Cover des Monats April 2022: Der Spiegel stellt die grüne Gewissensfrage

Die erstaunlich einmütige Haltung der Grünen zu Waffenlieferungen und Aufrüstung treibt derzeit das ganze Land um. Der Spiegel hebt die aktuelle Thematik auf den Titel der Ausgabe 18/2022 und bringt sie sowohl visuell als auch sprachlich meisterhaft auf den Punkt. Das überzeugt auch unsere Jury, sie kürt die "Olivgrünen" zum Cover des Monats.

So bewertet die Cover-des-Monats-Jury die besten Publikumszeitschriften vom April 2022:

1. Platz: Der Spiegel 18/2022

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Die Frage wie grüne Politik, Aufrüstung und Waffenlieferung zusammengeht stellen sich viele. Das ist super auf den Punkt gebracht. Versteh ich, kauf ich. Die Illustration ist super gemacht, schöne Details. Dass von "Mobilmachung" gesprochen wird, ist allerdings inhaltlich unpassend."

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Das perfekte Cover zur Zeit. Witzig, tragisch, wahr. Und gut gestaltet."

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Top Headline. Top Bildidee. Der Fahrradhelm lässt einen schmunzeln bzw. nachdenken."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Aktuelles Thema textlich wie visuell überzeugend umgesetzt."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Lässiges und pointiertes Wortspiel. Die Titelzeile "Die Olivgrünen" bringt die derzeitige politische Situation der Grünen auf den Punkt und macht klar, es gibt viele spannende und berechtigte Variationen der Farbe Grün: Alarmgrün – Globalgrün und eben auch Olivgrün. Und fordert auf zum Gedankenspiel: Welche ist die Lieblingsfarbe der Grünen?"

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Die Regierungsrealität hat sie eingeholt – und souverän meistern sie mindestens Annalena Baerbock und Robert Habeck. Mit einem aufrechten, ehrlichen "Pragmatismus", den man dieser grünen Partei vielleicht zuvor nicht zugetraut hätte."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Starke Zeile! Zwei Worte reichen um auszudrücken, wie der Krieg in der Ukraine die Grünen zum Umdenken bewegt."

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Durch die visuelle Inszenierung eines pointierten Wortspiels erzielt das Cover insgesamt eine hohe Aufmerksamkeit. Die Mischung aus Ironie und Provokation weckt Interesse für den Heftinhalt. Dabei ist es gelungen, dass nicht nur die Gesamtkomposition des Covers sehr aufmerksamkeitsstark ist, sondern Bild und Text auch jeweils für sich eine klare Aussage haben."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Stark, wie es hier gelingt mit einem solch unschuldigen Wort (und dem dazu passenden Visual) die Dramatik unserer Zeit zu vermitteln. Die Grünen, angetreten um dem Klimawandel die Stirn zu bieten, sehen sich plötzlich in einer vollkommen anderen Rolle inmitten eines Krieges wieder."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Für mich schon jetzt das Spiegel-Cover des Jahres!"

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Die neue Haltung bzw. der neue Kurs der Grünen durch den Ukraine-Konflikt wird teilweise kontrovers diskutiert. Der Zeitschriftentitel bringt dies sowohl durch seine tolle Headline "Die Olivgrünen" als auch durch die Darstellung der Grünen-Spitzenpolitiker in Militäruniformen meisterhaft zur Geltung."

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Schön überspitzte Umsetzung der aktuell politischen Verschiebungen."

Anna Wurster, Creative Director Art bei DDB: "Ein spitzes, humoristisches Motiv."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Die ironische Bearbeitung des Bildmaterials der ehemals pazifistischen Partei verdeutlicht das Umdenken zu Konflikten in großen Teilen der deutschen Gesellschaft und stellt die große Frage in welche Richtung sich unsere Gesellschaft bewegt und wie wir mit Prinzipien umgehen."

2. Platz: Harvard Business Manager 5/2022

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Das Motiv findet die Balance zwischen auf-den-Punkt und super-ästhetisch. Das können nicht viele."

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Spagat am Hochseil. Kritisch bestaunt. Und beim Publikum bleibt immer der wohlig gruselige Nervenkitzel – ob das wohl gut gehen kann? Nein, es ist nicht immer leicht und schön Führungskraft zu sein. Und noch schwerer ist es, es immer leicht und schön aussehen zu lassen. Trefflich schöner Titel."

