Cover des Jahres 2021: Die dunkle Seite des Fußballs

Mit einem entlarvenden Titel zur umstrittenen Fußball-Weltmeisterschaft 2022 gelingt den Machern von '11Freunde' ein eindrucksvolles Mahnmahl gegen Geldgier, Korruption und humanistische Ignoranz im Spitzensport. Der Sündenfall Katar ist für unsere Expertenjury das Cover des Jahres 2021.

Das sagt die Jury zu den besten Covern des Jahres 2021:

1. Platz: 11Freunde #234

Katja Behnke, Creative Director bei Achtung: "Ein starkes Cover. Ästhetisch wie inhaltlich. Für mich ein würdiger Titel-Aspirant…"

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Die schmutzige WM in Katar: besser versinnbildlicht als mit diesem "Ölgemälde" wurde das Thema noch nie. So einfach, so klug, so gut – dafür müsste ein Pokal überreicht werden."

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "2021. Der Fußball ist kaputt. 11 Freunde hält ihm treffsicher den Spiegel vor."

Stefan Baller, Executive Creative Director /Mitglied der Geschäftsleitung bei Pilot: "Sehr schöne Bildidee für dieses umstrittene Thema. Braucht eine Sekunde – überzeugt dann aber umso mehr!"

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Starkes Visual, das das Problem der WM in Katar auf den Punkt bringt. Noch stärker wird das Motiv durch seinen Kontext: Es erscheint auf einem Fußball-Magazin statt auf einem Politik- oder Wirtschaftsblatt. Von dieser Qualität – Motiv wie Journalismus – gerne mehr!"

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Das schmutzige, in diesem Fall ölige Geschäft mit dem schönsten Sport auf den Punkt gebracht. Eigentlich will man es boykottieren, aber die Zeitschrift mit dem tollen Cover, kauft man ja auch."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Ein Skandal, der überwiegend ignoriert wird. Daher gehört er für mich auf Platz 1."

Ben Hug, Head of Design bei Serviceplan: "Starke Bildidee!"

Martin Hildebrand, Senior Creative Designer bei TLGG: "Einfach sehr starkes Bild, das die Stimmung zur kommenden WM zeigt. Hier bräuchte es nicht mal mehr eine Headline."

Markus Mayr, Inhaber Mayr PR: "Begierde, Hass, Angst: Dieses Cover ist so emotional wie ein WM-Finale. Es spricht den echten Fußballfans aus der Seele. Und ist deshalb so gelungen."

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim VDZ: "Sehr starke Bildkomposition, die mit einem Blick sofort begreifbar ist und auf mehreren Ebenen funktioniert: begraben, glanzlos, geschmiert... Das Cover könnte sogar ohne Head/Subhead auskommen."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Tolle selbsterklärende Bildidee."

2. Platz: brand eins 5/2021

Katharina Seeger, Management Team & Creative Director bei Edenspiekermann: "Endlich Klartext. Manchmal muss man die Dinge einfach beim Namen nennen, damit es vorwärts gehen kann."

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Hingucker! Text überfliegen: mehrmals schmunzeln und zustimmen. Strich drunter! verleiht das Befreiungsgefühl. Ja bitte! Neuanfang! Das Cover hat mich."

Katja Behnke, Creative Director bei Achtung: "Erfrischend frech. Motzig. Aus dem Leben. Ich muss noch immer schwer grinsen. Danke dafür."

Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende der Fink & Fuchs AG & Präsidentin der GPRA: "Starker Ausdruck! Drückt simpel aus, was viele Menschen umtreibt: Strich drunter machen, neu durchstarten. Und zwar bei vielen Themen, die anders gelaufen sind als gedacht. Da will man mehr wissen."

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Unterm Strich: SCHEISS GUT!"

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Hier mag ich mich gerne wiederholen: Strich drunter, Neuanfang – danach sehnen wir uns alle. Auch heute noch. Und auch den Mut der brand eins liebe ich."

