Cover des Monats Juni 2018: Merkel-Raute neu interpretiert

Mit gleich drei plakativen Titeln ist der Spiegel im Juni unter den Top 10-Covern vertreten. Gewonnen hat das Hamburger Nachrichtenmagazin mit der die Endzeitstimmung symbolisierenden Merkel-Raute, die vom Hamburger Illustrator Lennart Gäbel stammt. Die Jury lobt vor allem die "großartige Bildidee", die "fantastische Illustration" sowie die "schlau verdichtete Metapher" auf dem Spiegel-Titel. Manch einer stört sich jedoch ein wenig an dem "Skandalisieren" des Nachrichtenmagazins und plädiert für ein "weniger hysterisches Sommerloch".

Das sagt die Jury zu den Juni-Covern:

1. Platz: Der Spiegel 26/2018

Benjamin Minack, Gründer und Geschäftsführer von ressourcenmangel: "Noch keine Abnutzungserscheinung beim Spiegel."

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Angelas berühmte Geste ist mit der Sanduhr auf dem Cover perfekt umgesetzt. Erneutes Spiegel-Cover Highlight!"

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer Zenit X Pressevertrieb: "Eines der großen Themen, das grade alle bewegt. Grafisch gefällt mir die Darstellung mit der Sanduhr. Auch die mehrdeutige Anspielung mit 'Endzeit' regt an."

Gerrit Gley, Geschäftsführer Gley Rissom Thieme: "Da zeigt der Spiegel mal wieder, was er kann, wenn er kann."

Uwe Marquardt, Executive Creative Director bei Y&R Germany: "Das nenne ich mal einen Lauf! Die Spiegel-Cover belegen bei mir im Juni Platz eins, zwei und drei.  Vorneweg die Merkel-Sanduhr. Eine intelligente Neu-Interpretation ihrer bekannten Geste. Meines Erachtens eine der besten Cover-Ideen in diesem Jahr."

Günter Lewald, geschäftsführender Gesellschafter von B+D Communications: "Die Merkel-Raute. Ein geschlossenes, Beständigkeit und Geduld symbolisierendes Zeichen, das gleichsam für das 'System Merkel' steht. Und zunehmend seine Geschlossenheit verliert. Die verbleibende Zeit rinnt der Kanzlerin durch die Finger – Endzeitstimmung im Kanzleramt?"

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Endzeit für Merkel, demonstriert an Muttis key visual – ja wie genial ist das denn!??? Noch nie war es für mich so einfach, mein #1 Cover des Monats zu wählen. Chapeau und Danke für diese großartige Bildidee."

Christoph Nann, Chief Creative Officer bei FCB Hamburg: "Fantastische Illustration. Das reiht sich für mich ein in die großen Karikaturen – und dabei so schnell und auf den Punkt."

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Und die Zeit rinnt dahin, wie Sand durch ihre Hände. Angela Merkels Raute war einst ein Zeichen für die Kraft der Ruhe. Jetzt scheint ihre Zögerlichkeit Teil des Problems. Zumindest in der Spiegel-Woche sehr treffend und doch heute schon wieder überholt."

Jörg Waschescio, Creative Director bei Scholz & Friends Berlin und ADC-Mitglied: "Idee sehr schön, die Umsetzung finde ich etwas zu steril."

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Leider wieder mal gut... Der Spiegel scheint sich auf einen Illustrationsstil festzulegen, aber es funktioniert. Die Merkel-Raute, die Zeit, die durch die Hände rinnt, das Wort 'Endzeit' hätte es nicht einmal mehr gebraucht."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin, GMI – Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Merkel und die Raute haben ausgedient. Raute ist das Markenzeichen für Frau M."

Joern Welle, Executive Creative Director bei Cheil Germany: "Schlau verdichtete Metapher für die Kanzlerinnendämmerung, die so offensichtlich heraufzieht – oder auch nicht. Der Illustrationsstil selbst wirkt etwas steril und banal, die Bildidee ist dafür umso stärker."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director: "Genial!"

