Cover des Monats Dezember 2018: Der Spiegel und der Betrug im eigenen Haus

Die gefälschten Geschichten des früheren Spiegel-Mitarbeiters Claas Relotius haben das Hamburger Nachrichtenmagazin schmerzlich getroffen. Der offene Umgang mit dem Betrug und die umfangreichen Aufklärungsversuche werden nun aber von vielen Seiten gelobt. Dass ein derart schonungsloses Aufarbeiten des eigenen Versagens keine Selbsverständlichkeit ist, erkannte auch unsere Expertenjury und wählte den Spiegel 52 zum Cover des Monats Dezember 2018.

Das sagt die Jury zu den Dezember-Covern:

1. Platz: Der Spiegel 52/2018

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Sagen, was ist — das sagt alles! Beeindruckend, wie der Spiegel mit der hausgemachten Krise umgeht. Passend dazu, das auf Typo reduzierte Cover mit der Spiegel-Leitlinie. Selbstanklagend in großen Lettern, Weiß auf Rot. Mehr braucht es in diesem Fall nicht für ein gutes Cover."

Peter Petermann, noch bis Ende Januar 2019 Chief Strategy Officer bei MediaCom China: "Ist es nun ein Zeichen von Demut oder Hybris, im Auge des Sturms den Gründer zu zitieren? In jedem Fall muss man diesen Titel gelesen haben."

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation bei Butter: "Der richtige Zeitpunkt für die Rückbesinnung. Starkes Zeichen vom Spiegel."

Stefanie Tannrath, Managing Director Carat Deutschland: "Der Skandal kommt zur Unzeit, vor der Aufarbeitung ziehe ich jedoch den Hut! Den Fall Relotius in dieser Form aufs Cover zu heben erfordert Mut und Rückgrat."

Jochen Theurer, Creative Director bei Strichpunkt Design: "Der alte Augstein-Satz – ein starkes Plädoyer für die Wahrheit, für seriösen Journalismus und gegen Fake News. Ein Spiegel-Titel für die Hall of Fame – auch wenn´s dieses Mal in eigener Sache ist..."

Tobias von Aesch, Associated Creative Director bei Havas: "Sich nach einem Fauxpas eines solchen Ausmaßes nicht zu verstecken, sondern mit fetter und prägnanter Headline "in eigener Sache" zu thematisieren, zeugt von Größe. Respekt."

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Weniger kreativ als zum Klimawandel setzt Der Spiegel einfach nur Rudolf Augsteins Credo auf das Cover, um über den Skandal gefälschter und erfundener Reportagen im eigenen Haus zu berichten. Kein Untergangsszenario, keine großen Wellen. Dabei wären diese für das Magazin derzeit treffender. Beim Cover also unkreativ, beim Schreiben zu kreativ. Schade."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director, Ex-Kolle Rebbe: "Gutes Krisenmanagement in drei Worten. Ehrlich währt eben am längsten!"

Timo Budzynski, Bereichsleiter Marketing/Vertrieb beim Grossohaus Salzmann: "Mutig! Mit eigenen Fehlern so offensiv umzugehen und daraus eine Story respektive eine Titelgeschichte zu machen. Für mich das Cover des Monats, auch wenn das Titelbild an sich nichts Besonderes ist."

Frederik Wetzel, Creative Director bei Grabarz & Partner: "Plakative, einfache, ehrliche Inszenierung für ein Thema, das genau das gebraucht hat."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Die Spiegel-Story – mal andersrum. Aber auch hier gilt das eiserne Motto "Sagen, was ist". Gradlinig, klar, ehrlich. Mein absoluter Favorit diesen Monat. Sonst gäb's auch ganz schön was zu Hören von Leo..."

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Sagen was ist. Einfach. Verständlich. Offen. Klärend. Mutig."

 

2. Platz: brand eins 12/2018

Bernd Heusinger, Founder & CEO der Hirschen Group: "Lustigstes Cover, bestes Cover!"

