Cover des Monats April 2015: Die Blechtrommel ist für den Spiegel Gold wert

Selten war das Urteil der Jury so klar wie bei der Wahl zum Cover des Monats April 2015: Mit einer Hommage an den verstorbenen Günter Grass schafft es der Spiegel 17/2015 mit weitem Abstand auf den 1. Platz. Es folgen die 'Vogue' mit einer Sonderausgabe von Karl Lagerfeld und 'Berlin Weltkunst'.

Das sagt die Jury zum Gewinner-Cover Der Spiegel 17/2015:

Katja Anette Brandt, CEO Vizeum Deutschland: "Der Spiegel hat das Thema der Tage wieder ganz einfach mit einem klaren, aussagekräftigen Bild eingefangen: die Trommel. Es reichen wenige Daten und der Name Günter Grass, um klarzumachen worum es geht. Jeder, der das Ganze Leben von Günter Grass noch einmal reflektiert haben möchte, mit der gewohnt kritischen Würdigung des Spiegel,  wird sich das Magazin kaufen."

Jörg Sachtleben, Kreativgeschäftsführer Scholz & Friends Düsseldorf: "Wer verbindet die Blechtrommel nicht mit Grass? Somit eine klare und einfache Arbeit, um das Titelthema zu visualisieren."

Christian Kaeßmann, Geschäftsführung mediaplan: "Das, was ein Cover ausmacht: Ein Bild und alle wissen, worum es geht!"

Christian Daul, Managing Director Kastner & Partners: "Pur und hintersinnig. Seit ich von Volker Schlöndorff auf der see-Conference gehört habe, was es mit der Blechtrommel auf sich hatte (unter anderem dass sie extra angefertigt wurde und sowohl die Nazi-Farben als auch die polnischen Nationalfarben reflektiert) finde ich den Titel noch gelungener. Denn auch Günter Grass war selbst ein Trommler für eine friedlichere, gerechtere Welt."

Mathias Gehle, Inhaber MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "Ein Bild sagt mehr als tausend(e) Worte. Ein Jahrhundertwerk beschreibt einen großen Schriftsteller."

Regina Plaar, Leitung Marketing & Vertrieb, Mitglied der Geschäftsleitung laif agentur fuer photos & reportagen, Köln: "Eine, vielmehr die Blechtrommel reicht aus. Völlig klar, wem dieser Titel gewidmet ist – allen anderen Aktivitäten von Grass zum Trotz."

Dr. Andreas Siefke, Geschäftsführender Gesellschafter Bissinger plus: "Einfach. Gut."

Wolfgang Behnken, Geschäftsführer Behnken & Prinz: "Trommeln für Grass – ein klassischer Spiegel-Titel als würdiger Abschied von einem streitbarem Geist. Wenn man sich den erbitterten Kampf, den Grass und Spiegel via Titelbild ausgefochten haben, vor Augen führt, ist dieser Titel eine großartige, versöhnliche Geste."

Geza Unbehagen, Vorstand Fluent AG: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und das im Zusammenhang mit Günter Grass... Klasse!"

Bertram Solcher, Fotojournalist und Dokumentarfotograf für Medizin und Wissenschaft: "Minimalismus pur. Eigentlich hätte man auch noch die Jahreszahlen weglassen können."

Michael Kallinger, Chefredakteur Reader's Digest Deutschland: "Die verwaiste Blechtrommel als letzte Verbeugung vor Günter Grass, das ist so simpel wie stimmig. Das Motiv wird dem nicht unumstrittenen Nobelpreisträger gerecht, indem es das Werk in den Vordergrund rückt, für das er seine Auszeichnung in höchstem Maße verdient hat. Ich halte nicht viel von 'Pflichtliteratur', aber 'Die Blechtrommel' gehört sicher zu jenen Büchern, die man mit großem Gewinn liest."

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Klar, schnell – nur die Trommel hätte gereicht."

Thorsten Schulz, CEO Initiative Media: "Die Blechtrommel wird sofort mit Günter Grass in Verbindung gebracht. Einfach und klar."

Frank Nolte, Vorsitzender Bundesverband Presse-Grosso e. V. und geschäftsführender Gesellschafter KFS Presse-Grosso: "Ein Bild genügt für die Nachricht der Woche."