 

2. Platz: rampdesign 1/2018

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Schön einfach – einfach schön – einfach nicht mehr zu sagen, zu dem einfachen schönen, schlichten Cover. Einfach schön."

Jörn Illing, Director Strategy bei Initiative Media: "Leere ist Fülle. Einfach schön."

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer Zenit X Pressevertrieb: "Um beim Titel zu bleiben 'einfach schön'."

Jens Hungermann, Chefredakteur beim Magazin Pressesprecher: "Die Reduktion macht dieses Cover so stark."

Jürgen Kaffer, Creative Director bei Territory: "Gute Umsetzung des Design-Themas."

Hansgert Eschweiler, Agenturinhaber Der Pressearbeiter: "Ja. Dieser. Titel. Ist. Schön. Einfach. Schön."

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Einfach schön und schön einfach. Einfacher geht es dann auch nicht und ich wünsche mir öfter den Mut die erste und einfachste Idee so pur umzusetzen."

Joern Welle, Executive Creative Director bei Cheil Germany: "Ähnlich aufgeräumt und weißbetont wie zwei andere Cover im Monat Juni, setzt das Design-Cover dennoch einen ganz eigenen Akzent mit einem ebenso schlichten wie smarten Lettering. Wie heißt doch gleich noch ein altes Gestalter-Bonmot? Einfach ist am schwersten. ramp design lässt diese Herausforderung wunderbar leicht erscheinen."

Falk Zimmermann, Chief Marketing Officer, Business Development & Partner bei WhatsBroadcast: "ramp kann es einfach – auch in Schwarzweiß!"

 

3. Platz: Cicero Juni 2018

Günter Lewald, geschäftsführender Gesellschafter von B+D Communications: "Putin barbusig muskulös und bewaffnet – das Bild kennen wir. Und die vielen Widersprüchlichkeiten rund um den Patriarchen auch. Der Problembär bringt sie auf den Punkt, nutzt Peace-Tattoo, Gewehr und Friedenszweig, um an viele Versprechen, die Krim, Aufrüstung und politische Unterdrückung zu erinnern. Und die Weltgemeinschaft feiert das größte Massensport-Event direkt in seinem Revier..."

Joern Welle, Executive Creative Director bei Cheil Germany: "Schräg. Aber gelungen."

Beate Becker-Stahl, Geschäftsführerin Lesezirkel Zeitspiegel, Saarbrücken: "Putin als Problem gut stilisiert."

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer Zenit X Pressevertrieb: "Schön dargestellt. Das Wortspiel 'Problembär' passt gut zu Putin. Grafisch schön gemacht. Betrifft eines der großen Themen die leider aktuell durch die WM in die zweite Reihe  gerutscht sind."

Uwe Marquardt, Executive Creative Director bei Y&R Germany: "Das Thema ist vielleicht nicht ganz neu, dafür aber eine richtig frische Umsetzung in einem ungewöhnlichen Illustrationsstil."

Timo Budzynski, Bereichsleitung Marketing/Vertrieb, Grossohaus Salzmann: "Putin, der sich ja gerne in der Wildnis ablichten lässt als Problem-Bär abzulichten ist auf jeden Fall sehr gelungen und sagt ja im Moment viel über die Beziehung des Westens zu Russland aus."

Oliver Hempel, Lagardère Travel Retail CMO: "Das Cover schafft es, fast alle Klischees in sich zu vereinigen – das muss man erst einmal hinkriegen."

Jörg Waschescio, Creative Director bei Scholz & Friends Berlin und ADC-Mitglied: "Ok, es ist nicht das erste Putin-Cover, das mit dieser Inszenierung spielt – aber mir fällt kein anderes ein, das so schön gemalt ist..."

Eva Maria Pankalla, Leitung Kreation bei Bauer Brand Management: "Der Problembär ist ein schöner 'Kniff'. Die Illustration wirkt ein bisschen bizarr. In jedem Fall auffällig und eigenständig und darum geht es schließlich."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin, GMI – Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Putin als Bär spiegelt die Unberechenbarkeit perfekt wider."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director: "???????!"