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Wie üblich, extrem kreative und überraschend mutige Umsetzung des Titelthemas."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Loriotesker Humor. Gefällt. Musste laut lachen, als ich den Titel das erste Mal sah."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Im spießigen Deutschland hat selbst der Abstand das richtige Maß. Urkomisch."

Miriam Preissinger, Creative Director bei Cheil: "Eine Bildidee, die das Thema klar kommuniziert und den Betrachter zum Schmunzeln bringt. Und dazu noch schön umgesetzt."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "80er Cover zum Thema Distanz mit Omma Elsbet als Titelmotiv."

Frederik Wetzel, Creative Director bei Grabarz & Partner: "Ungewöhnlich und simpel."

Michael Gollong, Creative Director bei Mutabor: "Das Titelmotiv zeigt auf skurrile und treffende Art und Weise die deutsche Seele und ihr Verhältnis zur gefühlten Nähe und Distanz."

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Früher war alles besser – oder auch nicht? Zum Schwerpunkt "Nähe und Distanz" wählt unser Lieblingsmagazin ein altes Foto aus den 70er oder 80er Jahren im Schrebergarten. Herrlich. Ein Hingucker!"

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Wirkt durch den Low-Fi-/Trash-Ansatz mal ganz erfrischend und sticht auf jeden Fall heraus."

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Sehr gut, wie der überzogene Abstand auf dem Titel Nähe und Distanz darstellt. Interessant auch das gutbürgerliche Milieu."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Nähe und Distanz als Weg zwischen Nachbargrundstücken... Sehr bildhaft!"

Timo Budzynski, Bereichsleiter Marketing/Vertrieb beim Grossohaus Salzmann: "Typisch brand eins. Themenschwerpunkt mal wieder toll dargestellt, man kann darüber schmunzeln."

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Ist der Abstand so gut? Ein eher tristes Foto teasert perfekt die Titelstory des Heftes an. Das weckt die Neugierde auf die Story im Magazin."

 

3. Platz: Der Spiegel 49/2018

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Schöne Idee und plastische Umsetzung, die Zeilen für den Spiegel ermutigend konstruktiv."

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "So einfach und so plakativ!"

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Der Klimawandel einmal verhältnismäßig ruhig und klar dargestellt: die schockierenden Bilder der Vergangenheit nutzen scheinbar nur bedingt, die einfache Symbolik wirkt (hoffentlich) besser."

Bernd Heusinger, Founder & CEO der Hirschen Group: "Ein gutes Spiegel-Cover, visuell wie inhaltlich – und die Foto-Optik ist sogar seltenerweise im Heft drinnen klasse fortgeführt. Toll!"

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Schön einfach, aber trotzdem überraschend, ungewöhnlich, verspielt und auf den Punkt."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Ein Thema, das nicht nur die Grenzen des eigenen Layouts sprengt."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director, Ex-Kolle Rebbe: "Der Spiegel hält uns allen den Spiegel vor. Schockierend!"

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Der Spiegel geht baden… Eigentlich das passende Cover für den Spiegel-Skandal. Aber auch zum Thema Klimawandel, muss ja in Spiegel-Deutsch immer gleich die Katastrophe sein, ein passendes Cover."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Ein absoluter Hingucker im Meer der Umweltberichte! Großartige Visualisierung eines Themas, das uns alle bedroht. Der Spiegel hatte diesen Monat einen echten Lauf an tollen Titelbildern und Stories."

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Durch die Darstellung des Wassers, das über den üblichen Spiegel-Rahmen hinaus geht, wird die Bedrohung noch vergrößert. Auch sehr einfach dargestellt und verständlich: der Stöpsel."

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Der Spiegel ist zurecht sehr häufig bei den Cover-Votes des Monats dabei. Bei Ausgabe 49 wird der Stöpsel gezogen, klasse Cover, sehr aufmerksamkeitsstark."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Photoshop-Kollage. Da zieht man den Stöpsel vor."