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Strich drunter und neu anfangen. Trotzdem hab ich vorher jedes Wort über dem Strich gelesen. Bei vielen zugestimmt, bei wenigen nicht. brand eins kann gerne so weitermachen."

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Anders sein und aus der Masse der Cover herausragen. brand eins schafft das in einer Regelmäßigkeit und das ist erfrischend. Auch dieses Cover ist ein klasse Beispiel dafür, wie man aus einem Thema ein starkes Bild erschaffen kann. Strich drunter, Platz 1 für mich."

Ben Hug, Head of Design bei Serviceplan: "Einfach und klar."

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Wer sich traut so viel Scheiß auf den Titel zu bringen, muss belohnt werden."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Scheiß auf ein Titelbild. Schöne Textanzeige, die Spaß macht zu lesen. Plakativ und provokativ!"

3. Platz: agora42 2/2021

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Hier wird der Betrachter zum Thema Neustart sehr schön auf die Folter gespannt. Denn jeder hat ihn auf diese Art schon erlebt, den Moment, in dem noch nicht klar ist, ob der Neustart tatsächlich gelingt."

Michael Schipper, CEO von You: "Auf den Punkt symbolisiert!"

Katharina Seeger, Management Team & Creative Director bei Edenspiekermann: "Eine wunderbar simple Visualisierung der komplexen Gefühle, die beim Warten entstehen können."

Stefan Baller, Executive Creative Director /Mitglied der Geschäftsleitung bei Pilot: "Keep it simple. Und daher umso überzeugender und aufmerksamkeitsstärker im Regal! Tolle Idee!"

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "2021 – irgendwie ein Zwischenjahr."

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Schöne und reduzierte Gestaltung mit einfacher Symbolik."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Wer hat das in diesem Jahr eigentlich nicht immer wieder mal gedacht? As simple as that."

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Aufmerksamkeits- und ausdrucksstark. Treffend und betreffend. Berührend und eine Sehnsucht weckend. Gerade jetzt in der Rückschau in das bevorstehende und ersehnte Frühjahr 2021 goldrichtig. Könnte auch der Titel der Frühjahrs-Ausgabe in 2022 sein."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Ein Titel, auf dem der Barcode das auffälligste Element ist, das ist mutig. Reduktion in Extremform. Wozu braucht man Co-Verkäufer, hier möchte man die Ladezeit umgehen und das Heft sofort aufschlagen."

Martin Hildebrand, Senior Creative Designer bei TLGG: "Schönes "Less is more"-Cover. Das Loading-Icon ist ein toller Blickfang, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht."

So wurden die neun verbliebenen für das Cover des Jahres 2021 nominierten Cover bewertet:

Cicero August 2021

Katja Behnke, Creative Director bei Achtung: "Die hohe Symbolkraft dieses Motives finde ich überzeugend gut! Und ja, auch mutig."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Sehr gute visuelle Umsetzung."

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Es ist bekanntlich ein Kreuz mit der Windenergie. Da braucht es wohl schon den Gottessohn, um die dringend notwendige Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Ein himmlischer Hingucker, dieser Titel."

Elmar Gerlach, Kreativdirektor bei Butter: "Ein tolles Bild, das das Thema unserer Zeit (neben Corona) perfekt interpretiert. Eine Menschheitsaufgabe, die wahnsinnig schwer erscheint, aber gelöst werden muss. Dazu der doppeldeutige Titel, der es schafft, alles in nur zwei Worte zu packen. Hier stimmt alles."

Boris Spiel, Creative Director and Member of the Board bei häppy: "Wenn vermeintlich rationale Lösungen zu Glaubensfragen werden und die Diskussion ins Metaphysische abgleitet, sind wir auch 2030 noch weit von einem Energiekonsens entfernt. Und das Klima schürt schon mal das Fegefeuer an. Wichtiges Thema, geiles Cover."

Matthias Heft, Chief Digital Officer bei bilekjaeger: "Bildidee: Eins mit Sternchen."

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Sehr plakatives Motiv. Stark und eindrücklich."