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Der Harvard Business Manager versteht es wie kaum ein anderes Magazin durch seine Wort-Bildkombination anstrengenden Themen ein Schmunzeln zu entlocken und Lust auf den Inhalt zu machen."

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "Weder Motiv noch Headline verraten wirklich, worum es im Leitartikel geht – und sind gerade deshalb so aufmerksamkeitsstark."

Emke Hillrichs, Director Retail & Media Ecosystems bei Diffferent: "Akrobat:innen als Business-Metapher. Hört sich strategisch erstmal schwierig, weil abgedroschen, an. Ist aber hier über die Headline fein humorvoll gelöst."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Der Drahtseilakt der Führungskräfte. Interessantes Bild für die Titelstory."

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Ich sehe den Titel und denke: Ja, was für ein Stretch. Ich lese den Titel und denke, "Stimmt, die Erwartungen sind riesig" und bin gespannt auf die Artikel des Schwerpunkttitels."

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Das Titelthema wird hier sehr schön umgesetzt. Denn das Visual der Akrobatin verzahnt sich gleich doppelt – sowohl mit der Headline als auch der Subline. Dabei verändert sich die Bedeutung des Visuals. So stellt die Akrobatin mit der Headline "Wie, das können Sie nicht?" die Personifikation utopischer Ansprüche dar. In der Subline geht es dann allerdings um den Balance-Akt, was eine positive Auflösung für die Akrobatin bereithält. Sie ist die, welche die Balance zu halten weiß."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Die eierlegende Wollmilchsau macht heute Spagat. Geht das? Es sieht auf jeden Fall ästhetisch aus. Ob das jede Führungskraft so hinkriegt. Ich bin gespannt."

Stefan Buhr, Chief Sales Officer bei der FAZ: "Im Zuge von "New Work" und mehr Remote-Arbeit verändern sich die Anforderungen und Aufgaben von Führungskräften enorm. Diese müssen sich im Live-Betrieb wandeln. Der Spagat im Hochseilakt in der Manege ist ein passendes Bild."

Markus Mayr, Inhaber der Agentur Storypark: "Dieses Cover ist ein Volltreffer für die Führungskraft. Nicht erst seit Corona müssen diese sich neu erfinden und völlig neue Kompetenzen trainieren. Allein das Titelbild ruft: Kauf mich!"

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Visuelle Umsetzung überzeugt."

Anna Wurster, Creative Director Art bei DDB: "Headline und Bild bilden eine super Kombination."

3. Platz: brand eins 4/2022

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Dieser Titel ist wieder ein Paradebeispiel, wie man durch Reduktion besticht."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Clever und geschmackvoll gemachtes Cover mit Icon-Optik. An den Orten der Unternehmen entstehen nicht nur Emissionen, sondern eben auch Emotionen. Die Komposition ist klasse gemacht, da das Herz als Eyecatcher den Blick direkt zur Headline führt."

Emke Hillrichs, Director Retail & Media Ecosystems bei Diffferent: "Wie inszeniert man ikonisch die Beziehung zum Arbeitsort? Wie so oft ganz einfach gelöst. More Meiré Magic, Kompliment."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Die minimalistische Illustration verdeutlicht die Veränderungen im modernen Arbeiten und stellt die zeitlich adäquate Frage wie eine post-pandemische Arbeitswelt aussehen wird."

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Die Gestaltung bringt die Titelstory in sehr reduzierter Art und Weise auf den Punkt. Die Kombination zweier Bildelemente wirkt im ersten Moment disruptiv und erzeugt damit Interesse und Neugier auf das Heftinnere."

Marcus Friedrich, Creative Director Isobar Germany: "Unternehmen fabrizieren auch Herz(lichkeit) und Nächstenliebe. Gewohnt plakativ, gewohnt pointiert."

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "I like."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Nicht mehr LoveBrand sonder LovePlace? Wie großartig müssen Wolfsburg & Co in Zukunft sein? Welche Rolle spielt der Verrichtungsort überhaupt noch? Wunderbar einfach dargestellt."

Stefan Buhr, Chief Sales Officer bei der FAZ: "Wie wichtig sind Präsenzkultur und Standort für die Unternehmensidentität? Ein vielfach vernachlässigter Punkt in der Debatte um Remote-Work."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Spannendes Thema grafisch spannend umgesetzt."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Toll reduziertes und doch treffendes Cover über die große Business-Frage, die uns momentan alle umtreibt. Meine Antwort darauf lautet jeden Tag anders... Ich werde wohl das Heft lesen müssen, um da endlich weiterzukommen."