 

4. Platz: Bilanz Dezember 2018

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Das ohnehin gelungene, halbgeteilte Cover-Layout der Bilanz treibt Piëch sprichwörtlich in die Enge und lässt ihm kaum Raum zum Agieren. Trotz der übergroßen Darstellung des Portraits, wirkt der einst mächtige Piëch hier "ganz klein mit Hut". Besser kann man den Inhalt der Cover-Story kaum darstellen."

Jochen Theurer, Creative Director bei Strichpunkt Design: "The dark side of the moon – ein richtig schöner Titel zum Gruseln."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation bei Vasataschröder: "Dramatisches Layout, beängstigender Blick vom Alten – und irgendwas mit "Protokolle" geht immer gut. Macht mich neugierig."

Chris Höfner, Chief Content Officer bei KNSKB plus: "Eine Augenbraue reichte mal. Schönes Sinnbild für eine Ära."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director, Ex-Kolle Rebbe: "Selten hat mich eine Augenbraue so neugierig gemacht!"

Michael Gollong, Creative Director bei Mutabor: "Ein außergewöhnliches Porträt von Ferdinand Piëch, das all die Verwicklungen des Dieselskandals metaphorisch mit sich trägt. Der Hut, die Farbe, der Ausdruck und der Bildausschnitt: Stark."

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Super Bildausschnitt!"

 

5. Platz: Weltkunst 152/2018

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Ansprechende und ästhetische Umsetzung des Themas."

Peter Petermann, noch bis Ende Januar 2019 Chief Strategy Officer bei MediaCom China: "Ein klassisches Grafik-Cover macht mich immer neugierig. Schön und schlicht umgesetzt – ein Hingucker."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Gut illustriertes, blaues Fernweh... Architektur im Bauhausstil in Tel Aviv."

Miriam Preissinger, Creative Director bei Cheil: "Das Cover erinnert mit seiner wunderschönen Illustration an ein altes Reiseplakat und weckt im Betrachter direkt das Fernweh."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Das Kunstwerk steht hier klar im Vordergrund und macht das Cover im Alleingang. Nur der Störer stört. Trotzdem: Ein Cover zum Einrahmen und an die Wand hängen!"

Tobias von Aesch, Associated Creative Director bei Havas: "Minimalistischer Stil, der das Gefühl des Reisens und der damit verbundenen Schönheit hervorruft, ohne Reisezielbilder oder realistischer Fotografie zu gebrauchen."

 

6. Platz: rampstyle 17

Tobias von Aesch, Associated Creative Director bei Havas: "Eine für das Cover inszenierte Momentaufnahme, künstlerisch in schwarz-weiß, die man länger als nur drei Sekunden betrachtet."

Chris Höfner, Chief Content Officer bei KNSKB plus: "Kreativ. Ästhetisch. Und die nötige Prise Humor – sehr gelungen... Diese Männersachen..."

Peter Petermann, noch bis Ende Januar 2019 Chief Strategy Officer bei MediaCom China: "Was die Fotografie angeht, finde ich rampstyle immer wieder herausragend."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation bei Vasataschröder: "Die zurückhaltenden Titel der ramp gefallen mir einfach. Die zeitgeistige Interpunktion bei "Dran. Bleiben" sollte man sich trotzdem besser sparen."

Bernd Heusinger, Founder & CEO der Hirschen Group: "Keine Ahnung, worum es in diesem Heft geht – aber ich würde reinblättern aufgrund des tollen Fotos!"

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Ein Astronaut im Bett?!? Ein großer Schritt für die Menschheit? Keine Ahnung, was sich rampstyle dabei gedacht hat. Dada? Trash? Auf jeden Fall lustig."

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer von Zenit X Pressevertrieb: "Einmal wieder unbeschwert Kind sein und in Verkleidung auf dem Bett hüpfen. Ich will Astronaut werden."

 

7. Platz: Wirtschaftswoche 51/2018

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Simpel, aber prägnant. Gekonnt dramatisch."

Michael Gollong, Creative Director bei Mutabor: "Der Nestfall aus dem Nestlé-Logo auf schwarzem Hintergrund: Ein starkes Visual für die Titelgeschichte, das neugierig auf mehr macht."