Barbara Friedrich, Chefredakteurin A&W Architektur und Wohnen: "Auch wenn Günter Grass wahrscheinlich kein Verkaufshit ist: Zu seinem Tod nicht ihn, sondern eine Blechtrommel abzubilden – das ist großartig!"

Christoph Otto, Autor und Fotograf: "Jeder verbindet mit der Blechtrommel Günter Grass. Dieser Titel zeigt auf wunderbare Weise: in der Reduktion auf das Wesentliche liegt die Kunst. Ob die Leser dann auch am Kiosk zum Heft greifen, steht auf einem anderen Blatt. Die Cover-Idee jedoch ist konsequent umgesetzt und überzeugt durch die einfache Gestaltung."

Marcel Loko, CCO/Geschäftsführer Hirschen Group: "Großartig. Ein absoluter Hammer. Das war eine tolle positive Überraschung, die ich vom Spiegel fast nicht mehr erwartet hätte. Vielleicht der Startschuss der neuen Chefredaktion für eine neue Ära toller, intellektuell anspruchsvoller, aber doch verständlicher Spiegel-Titel. Weiter so! "

Kurt Georg Dieckert, Geschäftsführer und Mitinhaber der Agentur dieckertschmidt: "Wieder ein Spiegel-Titel ganz oben. Auch dieser Titel ist wunderbar reduziert. Er sagt alles mit einem Bild. Klasse."

Karl-Heinz Bonny, freier Berater: "Der Trommler. Alt und gebeugt. Keck und widerborstig. Verwachsen und verwunschen. Ein deutscher Besserwisser. Genialer Erzähler unserer Wunden. Gar (junger) Mitläufer. Dompteur. Agitator. Der Trommler. Dem Spiegel ein Salut mit Trommelwirbel."

 

Nummer 2 – Vogue Special Karl Lagerfeld Modemethode. Die Jury urteilt so:

Katja Anette Brandt, Vizeum Deutschland: "Das Vogue-Cover sticht durch eine Klarheit, Abgrenzung durch wenig Farbe und Aufgeräumtheit, aber auch Unklarheit heraus, es ist nicht sofort ersichtlich, was sich auf dem Cover genau  befindet. In Kombination mit dem Titel Karl Lagerfeld Modemethode macht es neugierig, wirkt inspirierend lässt einen an den Mythos um Karl Lagerfeld denken und regt zum Kauf auf."

Jörg Sachtleben, Scholz & Friends Düsseldorf: "Das Cover ist gerade durch seine Reduktion äußerst kraftvoll."

Geza Unbehagen, Fluent AG: "Tolle Ästhetik!"

Christian Daul, Kastner & Partners: "Ein schöner Titel in alter Vogue-Tradition a la Alex Liberman, bei dem man plötzlich bemerkt, wie sehr einem diese fotografische Qualität und Prägnanz heute oft fehlt. Gerne nicht nur für Spezials."

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "His Karlness. Immer wieder exzeptionell."

Barbara Friedrich, A&W Architektur und Wohnen: "Einfach Klasse!"

Marcel Loko, Hirschen Group: "Der Karl, der kann‘s. Und die Vogue weiß auch, wie´s geht. Intellektuell anspruchslos, aber dafür optisch grandios. In einem schwachen Monat reicht´s dann auch zur Bronze-Medaille."

Kurt Georg Dieckert, dieckertschmidt: "Ab hier wird es schwer. Kein weiterer Hit-Titel dieses Mal. Deshalb der dritte Platz für eine schöne, aber belanglose Titelgestaltung."

 

Nummer 3 – Berlin Weltkunst Nr. 100. Die Jury urteilt so:

Katja Anette Brandt, Vizeum Deutschland: "Der Titel Berlin Weltkunst hat ein Cover, das es auf den Punkt bringt – bunt, vielseitig und modern. Das Ganze ist scherenschnittartig mit vielen Farben dargestellt, zum Beispiel mit Bauelementen aus Berlin, einer Fahrradfahrerin, die den Kopf eines Ägypters bzw. Pharaos trägt. Lässt einen die eventuellen Vorbehalte zu verstaubten Ausstellungsräumen vergessen und macht Lust zum Reinschauen."