Olaf Bendt, Geschäftsführer von dsb ccb solutions: "Frisch und provokant!"

 

4. Platz: Der Spiegel 23/2018

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Spaghetti zum Henkerseil zu stilisieren, Bilder können so einfach sein und damit ist dem Spiegel wieder ein tolles Cover geglückt – mit dem Unterzug Ciao amore – toll umgesetzt."

Christoph Nann, Chief Creative Officer bei FCB Hamburg: "Der Spiegel-Titel wird – mit der ein oder anderen Entgleisung zwischendurch – immer besser, finde ich."

Hansgert Eschweiler, Agenturinhaber Der Pressearbeiter: "Mit Galgenhumor macht der Spiegel Appetit auf den Kauf seiner Inhalte. Diese langen Nudeln haben uns übrigens Gastarbeiter und Urlaubsträume fast 60 Jahren beschert. Bis auf ihre Fußballer waren uns die Italiener auch immer lieb. Und jetzt drohen sie wirklich, uns auch teuer zu werden?"

Joern Welle, Executive Creative Director bei Cheil Germany: "Im Spiegel-Büro herrscht ganz offensichtlich Untergangsstimmung – siehe auch die anderen Titelthemen von Juni bis Juli. Solange dabei jedoch wenigstens noch solch gleichermaßen prägnante wie konzeptionell und gestalterisch gelungene Cover entstehen, ist die Welt noch nicht verloren."

Uwe Marquardt, Executive Creative Director bei Y&R Germany: "Kleine und feine Idee, mein persönlicher Platz 3 bei den Spiegel-Motiven des Monats."

Günter Lewald, geschäftsführender Gesellschafter von B+D Communications: "Die italienischen Nationalfarben und Pasta inszeniert als Galgen für Europa. Oder für Italien? Da kann einem schon die Nudel im Hals stecken bleiben. Brutal auf dem Punkt!"

Oliver Hempel, Lagardère Travel Retail CMO: "Das Cover zeigt mal das eine gute Idee auch ohne große Shootings auskommt."

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Wer meint, der Spiegel übertreibe es, den bestätigt dieses Cover. Wie aus Spaghetti ein Strick wird, erschließt sich nicht wirklich. Vor allem, wenn sie weichgekocht sind."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director: "Ottimo!"

 

5. Platz: agora42 3/2018

Klaus Boldt, Chefredakteur Bilanz: "Rätselhaftes Cover, offenbar gestaltet, um möglichst wenige Hefte zu verkaufen. Deshalb geradezu asketisch in seiner Anspruchslosigkeit. Nun weiß jeder, dass Agora nichts mit den Katzen, wohl aber mit den Marktplätzen im antiken Griechenland zu tun hat – doch dann setzt das Wissen auch schon aus. Ist Agora eine Modezeitschrift? Geht es um Deichmanns neue High-End-Premiummarke? Und was soll die '42' im Titel? Ist das die Schuhgröße?"

Jörn Illing, Director Strategy bei Initiative Media: "Die Reduktion von Wort und Bildsprache zieht."

Gerrit Gley, Geschäftsführer Gley Rissom Thieme: "Plakativ und schlau, ein ungewöhnlicher Eyecatcher für dieses Segment."

Uwe Marquardt, Executive Creative Director bei Y&R Germany: "Typisch agora42, feinsinnig und plakativ, bei mir immer unter den vorderen Plätzen zu finden."

Jens Hungermann, Chefredakteur beim Magazin Pressesprecher: "Ein Hingucker mit genialer Bild-Text-Kongruenz."

Bernd Heusinger, Founder & CEO, Hirschen Group: "Schönes, mehrdimensionales Sommerthema – visuell stark umgesetzt."

Jörg Waschescio, Creative Director bei Scholz & Friends Berlin und ADC-Mitglied: "Der Schuh passt."

Falk Zimmermann, Chief Marketing Officer, Business Development & Partner bei WhatsBroadcast: "Was für eine Übersetzung für den Begriff 'Freiheit'!"