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "Ein Bild sagt mehr... Qas für ein tolles Spiel mit dem weltberühmten Logo. Gekonnt!"

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Der Fall Nestlé ist mit dem Firmenlogo sehr schön illustriert: die heile Welt ist nicht mehr in Ordnung bzw. die Geschäftswelt und -modelle werden schockierend heftig auf die Probe gestellt. Sehr eindringlich."

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation bei Butter: "Plakativ und klar."

Tobias von Aesch, Associated Creative Director bei Havas: "Das Logo zu dekonstruieren, um selbst ohne Headline das Thema zu verdeutlichen, ist nicht nur grafisch schön anzusehen, sondern auch extrem schlau."

Frederik Wetzel, Creative Director bei Grabarz & Partner: "Intelligentes Spiel mit dem Nestlé-Konzernlogo."

Stefanie Tannrath, Managing Director Carat Deutschland: "Doppeldeutig und doch direkt. Sehr schön!"

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Die Vogelmutter fällt aus dem Nest des umstrittenen Schweizer Großkonzerns."

 

8. Platz: Vogue 1/2019

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation bei Butter: "Ungewöhnliche und ikonographische Fotografie."

Stefanie Tannrath, Managing Director Carat Deutschland: "Der PR-Coup schlechthin. Kaum ein (Vogue-)Cover hat bisher so viele Diskussionen ausgelöst."

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Feel good mit Helene in aschgrau? Gewollte Ambivalenz?"

Jerome Cholet, Director PR & Communications bei McCann Worldgroup: "Viel wurde über dieses Cover gestritten. Ist sie zu dünn, zu unnatürlich. Oder gerade natürlich? Helene Fischer auf jeden Fall liebte das Shooting mit Peter Lindbergh – und wir auch. Back to the roots."

Timo Budzynski, Bereichsleiter Marketing/Vertrieb beim Grossohaus Salzmann: "Eine natürliche Helene Fischer auf dem Schwarz-weiß-Cover der Vogue. Hätte man nicht erwartet. Die Überraschung ist gelungen und deswegen in meinen Top 5."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation bei Vasataschröder: "Der Vogue-Titel hat mich enttäuscht. Schlechte Titelbildauswahl und unsouveräne Gestaltung. Dafür hätte man Peter Lindbergh nicht reanimieren müssen."

 

9. Platz: Mint 25

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Aufmerksamkeitsstark und stimmig. Vinyl-Szene London wurde treffend illustriert: "London Calling" liegt auf dem Turntable im passenden Union-Jack-Gewand."

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Mint feiert die wieder auferstandene Vinylkultur, der Szenenbericht aus London ist mit der Flagge einfach umgesetzt, die Kombination sagt aber alles aus und macht gleichzeitig Lust auf das Thema. Danke für diesen einfach schönen Titel."

Michael Gollong, Creative Director bei Mutabor: "Die Vinyl-Szene boomt und Mint ist das Magazin dafür. Das Cover spielt gekonnt mit den Topoi Englands und illustriert auf plakative Weise das Titelthema. Die Ausgabenummer im London-Underground-Stil ist ein schönes Add-on."

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Sehr schön, wie durch diesen Retro-Titel Erinnerungen hervortreten: Ich selbst besitze auch noch die Vinyl-LP von The Clash "London Calling"."

 

10. Platz: Gehirn&Geist 19001

Bernd Heusinger, Founder & CEO der Hirschen Group: "Inhaltlich etwas plump, aber halt dann doch schön knallig..."

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Nicht ganz neu, funktioniert aber. Da wird man vom Draufgucken ganz tüddelich im Kopf."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director, Ex-Kolle Rebbe: "Ist das Cover echt oder bilde ich mir das nur ein? Ist alles so schön bunt hier..."

Chris Höfner, Chief Content Officer bei KNSKB plus: "Perfekter Effekt – man weiß nach einer Minuten kaum noch, wo die Tastatur aufhört..."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Berauschend und mutig. Auch wenn unter dem Text zu viel Schatten liegt."