 

Cicero Oktober 2021

Sebastian Radack, Leiter Kreation bei Nordpol+: "Danke, Merkel!"

Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende der Fink & Fuchs AG & Präsidentin der GPRA: "Verstörend und neugierig machend: das facettenreiche Kanzlerin-Leben lässt sich nicht zu einem klaren Bild zusammenfassen. Wie das Chaos-Bild zustande kommt, will man unbedingt im Text lesen."

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Hier ist ein Kunstwerk entstanden. Angela Merkel im kubistischen Stil – facettenreich, verschoben, überraschend und doch erkennbar mit klarer Linie. Eine perfekte Umsetzung für das Thema."

Christian Kitter, Creative Director Design & Concept bei Von Helden und Gestalten: "Kubismus ins Hier und Jetzt gebracht. Illustriert auf schöne und einfache Weise das facettenreiche Tun der letzten 16 Jahre. Gespickt mit einem Hauch Zerrissenheit. Umgesetzt in einer perfekten Illustration. Sehr schön."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Besser konnte man das Schaffen und Wirken der ehemaligen Kanzlerin nicht visuell auf den Punkt bzw. Strich bringen: echter Facetten-Reichtum."

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Der kubistische Illustrationsstil sowie die Farbgebung verleihen dem Titel Leichtigkeit und machen Freude auf die Bilanz von 16 Jahren mit Frau Merkel."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Der Kubismus reduziert ein Objekt auf einfache geometrische Figuren. Eine schöne Idee für ein rückblickendes Portrait auf Angela Merkel. Sie ist sofort erkennbar, in ihrer Vielschichtigkeit, aber optisch gebrochen. Den Text möchte man lesen!"

Matthias Heft, Chief Digital Officer bei bilekjaeger: "Cicero schafft es auch hier, mit einem Bild den gesamten Kontext zu transportieren."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Die vielen Seiten der Angela Merkel künstlerisch umgesetzt."

 

Harvard Business Manager 12/2021

Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende der Fink & Fuchs AG & Präsidentin der GPRA: "Ein Titel, der fasziniert, weil man nicht weiß, wo er inhaltlich hinführt. Er ist emotional, und in der Schlichtheit macht er betroffen. Man muss einfach wissen, um was es geht und wo der Artikel hinführt."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Herrlich skurril, soll das so? Unbedingt!"

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Das Coverfoto hat eine starke suggestive Kraft. Man kann sich gut in die Situation einfühlen wo Neugier und Furchtlosigkeit in Verbindung gebracht werden müssen. Der Betrachter wird in seiner eigenen Wahrnehmung Teil der Abbildung. Dies zeigt, dass nicht nur digitalen Medien eine immersive Wirkung zugeordnet werden kann, sondern eben auch Print-Produkten."

Michael Schipper, CEO von You: "Harvard mit Humor. Schöne Geschichte in einem Bild."

Thomas Hornstein, UX Strategist bei dotfly: "Das Zeitgeist-Cover. Einem starken Motiv gelingt es die Notwendigkeit des mutigen und baldigen Handelns einfach in Szene zu setzen."

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Im wahrsten Sinne des Wortes tiefgründiges Motiv, das einen in den Bann zieht und erst beim Lesen des Textes seine Wucht entfaltet. Toll gemacht und ein gutes Beispiel dafür, dass ich dem Betrachter nicht immer brutal ins Gesicht springen muss."

Guido Schmidtke, stellvertretender Managing Designer beim Stern: "Ein Foto, das neugierig macht. Eine Headline und eine Unterzeile, die dem Bild einen neuen Dreh und eine andere Bedeutung geben und somit elegant ein Wirtschaftsthema behandeln. Hervorragend!"

Boris Spiel, Creative Director and Member of the Board bei häppy: "Wirtschaft. Das sind Bulle und Bär und Bosse. Und am Ende auch ganz viel Rat-, Hilf-, und Orientierungslosigkeit. Sehr am Zeitgeist, charmant, menschlich und humorvoll inszeniert. I love it."