Jörg Sachtleben, Scholz & Friends Düsseldorf: "Schöne und aufmerksamkeitsstarke grafische Aufbereitung des Themas."

Bertram Solcher, Fotojournalist: "Ist mir in der Bahnhofsbuchhandlung direkt aufgefallen."

Christian Daul, Kastner & Partners: "Farblich sehr ansprechend und textlich schön reduziert. Für die gedachte Zielgruppe sicherlich hochattraktiv und einladend."

Barbara Friedrich, A&W Architektur und Wohnen: "Die Nofretete auf dem Fahrrad durchs Brandenburger Tor – und das alles in Schwarz-Rot-Gold(gelb): eine gelungene Illustration mit Berliner Witz!"

 

Nummer 4 – brand eins 4/2015. Die Jury urteilt so:

Franziska von Alvensleben, Verlagsleiterin Vision Media und Madame Verlag: "Macht neugierig – will ich wissen!"

Regina Plaar, laif agentur fuer photos & reportagen: "Schlicht, cool, sofort im Regal im Kiosk zu sehen. Zuverlässig anders als andere Cover. Jeden Monat wieder."

Michael Kallinger, Reader's Digest Deutschland: "Für mich jetzt kein Highlight in der brand eins-Historie, aber selbst so noch einen 3. Platz wert. Und das nicht, weil ich schon so viel Geld bei dem Herrn auf dem Cover und seiner Musikalienhandlung gelassen habe!"

Dr. Andreas Siefke, Bissinger plus: "Macht einfach neugierig."

Christoph Otto, Autor und Fotograf: "Ich habe mit mir gerungen. Das Coverthema von brand eins macht mich neugierig. Die Farbe passt zum Titel, der einfach neugierig macht: 'Der Mann, der Amazon schlug'. Dennoch hat die Umsetzung des Titels Chancen verspielt. Das benutzte Foto, wahrscheinlich ein Archivfoto, überzeugt nicht: keine Details, offener Mund, ein Mann ohne Hände. Was mich aber am meisten stört: der abgeschnittene Mann schwebt in der Luft.  Daher nur Platz 5 in meinem Voting."

Karl-Heinz Bonny, freier Berater: "Einzelkämpfer gegen Giganten gelingen dem Blatt immer. James Dean-Pose in rosarot zieht. Die Botschaft an die Leser: das könntest Du sein. Gewinn doch."

 

Nummer 5 – Cicero April 2015. Die Jury urteilt so:

Jörg Sachtleben, Scholz & Friends Düsseldorf: "Eine schöne grafische Arbeit."

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "Witzige Idee, Bismarck auf die leichte Schulter zu nehmen."

Regina Plaar, laif agentur fuer photos & reportagen: "Held oder Hering – oder (saure) Gurke. Der Titel überzeugt auf jeden Fall. Stilsicher, mit ironischem Unterton wie immer durchgehalten."

Kurt Georg Dieckert, dieckertschmidt: "Ein lustiger Opener für eine Story. Auf den Punkt."

Wolfgang Behnken, Behnken & Prinz: "Weltpolitik und Hering, eine gelungene Reduktion des Bismarckschen Schaffens – ein saugutes Titelbild auf dem zweiten Blick."

Lutz Glandt, Commissioner for the Media Industry Deutsche Post AG: "Guter Text zum eisernen Kanzler."

 

Nummer 6 – Stern 18/2015. Die Jury urteilt so:

Wolfgang Behnken, Behnken & Prinz (und ehemaliger Art Director des Stern): "Ein ungeschminktes, gutes Porträt, das eine gute Geschichte vermuten lässt."

Christian Kaeßmann, mediaplan: "Lange Zeit war Thomas Gottschalk einfach nur nervig. Er tut wenig dagegen, doch plötzlich wird er zur Legende."

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Hat mich überrascht. Headline und Foto passen wunderbar."

 

 

Nummer 7 – 11Freunde 162. Die Jury urteilt so:

Christian Kaeßmann, mediaplan: "Für ein Fußballmagazin eine ungewöhnliche Aufmachung."