 

6. Platz: Der Spiegel 25/2018

Jörn Illing, Director Strategy bei Initiative Media: "Und wieder steht eine 'Deutsche Frage' im Raum. Gelungenes Spiel grafischer Mächte."

Uwe Marquardt, Executive Creative Director bei Y&R Germany: "Grafisch unschlagbare Umsetzung im Flaggendesign. Wahnsinn, welches Drama so eine einfache Trikolore erzeugen kann."

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Ein aufgebrachtes Meer in Schwarz-Rot-Gold, Wellen klatschen an ein vollbepacktes Schlauchboot. Bedeuten Asyl und Migration wirklich die Krise? Oder werden sie – wie in diesem Cover – zu einer Welle aufgebauscht, zu einer Schicksalsfrage stilisiert? Zumindest die gefühlte Stimmung ist damit gut eingefangen."

Anke Rippert, Geschäftsführerin Inspiring Network: "Die Botschaft des Covers ist auf den Punkt: Wie geht man eigentlich mit Menschen um? Ich finde zwar nicht, dass das nur eine deutsche Frage ist, aber es ist eine alles entscheidende Frage nach der Menschlichkeit. Daher perfekt auf den Punkt für mich."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director: "Es gibt bereits hunderte grafische Spielereien mit 'Länderflaggen' – aber nur wenige sind so brillant wie diese."

Olaf Bendt, Geschäftsführer von dsb ccb solutions: "Plakativ und auf den Punkt!"

 

7. Platz: go Bei allem Respekt

Klaus Boldt, Chefredakteur Bilanz: "Keine Ahnung, worum es hier geht. Vermutlich um nichts, was mich interessiert. Aber dies ist ein Cover, das wirklich neugierig macht."

Gerrit Gley, Geschäftsführer Gley Rissom Thieme: "Starkes Motiv, hat PS, passt perfekt zum Thema."

Falk Zimmermann, Chief Marketing Officer, Business Development & Partner bei WhatsBroadcast: "Indianer? Kopfschmuck? Symbolik? Macht neugierig, vor allem wegen der Reduziertheit."

Joern Welle, Executive Creative Director bei Cheil Germany: "Schon im März fiel die Zeitschrift go mit einem hervorragenden Cover auf. Und nahezu alles, was den damaligen Titel auszeichnete, trifft auch auf den aktuellen zu: klasse Foto, hintersinnige Bildidee, gut balancierte Typografie – nur eben diesmal nicht in Schwarz. Hier wächst ganz offensichtlich starke Konkurrenz für brand eins heran, zumindest was die Cover-Gestaltung betrifft."

Anke Rippert, Geschäftsführerin Inspiring Network: "Sehr reduziert, sehr grafisch, sehr stylisch und eine gute Verbindung zum Thema Respekt. Sieht super aus."

 

8. Platz Wirtschaftswoche 23/2018

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Die EZB in Todesstern-Manier, ein wuchtiges Cover, das Endzeit vermittelt. Starkes Titelbild der Wirtschaftswoche."

Beate Becker-Stahl, Geschäftsführerin Lesezirkel Zeitspiegel, Saarbrücken: "Bildet die Aussage der Titelstory hervorragend ab."

Jörn Illing, Director Strategy bei Initiative Media: "Tolle Replik auf den Kinoklassiker."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Ein bildgewaltige Anleihe in Hollywood: Endzeitstimmung über der Bankenmetropole Frankfurt. Die EZB ist der wahre Imperium und weit und breit kein Will Smith in Sicht. Independance Day, du machst uns Angst...!"

Hansgert Eschweiler, Agenturinhaber Der Pressearbeiter: "Extraterrestrisch? Angsteinflößend? Bedrohlich? Der Einfluss der EZB ist unheimlich und betrifft das gesamte wirtschaftliche und soziale Leben. Dieser Titel macht ein Bild davon."

Anke Rippert, Geschäftsführerin Inspiring Network: "Sehr auf die Zwölf mit der Kinoplakat-Optik, aber sehr aufmerksamkeitsstark, man bleibt hängen."