4. Platz: Greenpeace Magazin 3.22 Mai/Juni

Guido Schmidtke, stv. Managing Designer beim Stern: "Endlich mal ein richtig guter Titel vom Greenpeace Magazin. Einfach, direkt, haptisch. Der macht Spaß."

Markus Mayr, Inhaber der Agentur Storypark: "Endlich raus! Den meisten geht es wahrscheinlich so, dass sie am liebsten aus sich herausgehen würden. Umso treffender ist das Cover. Und so einfach die Umsetzung. Ein Hingucker, nicht nur farblich!"

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Klare, einfache Gestaltungsidee, die sehr gut wirkt. Inhaltlich ein absolutes Sehnsuchtsthema derzeit, von daher dürfte der Titel seine Leserschaft finden."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Aufgeräumt, reduziert, klar."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Einfach aussteigen – schön einfach visualisiert."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Sich selbst aus dem Bisherigen herausstanzen ist kein einfacher Schritt. Schönes Bild. Anleitung folgt?"

Stefan Buhr, Chief Sales Officer bei der FAZ: "Der Trend zu "New Work" und der stärkere Wunsch nach mehr "Purpose" in Kriegs- und Krisenzeiten ist ein aktuelles Thema, das hier gut visualisiert ist."

5. Platz: Cicero April 2022

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Plakative, moderne Illustrative des Propaganda-Designs."

Marcus Friedrich, Creative Director Isobar Germany: "Die vermutlich treffendste Illustration einer Dystopie. Eine hässliche Vorstellung, aber schön dargestellt."

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Martialisch im klassischen Propagandastil zieht das Cover alle Aufmerksamkeit auf sich. Ein Titel, der wieder einmal durch die gelungene Illustration besticht."

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Ein Titel voller Symbolkraft. Erschreckend fasst er Historie, Gegenwart und Zukunftsphantasie des Wladimir Putin zusammen."

Anna Wurster, Creative Director Art bei DDB: "Auffällige Illustration im Propaganda-Stil."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Cicero nutzt die Ästhetik der Propaganda des letzten Jahrhunderts und verdeutlicht optisch brillant, dass der Krieg wieder in Europa angekommen ist."

6. Platz: Der Spiegel 15/2022

Stefan Buhr, Chief Sales Officer bei der FAZ: "Es ist auch die Aufgabe von Nachrichtenmagazinen und -seiten, auf Kriegsverbrechen hinzuweisen und aufzuklären. Insofern ist dieser – schreckliche – Titel unverzichtbar."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "So viele Cover zum Thema Ukraine-Krieg. dieses hier hat bei mir mit Abstand am meisten Unbehagen ausgelöst, insofern ist es wohl das treffendste. Die ganze Sinnlosigkeit dieses Krieges auf eine Seite verdichtet... Freude kommt trotzdem nicht auf, das Thema ist einfach zu entsetzlich."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Cover mit subtiler Komposition: gelbe Headline und die gelb markierten Opfer des russischen Massakers bilden ein schlichtes Kreuz. Das unterstützt die Bildaussage und das informative und spannende Titelbild."

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "Reduziert, konkret und eindrucksvoll."

Emke Hillrichs, Director Retail & Media Ecosystems bei Diffferent: "Hart an der Grenze. Reproduziert man diese Bilder? Wie thematisiert man verantwortungsvoll das Grauen von Butscha? Ich finde das durch das Luftbild gut und okay gelöst. Aber man kann auch anderer Meinung sein. Trotzdem (oder gerade deswegen?) ein Cover für die Annalen (leider).

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Dramatik ohne Blut und Asche: Man kann die Schrecken des Krieges für den einzelnen Menschen zeigen, ohne dabei leidende Opfer zu zeigen."

Marcus Friedrich, Creative Director Isobar Germany: "Ein grausamer Spiegel der Ereignisse, in den man besser einmal zu viel als zu wenig schaut, damit sich was ändert."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Ein Bild voller Schrecken, das in die Geschichtsbücher gehen wird."

7. Platz: Vogue 4/2022

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "In jeder Hinsicht: Badass."