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Ein psychedelisches Chaos-Cover – Chaos im Gehirn ist die Story dazu. Sehr prägnant umgesetzt."

 

Sonstige Bemerkungen

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Die Varianz der Einreichungen macht Spaß – insbesondere die Vielfalt, die sich endlich von der reinen Celebrity-Abbildung hin zu themenorientierten und spannend gemachten Titeln entwickelt!"

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Schöne Bandbreite, spaßiger Monat."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Der Spiegel hatte trotz hausgemachter Megakrise diesen Monat einen echten Lauf an tollen Titelbildern und Stories. Chapeau!"

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Die Tendenz geht zu überladenen, vollgepackten Titelseiten mit Overkill-Gestaltung. Die wenigen Ausnahmen stechen klar heraus, viele Motive sind nicht titelfähig und echt langweilig, leider."

 

Weitere Kommentare zu eingereichten Titeln, die es nicht unter die Top 10 geschafft haben:

 

Cicero Dezember 2018

Miriam Preissinger, Creative Director bei Cheil: "Eine charmante Illustration, die das Titelthema gekonnt mit dem saisonalen Aspekt verknüpft."

Chris Höfner, Chief Content Officer bei KNSKB plus: "Aus der CDU-Parteivorsitzwahl noch etwas Weihnachtliches hervorholen – Chapeau."

Michael Gollong, Creative Director bei Mutabor: "Tolle und etwas makabre Illustration zur Richtungswahl in der Bundesrepublik. Wahrscheinlich wäre sie sogar noch stärker ohne die grafischen Kugeln."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Die CSU als Christbaumkugel – ohne Ecken und Kanten und nur als Schmuck – so ist es leider..."

ramp 44

Sina Brückmann, Creative Director bei ressourcenmangel: "Grafisch einfach. Ansprechendes Ding. Michael Mauers Gekritzel auf dem Porsche."

Chris Höfner, Chief Content Officer bei KNSKB plus: "Einfach nur hinschauen. Wirkt sehr beruhigend."

Frederik Wetzel, Creative Director bei Grabarz & Partner: "Für eine Autozeitschrift ein ungewöhnliches Cover, das sofort den Blick auf sich lenkt und zum Lesen der Skizze einlädt."

 

Melodie & Rhythmus 1. Quartal 2019

Jochen Theurer, Creative Director bei Strichpunkt Design: "Dieses Manifest der Gegenkultur – bekommt sicherlich einen Ehrenplatz auf dem Coffee Table. Sehr schön und auch ein bisschen bockig gemacht..."

Peter Petermann, noch bis Ende Januar 2019 Chief Strategy Officer bei MediaCom China: "Scheint neu, scheint anders, scheint richtig gut zu sein. Das Heft würde ich mir ansehen wollen."

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Witzige Illustration, stilsicherer Typo- und Farbeinsatz. Souverän!"

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Klassisch, nostalgisch in Szene gesetzt mit Lautsprecherbergen auf dem Oldtimer für die Story "Manifest der Gegenkultur", gut gemacht!"

 

GQ Gentlemen's Quarterly 1/19

Peter Petermann, noch bis Ende Januar 2019 Chief Strategy Officer bei MediaCom China: "Zugegeben: ich bin Fan von Boss Hoss. Daher mein 4. Favorit."

Jochen Theurer, Creative Director bei Strichpunkt Design: "Großes Kino – ein filmreifes Cover!"

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation bei Vasataschröder: "Der Titel mit Eddie Redmayne ist in seiner Klarheit einfach gut – die Farbcodierung des Fotos macht es letztlich. Die Titelzeile ist aber zugegeben eher doof. Und die anderen beiden Titel mit Ralph Lauren und Bosshoss sind um Längen schlechter."

 

manager magazin 1/2019

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "Amazons Gefährlichkeit für andere Konzerne sticht sehr gut ins Auge!"