Olaf Bendt, Geschäftsführer von dsb ccb solutions: "Neugierde weckend!

 

9. Platz: GQ 7/18

Klaus Boldt, Chefredakteur Bilanz: "Aus heutiger Sicht geradezu hellsichtig. Dieser Blick, dieser Pony, diese Eitelkeit: ein großartiger Titel für die August-Ausgabe von GQ."

Gerrit Gley, Geschäftsführer Gley Rissom Thieme: "Ironie at it‘s best, quasi unfreiwillig gelungen."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Unsere Helden? Wohl eher nur Titel-Helden!!! Zumal Sané am Ende gar kein Ticket für diese verzockte WM bekam... vielleicht der grösste Gewinner. So oder so, das war gar nichts."

Oliver Hempel, Lagardère Travel Retail CMO: "Wechselnde Cover mit toller Inszenierung der Nationalspieler – wäre mal der Auftritt auf dem Platz so überzeugend gewesen."

Hansgert Eschweiler, Agenturinhaber Der Pressearbeiter: "Besonders danach fällt einem auf, wie dämlich die Kicker grinsen und wie leer der Trainer in die Linse schaut. Man hätte es also erkennen können..."

10. Platz: Mint 21

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Mit und 1968 – gut ausgewähltes Photo, das sofort den Zeitgeist des Themas kommuniziert."

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Die 68er, ästhetisch mit klasse 1968-Schriftzug dargestellt – ein Hingucker, der dieses tolle Vinyl-Magazin gut in Szene setzt."

Klaus Boldt, Chefredakteur Bilanz: "Las zuerst 'Magazin für Viril-Kultur'. Geradezu tadellos in seiner Unerhörtheit. Erstaunlich, dass vor 50 Jahren 16-köpfige Girl Groups aufgetreten sind – und noch dazu nackt. Aber das ist halt die Chronistenpflicht, uns dies immer wieder in Erinnerung zu rufen."

Günter Lewald, geschäftsführender Gesellschafter von B+D Communications: "'Sex sells!' Das gilt immer noch. Insbesondere dann, wenn Produkt, Aussage und Visualisierung zueinander in enger Beziehung stehen. Das dürfte nur noch selten der Fall sein. Aber für die sexuelle Revolution der 68er und die Vinyl-Tonträger dieser Zeit passt das perfekt."

Christoph Nann,Chief Creative Officer bei FCB Hamburg: "Ein bisschen provokant, und damit – auch dank der wunderbaren Gestaltung – direkt in der Welt, um die es geht."

Falk Zimmermann, Chief Marketing Officer, Business Development & Partner bei WhatsBroadcast: "Sinnlichkeit – das ist Vinyl. 1968 ein wichtiges Plattenjahr und eines für freie Liebe? Das Cover erzählt davon."

 

Und hier noch die weiteren Kommentare zu eingereichten Titeln, die es nicht unter die Top 10 geschafft haben:

Harvard Business Manager 7/2018

Jörn Illing, Director Strategy bei Initiative Media: "Selbstorganisation ist kein Selbstläufer. Agilität als fragiler Ballon."

 

Stern 26/2018

Jürgen Kaffer, Creative Director bei Territory: "Schlechte Titel brauchen auch mal eine Chance."

Beate Becker-Stahl, Geschäftsführerin Lesezirkel Zeitspiegel, Saarbrücken: "Drückt die Gefährdung Deutschlands durch Merkel und Seehofer aus."

Timo Budzynski, Bereichsleitung Marketing/Vertrieb, Grossohaus Salzmann: "Aktuell die beiden wichtigsten Protagonisten der Politik, die zur Zeit die Republik ein wenig ins Wanken bringen. Auch inhaltlich hält das Cover, was es verspricht."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin, GMI – Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Unsere Oberhäupter als Spiegel im Adler. Sehr gut."

 

Adesso 7/2018

Beate Becker-Stahl, Geschäftsführerin Lesezirkel Zeitspiegel, Saarbrücken: "Macht Lust auf Palermo."