Guido Schmidtke, stv. Managing Designer beim Stern: "Die Form löst sich vom Körper, ein wenig wie bei Man Ray, und dabei sehr sinnlich. Ein echter Hingucker."

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Äußerst gelungen. Der erste Titel unter Kerstin Weng zeigt Kante und erweitert das Profil des berühmtesten Mode-Magazins."

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Starke Typo, cooles Model, tolle Farben: Das Vogue-Cover für mehr Körper (Body Positivist!) und mehr Haltung generell ist so schön, dass man es rahmen möchte!"

Emke Hillrichs, Director Retail & Media Ecosystems bei Diffferent: "Irgendwie eindrucksvoll. Zuerst wusste ich nicht warum – und das ist gut. Vielleicht weil es nicht aussieht wie ein Modecover? Vielleicht weil man nicht sofort weiß, für was der abgebildete Mensch steht, was er einem sagen würde? Kompliment, Kerstin Weng."

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Das Cover ist insgesamt sehr künstlerisch umgesetzt. Hierbei wird nicht nur das Bildmotiv, sondern auch die Typografie als gestalterisches Element inszeniert – beides bildet zusammen eine Einheit. Die ikonische Anmutung wirkt dabei als Eye-Catcher."

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "So einfach kann genial sein."

8. Platz: Das Magazin 5/2022

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Gefuhnden!"

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Hier stümmt ziemlich viel. Titel mit Headline passen und bringen unsere Hirnwindungen in Bewegung und uns zum Schmunzeln."

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Sher shcöne Titlediee. Man bgeinnt zu suhcen und fnidet imemr mher Fheler."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Genau mein Humor – großartig!"

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Thema plakativ und humorvoll konsequent umgesetzt."

Markus Mayr, Inhaber der Agentur Storypark: "Fehler sind eine wunderbare Sache. Sie fallen einem direkt ins Auge. Wenn selbiges dann noch an der falschen Stelle sitzt, hat Das Magazin wohl einiges richtig gemacht. Neugierde pur auf den Inhalt! "

9. Platz: Der Spiegel 14/2022

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Augen auf bei der Partnerwahl. Jetzt ist guter Rat teuer und eine Lösung in weiter Ferne. Die verzweifelte Situation ist perfekt in Szene gesetzt. Der versprochene Plan hat mich neugierig gemacht."

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Ja nun, was soll man sagen – dieses Titelbild bringt's auf den Punkt."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Kann sich Deutschland von Putins Gas befreien? Das Titelthema einfach und spannend inszeniert."

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Die Titelstory wird visuell und textlich dramatisiert und aufmerksamkeitsstark in Szene gesetzt. So wird Neugier geweckt und ein hoher Kaufanreiz geschaffen."

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Auch diese Spiegel-Ausgabe bringt sein Titel-Thema meisterhaft zur Geltung. Der "Ausbruchsplan" als Headline ist als zweideutiger Titel genial gewählt. Versteht man darunter doch zuerst einen Gefängnisausbruch, ist diese Konnotation auch in Bezug auf Deutschland und seine Gas-Abhängigkeit von Russland genau dies: eine Art Gefängnis. Auch im Bild wird dies meisterhaft in Szene gesetzt. Die Gitterstäbe sind schließlich Gasrohre."

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Plakativ illustrative Umsetzung, die die aktuell schwierige Situation gut visualisiert."

10. Platz: 11Freunde #246

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Da weiß man, um was es geht. Rasen grün: Fußball. Schrift groß: Hoeneß."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Titelbild mit einem großen Namen. Sebastian Hoeneß trägt diesen großen Namen. Das mit ihm inszenierte Titelbild wirkt natürlich und nahbar und macht dadurch Lust auf das Interview des Monats."

Marcus Friedrich, Creative Director Isobar Germany: "Ein Mann klettert auf der Karriereleiter und macht sich selbst einen Namen – einfach inszeniert, aber mit viel öffnendem Spielraum."

Anna Wurster, Creative Director Art bei DDB: "Visuell ein starkes, simples Motiv mit Humor."

Weitere Kommentare der Jury zu nominierten Covern, die es nicht unter die Top 10 geschafft haben:

go – Viva la vida (#21)

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Das Magazin war mir unbekannt, aber der Titel ist ansprechend. Viva la vida!"