Maximilian Stengl, Creative Director Art bei Preuss und Preuss: "Über den Tellerrand blicken. Das hat die Bildredaktion auch und das perfekte Titelfoto gefunden. Hoffentlich bleibt das weiterhin so."

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Hier spricht mich einfach Thema, Layout, Bildstil und Bildinhalt an. Alles passt zusammen und ergibt ein sehr sehenswertes Cover, das sich von der Masse abhebt."

 

Psychologie heute März 2021

Jicky von Bechtolsheim, Creative Out of Home Specialist bei WallDecaux: "Wow. Eine fabelhafte Illustration für das Thema. Sie lädt zum Betrachten ein und regt zum Nachdenken an. Traurig schön mit positiver Note."

Christian Anhut, Executive Creative Director bei Saatchi & Saatchi: "Sehr reduziertes Cover. Mit nur zwei Farben wird die gute Gestaltungsidee auf den Punkt umgesetzt. Stark!"

Adrian Pickshaus, Executive Creative Director bei Territory: "Starke Illustration für ein drängendes Thema. Auch der Farbcode sorgt für verdiente Aufmerksamkeit."

Martin Hildebrand, Senior Creative Designer bei TLGG: "Schöne Illustration, die zwei Welten verbindet. Die Farben und die Perspektive ergeben eine super Bildkomposition."

Ben Hug, Head of Design bei Serviceplan: "Thema kreativ illustriert."

Alexander Gerlings, Creative Director bei ressourcenmangel: "Man merkt einfach, wenn bei einem Cover alles passt. Eine grandiose Bildidee zum Thema der Ausgabe. Diese Bildidee perfekt auf das Magazinformat gesetzt, sodass auch Freiräume entstehen, in denen weitere Themen textlich platziert werden können. So geht Coverdesign."

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim VDZ: "Die ganze Schwere der Titelstory wird durch das Bild deutlich spürbar, der Abgrund zerrt förmlich an den Schultern. Eindringlich dargestellt, macht dadurch auf dieses wichtige Thema gelungen aufmerksam."

Mirjam Wagner, Creative Director bei Jung von Matt/Alster: "Thema sehr plakativ umgesetzt."

 

agora42 3/2021

Katharina Seeger, Management Team & Creative Director bei Edenspiekermann: "Klar und knallig. Ein Cover, das uns aus der Seele spricht."

Stefan Baller, Executive Creative Director /Mitglied der Geschäftsleitung bei Pilot: "Zeitgeistiges Thema sehr aufmerksamkeitsstark umgesetzt – mit tollem Stilbruch für ein Printcover. Absoluter Hingucker!"

Sabine Schulz, Creative Director bei Ogilvy: "Spielerei mit Typografie macht Spaß. Das sieht man dem Titel an. Und wer möchte bei diesem Versprechen nicht sofort zugreifen?!"

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Schöner Umgang mit Typografie und Farben. Fällt sofort auf und ist auch als Statement irgendwie positiv."

Robert Zwettler, Geschäftsführender Gesellschafter von Dorten Studios: "Die Ungeduld wuchs, ebenso wie die Sehnsucht. Auch das hat die agora42 mit dem Titel ihrer Sommerausgabe gekonnt und wirkungsstark dargestellt. Ja, endlich her mit dem guten Leben! Sehr unkonventionell – ich liebe den Mut, den die agora42 auch mit diesem Cover zeigt."

Elmar Gerlach, Kreativdirektor bei Butter: "Das Cover ist typografisch und farblich ein echter Hingucker. Zudem trifft es perfekt die Tonalität des letzten Jahres. Vom sanften "Ich halte mich zurück" zum lauten und wütenden "Mir reicht's". Ich schließe mich an: Her mit dem guten Leben! Mein Cover des Jahres."

Petra Schotten, Creative Director Text bei Saint Elmo’s: "Ein Titelthema, das so viele unterschiedliche Bilder im Kopf aufmacht, schafft es ganz ohne Bilder mit einfachsten Mitteln absolut zu überzeugen. Zum Kauf und in meine Top 3 der Cover des Jahres 2021."