 

Moove 2/18

Beate Becker-Stahl, Geschäftsführerin Lesezirkel Zeitspiegel, Saarbrücken: "Bildet die Titelstory 'Mein Auto – mein persönlicher Assistent' hervorragend ab

 

rampstyle 16

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer Zenit X Pressevertrieb: "rampstyle – sein neues Cover ist herausragend. Schlicht und stilvoll.  Seit Start des Magazins bleiben die Macher dieser Art der Titelgestaltung treu."

Gerrit Gley, Geschäftsführer Gley Rissom Thieme: "Cool, zeitlos modern, stilvoll. Klasse Titel."

Jens Hungermann, Chefredakteur beim Magazin Pressesprecher: "Reduzierte Optik, dennoch dynamisch. Packt mich."

Jürgen Kaffer, Creative Director bei Territory: "Gefällt, weil reduziert."

Bernd Heusinger, Founder & CEO, Hirschen Group: "Großartiges Visual, würde ich auch als Kunst-Foto aufhängen!"

Jörg Waschescio, Creative Director bei Scholz & Friends Berlin und ADC-Mitglied: "Mag ich!"

 

bizz energy Sommer 2018

Bernd Heusinger, Founder & CEO, Hirschen Group: "Gutes Thema, Bildsprache macht neugierig, hätte aber mit Farbakzenten noch verstärkt werden können."

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer Zenit X Pressevertrieb: "Schön, dass das Thema aufgegriffen wird. Die Mobilität ändert sich. Die Darstellung mittels Piktogramm passt genau zu diesem Thema."

 

Philosophie Magazin Sonderausgabe 10

Klaus Boldt, Chefredakteur Bilanz: "So sind die Philosophen: immer etwas irre. Schreiben groß WANDERN und zeigen doch nur einen Steher mit einem Geh-Kaffee in der Linken. Und dann bemerkt man, dass es wohl seine Gedanken sind, die wandern. Alle anderen latschen nur: Rousseau, Thoreau und Frau Dorn."

Timo Budzynski, Bereichsleitung Marketing/Vertrieb, Grossohaus Salzmann: "Allein das Titelbild entschleunigt."

Olaf Bendt, Geschäftsführer von dsb ccb solutions: "Inspirierend!"

 

Wirtschaftswoche 24/2018

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Angelehnt an den britischen Künstler Banksy müssen die Sterne der Mitgliedsstaaten auf der EU-Flagge tatsächlich auf ihren Gesundheitszustand überprüft werden. Ein beliebtes Motiv, das nachdenklich stimmt."

 

manager magazin 7/2018

Jens Hungermann, Chefredakteur beim Magazin Pressesprecher: "Starkes Porträt. Musk have, ungeschminkt – im Wortsinne."

 

Craftrad Nummer 12

Jens Hungermann, Chefredakteur beim Magazin Pressesprecher: "Rasanz im Bild, passend zum Thema. Gute Umsetzung."

Günter Lewald, geschäftsführender Gesellschafter von B+D Communications: "Großartige Fotografie: Bewegungsunschärfe, Mitzieh-Effekt und der vertikale Einsatz des Motivs dürften jedem Motorrad-Liebhaber im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf verdrehen."

Jürgen Kaffer, Creative Director bei Territory: "Passt zur Marke."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Was für ein irrer Hingucker! Das fällt unweigerlich auf am Kiosk – und nicht nur Bikern! Großartiges Foto, großartiges Layout! Muss ich kaufen...!"

Hansgert Eschweiler, Agenturinhaber Der Pressearbeiter: "So schräg war lange nicht. Dynamik. Risiko. Geschwindigkeit. Keine Vor- oder Rücksicht. Aus der Zeit gefallen. So schön gestrig..."

Jörg Waschescio, Creative Director bei Scholz & Friends Berlin und ADC-Mitglied: "Toll!"

 

Wirtschaftswoche 25/2018

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Work-Love-Balance – was für ein schönes Wortspiel! Und jeder spürt sofort, dass das die Wahrheit ist: nur ausgeglichene Führungskräfte sind auch gute Führungskräfte! Lesen!"