Katja Behnke, Creative Director bei achtung: "Lasset den Erfolg zu euch kommen. Dieser Titel hat eine Bild-Text-Schere, die auch noch hübsch anzusehen ist."

Guido Schmidtke, stv. Managing Designer beim Stern: "Ja, vielleicht etwas langweilig. Aber ich mag die Kraft des Bildes und der Form, fast vollkommen befreit von Typo und Co-Verkäufern."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Auch wenn da ein paar (wenige) Buchstaben stehen: Manchmal reicht doch einfach ein tolles Bild. Ich würd’s mir am liebsten an die Wand hängen."

Glamour 3/2022

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Gutes Bild, gut inszeniert."

Stern 16/2022

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Robert Harbeck am oberen Rand mit dem Themenfeld "50 Jahre Ballermann und kein bisschen nüchtern" zu überschreiben ist schon ein Knaller."

Anna Wurster, Creative Director Art bei DDB: "Ein spitzes, humoristisches Motiv, gut inszeniert."

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Ich hatte bisher keine Chance, die Coverstory zu lesen. Spannend am Cover finde ich aber, wie hier die aktuelle Rolle von Habeck auf den Punkt gebracht wird. "Steuermann" trifft es gut und wird ganz nebenbei auch seiner norddeutschen Herkunft gerecht."

 

Der Aktionär 16/2022

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Pferderennen. Hat mich als Kind am Rummel immer fasziniert gestoppt. Klappt auch als Cover. Super!"

Guido Schmidtke, stv. Managing Designer beim Stern: "Ich habe dieses Spiel auf dem Jahrmarkt geliebt, das Rennen gegen meist fremde Mitspieler. Ein Trigger für mich. Und gut sieht der Titel auch noch aus."

Business Spotlight 5/22

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Crypto – megaspannend, faszinierend und dennoch angsteinlösend. Der Titel hat es auf den Punkt gebracht."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Krypto mal ganz simpel."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Trifft das, was viele über Kryptowährungen denken: Versteh ich nicht, was ist das? Ein simples Visual, das das Obskure dieser Währung schön vermittelt."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Fällt auf: Die dunkle Macht einer mysteriösen Währung."

Adesso 6/22

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Coveroptik komponiert wie ein spannender Blick durch das Schlüsselloch – auf eines der 32 einzigartigen Erlebnisse, die der Titel verspricht. Dort würde ich gerne hinfahren und im Heft mehr über die anderen Orte und Erlebnisse erfahren."

Jan-Eric Mildenberger, Senior Consultant Strategy bei MW Office: "Eindrucksvolle Bildkomposition."

Zeit Wissen 3/22

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Stimmige Illustrationsidee zur wichtigsten Sache der Welt, von der wir in diesen Krisenzeiten gar nicht genug bekommen können: der Liebe."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Starkes Visual zu einem brandaktuellen Thema. Grafisch perfekt reduziert umgesetzt mit schöner passender Line. Ob Putin ein Abo hat?"

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Das Herz, das zugleich das Yin- und Yang-Symbol beinhaltet, ist ein beeindruckendes Visual. Denn Liebe ist so sehr von einem Gleichgewicht der Parteien, die an dieser Liebe beteiligt sind, abhängig. Ganz wunderbar!"

Stefan Buhr, Chief Sales Officer bei der FAZ: "Dieser Titel stellt die Liebe als ein die Menschen verbindendes Element, gerade in Kriegszeiten, sehr stark dar."

Der Spiegel 17/2022

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Das wohl wichtigste Interview des Monats, ein dramatisches Porträtfoto, eine drängende Frage und ein düsterer Gesamtlook: für mich kam an diesem Spiegel niemand vorbei im April."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Die Fragestunde ist eröffnet! Oder etwa nicht? Wie macht sich der Kanzler im Verhör und über welche Schatten der Parteivergangenheit kann er springen."

 

Zeit Campus 3/22

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "Emotionales und zeitgeistiges Portrait. Besonders stark durch Einsatz einer PoC als Stellvertreter einer gesamtgesellschaftlicher Thematik, was leider immer noch eine Ausnahme darstellt."

Zeit Magazin Wochenmarkt 2/22

Marlena Schönfeld, Kreativdirektorin bei Butter: "Ein Stillleben für den Frühling. Tolle Farben, tolles Arrangement."