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Kraftvoller Eyecatcher, schöne Farbkomposition. Spinnen verkaufen nicht, sagt man. Gilt vielleicht nicht für Wirtschaftstitel."

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer von Zenit X Pressevertrieb: "Amazon wird unaufhaltsam größer und die Speisekarte hat noch viel zu bieten. Wer hängt schon im Netz, wer fliegt drauf zu und wer wird in Zukunft nicht kleben bleiben?"

Daniel Seidl, Geschäftsführer bei Hollmann Buch & Presse: "Amazon als Todesspinne! Das manager magazin versteht es mehr seine Titelstories mit Klasse-Covern anzupreisen. Weiter so !"

Timo Budzynski, Bereichsleiter Marketing/Vertrieb beim Grossohaus Salzmann: "Amazon als Expansionsmaschine, die keine Scheu vor fremden Branchen hat. Ist man erst einmal im Netz von Amazon, dann wird es schwer für Branchen und Unternehmen. Sehr gelungen auf dem Cover dargestellt."

Stern 50/2018

Uwe C. Beyer, Creative Director beim Büro Freihafen Hamburg: "Guter, starker Stern-Titel alter Schule."

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Ein starkes Foto, eine unaufgeregte Gestaltung und ganz klassisches, zeitloses Layout – das ist der Stern, den man von früher kennt."

 

Harvard Business Manager Spezial 1/2019

Bernd Heusinger, Founder & CEO der Hirschen Group: "Lustiger als sonst hier üblich, so wird auch das Thema interessant."

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation bei Butter: "Witzige Interpretation des Themas, humorvoll und modern."

Stefanie Tannrath, Managing Director Carat Deutschland: "Ein nicht neues Thema aufmerksamkeitsstark und mit Augenzwinkern aufs Cover gehoben."

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer von Zenit X Pressevertrieb: "Was ist Macht? Verleiht einem allein die Schiedsrichterpfeife Macht, auch wenn man selbst eine Pfeife ist?"

 

Wirtschaftswoche 52/2018

Nadine Schlichte, Geschäftsführerin Kreation bei Butter: "Plakativ und klar."

Frederik Wetzel, Creative Director bei Grabarz & Partner: "Konzeptionell interessant, visuell vielleicht nicht auf den ersten Blick die Spannendste Umsetzung. Trotzdem wird die Idee sofort klar."

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation bei Vasataschröder: "In dieser peinlichen wie existenziellen Situation hat der Spiegel den einzig möglichen Titel gemacht: Augsteins Leitspruch ohne Bild und ohne Chichi. Konsequent."

Michael Staudenmaier, Geschäftsführer von Zenit X Pressevertrieb: "Nach dem Aktienhoch, kommt der Fall. Nix Neues. So greifen viele wieder auf Gold zurück. Schön interpretiert mit dem Cover."

Miriam Preissinger, Creative Director bei Cheil: "Das Titelthema in einem Bild auf den Punkt gebracht."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Neben unseren Notdosen wird nun das Notgold gelagert. Was uns wichtig ist!"

 

Hinz&Kunzt 310 / Dezember 2018

Stefanie Tannrath, Managing Director Carat Deutschland: "Da wird einem doch gleich ganz weihnachtlich."

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Der Hund als Begleiter (obdachloser) Menschen hat sicher endlich einmal ein Cover verdient und ist hoffentlich für seine Treue belohnt worden."

Anja Hartmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "Dann schenken wir doch lieber unseren Hunden etwas zu Weihnachten!"

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Völlig zu Recht: Hinz & Kunzt als eines der besten Cover des Monats! Nicht nur in Anerkennung des tollen Themas, sondern auch um ihrer Verdienste um Obdach- und Wohnungslose Willen. Weiter so – ihr seid toll!!!"

 

Zeit Wissen 1/2019

Anja Hartmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Mahn- und Inkassowesen: "So gefalle ich mir besser. Anfang des Jahres sollte der Blick auf uns selber fallen und entrümpeln!"