Bernd Heusinger, Founder & CEO, Hirschen Group: "Love statt Life: Emotionserhöhend, relevant für eigentlich jeden, umso überraschender, dass das Thema vor diesem starken WiWo-Titel noch nicht gespielt wurde!"

Benjamin Minack, Gründer und Geschäftsführer von ressourcenmangel: "Ein Rätselmotiv. Ob das am Kiosk funktioniert? Mich hatte es schon am Briefkasten."

 

brand eins 6/2018

Bernd Heusinger, Founder & CEO, Hirschen Group: "Hochrelevantes Wirtschaftsthema, das am Ende alle angeht – und das Visual verführt den Betrachter gut zum Reinblättern."

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "George Washington weint von seiner gedruckten Dollar-Note. Bitcoins und andere Kryptowährungen lassen uns ihn allmählich vergessen. Das Cover weist treffend auf unsere Welt im Wandel – doch warum dem hinterhertrauern?"

Benjamin Minack, Gründer und Geschäftsführer von ressourcenmangel: "brand eins diesmal bei mir nicht unter den Top 3. Sieht gut aus, ist mir aber doch ein wenig zu flach."

Eva Maria Pankalla, Leitung Kreation bei Bauer Brand Management: "Ist das Geld heute arm dran? Das tolle brand eins-Cover könnte ein Rückschluss darauf sein. Die Headline klingt wie ein Paar nach 25 Jahren Beziehung. Witzig und clever."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin, GMI – Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Unsere Gewohnheiten sollen geändert werden. Geld war und ist immer noch wichtig..."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director: "Auf wenigen Quadratzentimetern eine spannende Geschichte erzählen – dieses Cover schafft es."

Olaf Bendt, Geschäftsführer von dsb ccb solutions: "Gut gemacht!"

 

Weltkunst 145/2018

Christoph Nann, Chief Creative Officer bei FCB Hamburg: "Was für eine wunderbare Illustration. Voller Neugier und Vorfreude. Hinein ins Heft, hinein in die Kunst, hinein ins Thema."

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Super Cover – wunderbar illustriert und da das Farbspektrum reduziert ist, ist es trotzdem plakativ."

Falk Zimmermann, Chief Marketing Officer, Business Development & Partner bei WhatsBroadcast: "Grafik fürs Aufhängen im Wohnzimmer, in der Lieblingsbar, im Atelier des Vertrauens..."

Anke Rippert, Geschäftsführerin Inspiring Network: "Ich mag diese grafische, leuchtende Illustration und die Perspektive sehr! Das Cover strahlt Emotionalität und Sommerfeeling aus, ohne platt zu werden. Passt gut zu einem hochwertigen, anspruchsvollen Kunstheft."

 

Emotion 8/18

Eva Maria Pankalla, Leitung Kreation bei Bauer Brand Management: "Das Cover kommt 'fresh' daher – laut, selbstbewusst ohne zu überdrehen, trotzdem stylisch. Finde ich gelungen. Freier, frecher, kreativer verspricht eine Titel-Subline – das Cover löst es auf jeden Fall schon einmal ein."

 

Deutsch perfekt 7/2018

Christoph Nann,Chief Creative Officer bei FCB Hamburg: "Funktioniert halt nicht nur in den Sozialen Medien: Listen mit Themen, die Listenliebhaber lieben. Der Impuls, der aktiviert wird? 'Will ich lesen, sofort'."

 

Stern 25/2018

Timo Budzynski, Bereichsleitung Marketing/Vertrieb, Grossohaus Salzmann: "Aktuell das Sinnbild der Flüchtlingskrise. Das Schicksal von Susanne beschäftigt ganz Deutschland und ist der Auslöser für die aktuelle politische Uneinigkeit in der Koalition."

Benjamin Minack, Gründer und Geschäftsführer von ressourcenmangel: "Mit diesen Bildern kann man eigentlich gar nichts falsch machen. Aber auf Nummer sicher gehen, kann ja auch eine weise Entscheidung sein."

