mir zumindest. Ich habe mir tatsächlich mal wieder einen Stern gekauft, weil das Cover eine Emotion transportiert hat."

Katja Herin, Director StoryTelling bei Avantgarde: "Gänsehaut-Momente – Gänsehaut im Bild. Ja, das ist Symbolik für Einsteiger. Ich bin trotzdem hängengeblieben – ein Hingucker."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Der Stern – ein Wochenmagazin, das ohne 'Wow'-Themen kein Geld verdient. Hier geht‘s aber zur Abwechslung nicht um Sensationsgeschichten, sondern um menschliche Gefühle. Thema also schön umgedeutet. Die Overline hätte es allerdings nicht gebraucht, denn das Bild leistet bereits die ganze Arbeit."

 

Sonstige Bemerkungen

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation Vasataschröder: "Der August/September ist gestalterisches Sommerloch. Bei den Temperaturen haben nur die brand eins und der Spiegel verhindert, dass das Niveau nicht komplett weggeschmolzen ist."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Den Nylon-Titel hätte man meiner Meinung nach aus der Auswahl rauslassen müssen. Die 17-jährige Künstlerin wurde hier ohne Einwilligung als nackter, haarloser Avatar dargestellt. Muss nicht sein."

 

Weitere Kommentare zu eingereichten Titeln, die es nicht unter die Top 10 geschafft haben:

Spiegel Wissen 3/2019

Lars Lammers, Geschäftsführender Gesellschafter der Pahnke Markenmacherei: "'Iss Dich glücklich', verheißt das Cover in großen Lettern. Und bedient damit einen Trend, der quer durch unsere Gesellschaft verläuft. Dabei geht es um das Ausbalancieren von Gesundheit, Genuss und Glück über die bewusste Steuerung der Ernährung. Ein Thema, das übrigens auch uns als Markenmacherei sehr beschäftigt. Wir diskutieren das derzeit sehr intensiv mit dem Pahnke-Verbraucherbeirat. Fest steht: Nie lebten wir bewusster."

Mint 30

Björn Bremer, Chief Creative Officer bei Ogilvy: "Iggy privat mit Rolling-Stones- und Frank-Sinatra-Platten. Für mich die Titelstory, die ich als erstes diesen Monat lesen will."

Jürgen Siebert, Director Marketing Monotype DACH: "Seit 2015 ist das in Dortmund herausgegebene Magazin Mint das Sprachrohr der Vinyl-Community. Achtmal pro Jahr berichtet Mint in großen Reportagen und Hintergrundberichten über die Welt des Vinyls. Neben 100 LP-Kritiken geben exklusive Reportagen der Zeitschrift ihren Charme. Je einfacher die Idee, umso neugieriger ist man auf den Output. Zum Beispiel welches die sechs Lieblingsalben von Iggy Pop sind, und warum. Besser lässt sich die Kompetenz von Mint nicht visualisieren: der ewig jugendliche Iggy Pop auf den Fliesen seiner Terrasse in Miami sitzend, umgeben von seinen Lieblingsplatten, deren Cover der Schallplattensammler umgehend zu dechiffrieren beginnt, um Iggy zu bestätigen oder zu widersprechen… Und schon ist der Leser gefangen von der Titelgeschichte."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Mit Iggy zusammen durch die Platten stöbern, im Schatten neben dem Pool — lässiger gehts nicht."

 

Business Spotlight 6/2019

Björn Bremer, Chief Creative Officer bei Ogilvy: "Ein schwieriges Thema. Und dafür spannend umgesetzt. Ohne zu sehr Klischee zu sein."

Marcel Häusler, Design Director bei Karlanders: "Toller Titel, lebt von den Kontrasten, schlicht aber stark in Rot, Schwarz, Weiß!"

Galore 36

Björn Bremer, Chief Creative Officer bei Ogilvy: "Vor allem das Foto von Dirk ist toll. Es wirkt so verletzlich und trotzdem stark. Man will direkt sein Interview lesen."

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Dirkules mal als Mensch, nicht als Sportler."

 

t3n digital pioneers 57

Steff Neukam, Managing Director Bloom: "Wichtiges, plakatives und inspiriendes Cover. Schön zu sehen, dass FFF aufgenommen wird, um Ideen zu geben, was Tech zum Klimaschutz beitragen kann."

Jürgen Siebert, Director Marketing Monotype DACH: "Dass t3n keines der typischen Computer- und Technik-Magazine ist, bewiesen schon immer die Cover: meist plakativ, oft veredelt, mal mit Leuchtfarbe, mal mit Prägung. Oder im Recycling-Look wie das aktuelle Heft. Das passt hervorragend zum Titelthema: "Wie wir mit Technologie das Klima retten und gesünder leben". Und weil sich t3n als Meinungsführer versteht, hat die Redaktion ein eigenes Gütesigel ins Zentrum der Titelseite gesetzt: Tech for Future. Wahrscheinlich auch das Signal für eine nachhaltige redaktionelle Beschäftigung mit diesem Thema."