Der  Spiegel 16/2022

Emke Hillrichs, Director Retail & Media Ecosystems bei Diffferent: "Habeck als personalisiertes Dilemma der deutschen Wirtschaft(slogik). Wie weiter, wenn Geld und Handel nicht mehr alle Probleme lösen können. Großartiges Foto, an dem man hängenbleibt."

Guido Schmidtke, stv. Managing Designer beim Stern: "Ein szenisches, reportagiges Bild, das wie ein Gemälde von der Jungfrau Maria aussieht, streng mittig zentriert. Funktioniert auch zu Weihnachten und ist viel besser, als eine angestaubte und anständige religiöse Optik."

Wirtschaftswoche 16/2022

Katja Berghoff, Geschäftsführerin von Ogilvy PR: "Das Thema des Heftes ist prägnant und kreativ umgesetzt. Hierbei unterstützt die plakative Illustration die Titelstory auf mehreren Ebenen und schafft so eine klare Differenzierung und Abgrenzung zum Wettbewerb."

Zeit Verbrechen 14/22

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Ein an sich banales Visual, das durch das Wort "Verbrechen" mit reichlich Spannung aufgeladen wird. Gute Text-Bild-Schere also, die hier zum gewünschten Ziel führt."

Ole Denskat, Konzeptioner & Copywriter bei Wefra Life: "Das Visual ist so mehrdeutig, dass es auf beeindruckende Weise den gesamten Themenbereich dieser Sonderausgabe abdeckt. Es repräsentiert natürlich wunderbar die Titelstory über "Spionage", zeigt aber auch rein visuell den Blick hinter das Verborgene – und das passt auf vermeintlich fast alle Storys im Magazin."

Capital April 2022

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Grafisch reduziert, fokussiert, pointiert."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Ein grafisch anspruchsvolles Visual. Was auf den ersten Blick wie eine Landkarte aussieht, entpuppt sich auf den zweiten als Putins Gesicht, das Bomben regnen lässt. Schön gemacht, vielleicht etwas zu subtil…"

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Intelligent und vielschichtig – hat mich begeistert."

Zeit Leo 3/22

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Eine schöne Idee, mit dem Heft deutsch und ukrainisch sprechende Kinder einzubeziehen und zusammen zu bringen. Die geld-blaue Farbgebung passt, wird aber nicht plakativ als Bekennerstatement eingesetzt. Einladend, klar im Thema, aber nicht auf den Schrecken setzend – gerade für Kinder sehr super gelöst."

Wirtschaftswoche 15/2022

Uta Schwaner, Geschäftsführerin von Studio ZX: "Ich mag die "auf Sand gebaute" Idee für das Thema. Illustriert die Unsicherheit bei Ökoanlagen sehr clever."

Markus Mayr, Inhaber der Agentur Storypark: "Börse ist ein Spiel. Laut der Wirtschaftswoche findet es im Sandkasten statt. Die provokante Headline spricht gleich zwei Seiten an: die Befürworter des Stromumsturzes sowie deren Gegner. Für beide bleibt: Heft kaufen und Neugierde befriedigen, ob man auf Sand gebaut hat…"

Hans Neubert, Creative Director und Partner bei Sassenbach: "Hat mich das Cover nur so gepackt, weil ich es während meines Ostseeurlaubs am Strand bewertet habe? Oder ist es wirklich so treffend? Ich glaube: Zweiteres. Bin schon auf dem Weg zum Kiosk."

Melodie & Rhythmus 2. Quartal 2022

Marcus Friedrich, Creative Director Isobar Germany: "Einfach, aber sehr kreativ gestaltet. Ein Motiv, das Interesse weckt."

manager magazin 5/2022

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Deutschland 2022 in einem Bild."

Markus Mayr, Inhaber der Agentur Storypark: "Darf man mit dem/im Krieg Geld verdienen? Der durchschnittliche manager-magazin-Leser wird diese Frage für sich bereits geklärt haben. Und fühlt sich von diesem Titelbild direkt angesprochen."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Wichtiges Thema visuell plakativ umgesetzt."

Science Notes Magazin – Thema: Reisen

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Wann geht's los? Ich komme mit!"

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Wo ist das bloß und erlebe ich das noch? Ich verspüre eine innere violette Reiseaufbruchsstimmung in mir aufkommen."

Deutsch Perfekt 6/22

Dominik Lammer, Executive Creative Director bei SYZYGY: "Plakativ, reduziert."

Margit Mair - 16.05.2022