 

AD Architectural Digest  7/18

Eva Maria Pankalla, Leitung Kreation bei Bauer Brand Management: "Und hier kommt das passende Cover zur Urlaubszeit. Ich höre die Grillen zirpen, die Sonne flirrt und alle haben Lust auf eine Kugel Eis. Und auf die AD. Schön!"

 

AD Choice 2018

Anke Rippert, Geschäftsführerin Inspiring Network: "Ungewöhnlich, stylisch, sehr grafisch, tolle Farben. Mag ich sehr."

 

Spotlight 7/2018

Timo Budzynski, Bereichsleitung Marketing/Vertrieb, Grossohaus Salzmann: "Eigentlich simpel gemacht. Ein Sommerthema, das zum Wetter der letzten Wochen passt. Auf dem Cover ein Symbol für den Sommer – ein Eis. Und das Ganze dann in Pastellfarben präsentiert. Man bleibt im Regal an dem Titelbild hängen."

Oliver Hempel, Lagardère Travel Retail CMO: "Gute visuelle Idee, clever umgesetzt."

 

Prime Surfing 2018/015

Oliver Hempel, Lagardère Travel Retail CMO: "Spektakuläres Bild – manchmal reicht das eben."

 

Zeit Wissen 4/2018

Hansgert Eschweiler, Agenturinhaber Der Pressearbeiter: "Diesen Titel erkennt man und er macht es den potenziellen Lesern klar: Das ist wichtig. Das muss ich kaufen."

 

Stern 24/2018

Hansgert Eschweiler, Agenturinhaber Der Pressearbeiter: "Dieser Yellow-Titel macht die IRR-Relevanz des Sterns sehr schön deutlich."

 

Zeit Campus 4/2018

Benjamin Minack, Gründer und Geschäftsführer von ressourcenmangel: "Das wird mal ja wohl noch mal sagen dürfen."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin, GMI - Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Die Nullbock-Gesellschaft wächst auf..."

 

Craftrad International Issue 1

Jürgen Kaffer, Creative Director bei Territory: "Cool!"

 

Vogue 7/2018

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Hier scheinen drei alternative Titel für ein und dieselbe Ausgabe umgesetzt zu sein – sieht man ja häufiger, hier ist der Farbklang und das Composing sehr gelungen."

 

Doppelpunkt 26/2018

Eva Maria Pankalla, Leitung Kreation bei Bauer Brand Management: "Genau so muss sich ein Schweizer Magazin für Weltoffene diesem Thema, das ja auch eine thematische Herausforderung im Zeitschriftenregal sein kann, annehmen. Sehr plakativ inszeniert ohne je in die Falle zu tappen, reißerisch zu werden."

 

Sonstige Bemerkungen

Jens Hungermann, Chefredakteur beim Magazin Pressesprecher: "Die Spiegel-Cover sind aus meiner Sicht dieses Mal allesamt zu überspitzt und verfehlen die Realität. Es gilt eben nicht immer das Brinkbäumer-Credo: 'Ein Cover muss zuspitzen'."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Ein toller Monat mit einem Dutzend bildstarker Ideen und brillanter Art Direction. Es lebe die kreative Kraft und schöpferische Freiheit!"

Timo Budzynski, Bereichsleitung Marketing/Vertrieb, Grossohaus Salzmann: "Generell war die Auswahl sehr schwierig, weil der Monat – zumindest aus meiner Sicht – ein schwacher war. Gerne wieder mehr Mut bei der Gestaltung der Titelbilder!"

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Der Spiegel hört nicht mehr auf zu skandalisieren, von der Flüchtlingswelle über Endzeit-Stimmung bis hin zu dem Galgen aus Spaghetti für die Italiener. Die Medien könnten zur Beruhigung und Versachlichung der Diskussionen, die uns derzeit bewegen, endlich mal beitragen. Gegen den Strom, für ein weniger hysterisches Sommerloch!"

Jörg Waschescio, Creative Director bei Scholz & Friends Berlin und ADC-Mitglied: "Guter Monat. Und endlich mal kein Edel Rodriguez – Danke, Spiegel."

 

 

 

 

(mm) 10.07.2018