Benjamin Werner, Head of Group Marketing bei fischerAppelt: "Gutes Cover-Timing für Tech-Optimismus."

Irmgard Hesse, Gründerin & Geschäftsführerin Zeichen & Wunder: "Schön, wenn digitale Themen optisch so wenig technisch verpackt sind. Das tut gut und erinnert uns daran, dass es nie um Technologie zum Selbstzweck geht. Wir entscheiden, was wir mit dem "Fortschritt" bewirken, im Positiven wie im Negativen."

Wirtschaftswoche 33/2019

Steff Neukam, Managing Director Bloom: "Starke Idee und perfekte Umsetzung in Form, Art und Technik."

Alexandra Trudnowski, Geschäftsführerin bei MW Office: "Starke Darstellung des Themas."

Carsten Lukas, Executive Creative Director bei Bartenbach: "Die Inszenierung der drei Großkonzern-Lenker als Crashtest-Dummies ist ein echter Hingucker."

 

Der Spiegel 33/2019

Steff Neukam, Managing Director Bloom: "Plakative Illustration. In Kombination mit der Marke Spiegel macht der Titel Lust auf mehr Wissen und Hintergrundinformationen zu einem aktuellen Thema."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Gute Dramatisierung. Plakativ, klar und emotional."

Zeit Wissen 5/2019

Steff Neukam, Managing Director Bloom: "Die Icons in dem Ausrufezeichen machen neugierig und wirken differenzierend. Fällt ins Auge."

 

Dein Spiegel 9/2019

Christian Kohlhund, Managing Director von Wavemaker: "Kindgerecht und auf den Punkt. Besser und einfacher kann man das Titelthema für Kinder kaum umsetzen."

LP 6/2019

Boris Pollig, Geschäftsführer Kreation bei bilekjaeger: "Manchmal ist es ganz einfach: Man nehme ein spannend fotografiertes Produkt, einen Header und fertig ist das gute Cover."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Spannende Perspektive des Grand Prix Audio-Gerätes. Der Rest rausreduziert. Das macht irgendwie Bock."

 

Der Spiegel 34

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Was sicherlich als überspitzte Darstellung gemeint war, ist eigentlich ein alltägliches Bild in der Werbung, an das wir uns längst gewöhnt haben – wie absurd es auch sein mag."

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Perfektes Thema für ein Cover."

Christian Kohlhund, Managing Director von Wavemaker: "Starke Headline – macht sehr neugierig auf die Titelgeschichte."

Harvard Business Manager 9/2019

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Gute Illustration, Sommerfarben. Funktioniert."

 

Wirtschaftswoche 36/2019

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Mit dem Gießkannenprinzip wurde ausgeschüttet, ohne viel Plan. Viel hilft viel. Gut. Hat die WiWo richtig erkannt. Schluss ists damit. Wieso nur ist die Birne noch auf der Kanne?!?!??"

Men's Health September 2019

Andreas Ottensmeier, Geschäftsführer bei battery: "Trendthema kraftvoll und passend interpretiert."

Carsten Lukas, Executive Creative Director bei Bartenbach: "Den Hulk, bzw. seine Faust als männlich kräftiges Sinnbild für Nachhaltigkeit mag inhaltlich gewagt sein, erfüllt optisch aber mehr als seinen Zweck."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Hurra, endlich mal kein Sixpack! Die gelungene, illustrative Interpretation der Coverstory ist ungewöhnlich für dieses Magazin-Genre, schafft dadurch Abgrenzung und Aufmerksamkeit. Bitte mehr davon, als debil in die Kamera grinsende und gephotogeshopte Halbnackte."

Oliver Klempel, Geschäftsführer Kreation bei B+D Communications: "Den Begriff 'Green Power' mutig umzudeuten, noch dazu unter Verwendung der Hulk-Anatomie, ist eine intelligente Idee; plakativ und lautstark allemal."

 

manager magazin 9/2019

Carsten Lukas, Executive Creative Director bei Bartenbach: "Die filmpostermäßige Inszenierung sieht einfach cool aus."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Heroisch kommt es daher, das Cover des manager magazins. Etwas zu viel Photoshop, aber dennoch irgendwie kraftvoll. Flirrende Hitze, schnelle Reifen – Treibjagd. Elon lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und fährt fort mit dem Plan eines Chief Disruption Officers. Locker, lässig, getrieben."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Ein gutes Cover ist wie ein gutes Filmplakat. Wie dieses hier."

Patrick Ackmann, Geschäftsleitung Creation bei Wefra Classic: "Hollywoodreife Inszenierung & Storytelling."

Deutsch Perfekt 10/2019

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Sieht aus wie Karibik und ist doch München."

 

Nylon 2019/002

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Futuristisch!"

Benjamin Werner, Head of Group Marketing bei fischerAppelt: "Wie man weltweite Aufmerksamkeit generiert, zeigt dieses Cover."

 

 

 

 

 

 

Margit Mair - 12.09.2019