Neue Narrative #4

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Schicker Illustil."

Miriam Preissinger, Creative Director bei Cheil: "Ein ungewöhnlicher Illustrationsstil, der einem ins Auge fällt und es schafft, das Titelthema gut einzufangen."

 

Wirtschaftswoche 53/2018

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "Alles, was ansteht!"

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Hervorragende Themenauswahl bzw. Fragestellungen für 2019."

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei cyperfection: "Soll ich? Gut gesetzter Text, aufmerksamkeitsstark inszeniert."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Was soll ich 2019 anders oder besser machen? Fragen, die jeden Manager beschäftigen. An diesem Titel bleibt man hängen!"

Markus Haupt, Kreativdirektor bei C3: "Weniger ist mehr und gut gemachte typografische Titelbilder funktionieren immer!"

 

Stern 1/2019

Timo Budzynski, Bereichsleiter Marketing/Vertrieb beim Grossohaus Salzmann: "Zeigt eindrucksvoll, dass es in Deutschland auch für den Winterurlaub schöne Gegenden gibt."

Zeit Campus 1/2019

Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation bei Vasataschröder: "Eigentlich typografisch ein bisschen wild, aber dank des tollen Fotos geht's. Eltern zu titeln, aber die Studentin zu zeigen, bringt zudem den Moment der Irritation, der reicht, um im Regal aufzufallen."

 

Visions 309

Tobias von Aesch, Associated Creative Director bei Havas: "Das Band-Logo und die drei Mitglieder über allem thronend, verdeutlicht mir einfach mal wieder, wie viele große Songs die selbsternannte "Beste Band der Welt" hatte."

Harvard Business Manager 1/2019

Daniela Jessen, Direktorin Business Development bei Initiative: "Unlogisch und leider wahr. Bedenkenswerter Kontrast zwischen Wort und Bild."

Katrin Niesen, Executive Creative Director bei Peter Schmidt Group: "Das Wort Macht in Kombination mit dem altbackenen und daher nicht sehr kompetent wirkenden Schiri ist ein schöner Kontrast und lässt darauf schließen, dass Macht nicht immer in den kompetentesten Händen liegt."

Sascha Hanke, Partner & Executive Creative Director, Ex-Kolle Rebbe: "Das würde ich auch gerne mal machen!

 

Der Spiegel 50/2018

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Hervorragendes Foto eines sinkenden deutschen Idols. Der Titel zwingt zum Kauf."

Peter Brawand, Geschäftsführender Gesellschafter von BrawandRieken: "Unser Bundes-Boris – was für ein Leben! Mit niemandem haben wir so gejubelt, gefeiert und gelitten wie mit unserem neudeutschen Sigfried. Tolles Foto, toller Ausdruck, toller Typ! Alle Ups and Downs in einem Bild."

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Tolles Foto, gelungenes Cover. Wie hypnotisiert bleibt man an diesem Cover hängen. Ein Mann, so viele Geschichten. Alle scheinen festgehalten in diesem Gesicht. Und während man beim Anblick gedankenversunken im Leben von Boris Becker kramt, fühlt man sich ganz plötzlich ertappt: Wer schaut hier eigentlich wen an?"

Bodo Schiefer, Geschäftsführer von Engine Deutschland: "Extrem gute Porträtfotographie eines gefallenen Idols."

 

Spektrum Psychologie 19001

Peter Engels, Creative Director Visual Design bei Cocomore: "Den knackig kurzen Titel "Fühl viel", mit guter Typografie und idealer Bildauswahl gelungen im Layout kombiniert — ein Hingucker mit viel Emotion. Mein persönliches Lieblingscover im Dezember."

Gunhild Meyer, Director Communication Consulting bei MW Office: "Faszinierend, wie Rausch in dieser psychedelischen Retro-Art dargestellt wird."

Spiegel Wissen 6/2018

Nina Preuss, Geschäftsführerin der Agentur Preuss und Preuss: "Schöne und ästhetische Darstellung eines negativen Themas."

(mm) 11.01.2019