 

Vogue 1-2/2021

Tim Stübane, Managing Director Creative & Founder von The Goodwins: "Ich hasse ja diese Fashion-Promi-Cover. Weil sie immer gleich sind. Aber dieses hat etwas Besonderes: Mutter und Tochter als Gesamtkunstwerk. Über die generelle Vermarktung der eigenen Kinder kann man auch streiten, aber wenn es passiert, dann gerne so frisch und farbig wie hier."

Matthias Heft, Chief Digital Officer bei bilekjaeger: "Kann direkt so in die Titel-Hall of Fame. Das kann nicht mal das Motiv, Frau Klum, verhindern."

 

Der Spiegel 51/2021

Elmar Gerlach, Kreativdirektor bei Butter: "Zum Ende des Jahres nochmal ein echtes Highlight. Eine wunderbares, reduziertes Wortspiel mit einem tollen Portrait, dass alle positiven wie negativen Assoziationen in Bezug auf Geschwister fördert. Toll gemacht."

Wolfram Schäffer, Managing Partner bei design hoch drei: "Die beiden Geschwister stehen am gleichen Punkt. Das Licht im Bild kommt daher für beide aus der gleichen Richtung. Allein die Drehung des Kopfes lässt eine komplett andere Wirkung der beiden Porträts entstehen. Für die untere Person entsteht so das sogenannte Rembrandlicht, das eine tiefgründige und lebenserfahrene Wirkung zeigt. Die obere Person erscheint im hochfrontalen Licht, strahlend und offen. Ein cooler Kniff, um die Geschwister in enger Beziehung und dennoch komplett unterschiedlich wirken zu lassen. Hier wird sehr subtil die Phantasie des Betrachters angeregt. Die Bild- und Typokomposition sind dazu stimmig und kraftvoll. Ein Cover, bei dem man gerne auch länger verweilt."

 

Wirtschaftswoche 31/2021

Boris Spiel, Creative Director and Member of the Board bei häppy: "Der zukünftigen Realität gnadenlos auf die Finger geschaut. Ein Thema, das uns noch viel beschäftigen wird und das besonders in der Medienbranche heikel ist. Wer will das so lange machen? Und vor allem – wer kann das so lange machen?"

Petra Schotten, Creative Director Text bei Saint Elmo’s: "Diese Wirtschaftswoche inszeniert das Horrorszenario der viel zu späten Rente mit einer coolen, auffälligen und radikalen Illustration, die überrascht und überzeugt."

Markus Mayr, Inhaber Mayr PR: "Arbeiten bis zum Tod. Diese Vorstellung vermittelt der Wiwo-Titel par excellence. Und trifft genau die Zielgruppe: diejenigen, die es freut. Und die, die sich davor grausen. Lese-Pflicht. Und deshalb ein Top-Titel."

 

brand eins 9/2021

Petra Schotten, Creative Director Text bei Saint Elmo’s: "Das ist ein perfektes Beispiel für die Kraft der Typografie. Mit einem Wort und einfachsten typografischen Mitteln gehen ganze Welten auf. Dieser Kapitalismus kann definitiv was!"

Djik Ouchiian, freier Creative Director: "Starkes Cover über das Thema schlechthin: Kapitalismus."

Carl-Christian Berge, Geschäftsführer Beratung bei battery: "Eine Wirtschaftsordnung wird hinterfragt, ohne mehr als ihren Begriff zu verwenden. Respekt!"

Michael Schipper, CEO von You: "Symbolstark typografiert!"

Markus Mayr, Inhaber Mayr PR: "Ein Cover, das die Leserschaft provoziert. Gerade deshalb ist es so gut. "Wie können sie es wagen…?" hört man die Kiosk-Besucher rufen. Um dann zum Portemonnaie zu greifen."

Antje Jungmann, Leiterin Kommunikation beim VDZ: "Sehr gelungene Verbindung gegenteiliger Symbolik, die in einem gemeinsamen Wort gipfelt."

Margit Mair - 28.01.2022