Thorsten Schulz, Initiative Media: "Raffiniert und effektvoll gemacht. Gefällt mir."

Regina Plaar, laif agentur fuer photos & reportagen: "Die Frage danach, wer denn Mario Götze wirklich ist, ist mit dem Titel gut ausgedrückt. Die quasi gespiegelte  Gesichtshälfte zeigt einen Eindruck, von dem man weiß, dass er nicht stimmt – sind doch die Gesichtshälften stets unterschiedlich..."

Bertram Solcher, Fotojournalist: "Hingucker!"

 

Nummer 8 – Allmountain. Die Jury urteilt so:

Wolfgang Behnken, Behnken & Prinz: "Ein starkes Plakat!"

Barbara Friedrich, A&W Architektur und Wohnen: "Nichts als Berge im Hirn? Hintersinnig gute Illustration für Mountain-Freaks."

Christian Daul, Kastner & Partners: " Ich bin sehr sicher, dass Allmountain sehr viele Punkte bekommen wird. Dieser visuelle Witz ist aber schon so oft genutzt worden, dass es von mir dafür keine Punkte gibt."

 

Nummer 8 – Der Spiegel 16/2015. Die Jury urteilt so:

Katja Anette Brandt, Vizeum Deutschland: "Die Headline bringt mit einem nett formulierten Zynismus eine Verhaltensweise der Gesellschaft gekonnt auf die Titelseite, unterstrichen mit einem netten, ebenso zynischen Coverbild. Wieder ist das Titelthema sehr klar und direkt erkennbar, differenziert dadurch das Magazin und lädt zum Kauf ein."

Barbara Friedrich, A&W Architektur und Wohnen: "Kaufen, um die Welt zu retten: provokative Ironie und tolle Illu mit Dame unter dämlichem Heiligenschein – Spiegel-like!"

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Die Dame von Welt haut raus das Geld! Shopping als Seelentröster und Weltverbesserung – leider ein Spiegel unserer Zeit."

Christian Daul, Kastner & Partners: " Gelungene visuelle Übersetzung eines sehr zeitgemäßen Themas. Mal wieder ein richtig guter Spiegel-Titel. Aber halt:  Zu guten Zeiten hätte das genau so auch auf dem Stern stehen können. Wem tut das jetzt mehr weh: Stern oder Spiegel?"

 

Nummer 8 – Vogue 5/15. Die Jury urteilt so:

Franziska von Alvensleben, Vision Media und Madame Verlag: "Absoluter Hingucker."

Dr. Andreas Siefke, Bissinger plus: "Fast wie ein Kirchenbild. Passt."

Michael Kallinger, Reader's Digest Deutschland: "Logo und Titelzeile schwer lesbar, aber ein Modemagazin, das Standards setzt, muss auch nicht ein Dutzend Themen anpreisen. Man weiß ja, was man kauft."

Auch andere Cover, die es nicht unter die Top 10 des Monats geschafft haben, wurden von der Jury bewertet:

Neon 4/2015

Katja Anette Brandt, Vizeum Deutschland: "Sehr schöne, klare bildliche Aufbereitung der Funktionalität, die die Tinder-App bereithält. Menschen verschwimmen, verfliegen im nächsten Moment, wenn man mit dem Finger über das Smartphone streicht. Das lässt keine Nachhaltigkeit und Bereitschaft zum Reiben in Beziehungen vermuten. Wer mehr wissen will kauft sich das Heft.

Geza Unbehagen, Fluent AG: "Ein brandaktuelles Thema, visuell sehr schön umgesetzt. Will man lesen!"

Thorsten Schulz, Initiative Media: " Wisch und weg. Das Cover übersetzt das Titelthema sehr gut in die Bildsprache."

AD Architectural Digest 5/15

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: " Flasht total. Weltmeisterlich, wie AD in Serie Spitzencover mit einer derartigen Intensität kreieren kann."

Marcel Loko, Hirschen Group: "Ok, nichts Besonderes, aber: Auffällig hübsch gestaltetes Cover und das über meine Lieblingsstadt." (Anm. der Redaktion: Paris)

LTB Royal

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "Absolut charming und royal."

Franziska von Alvensleben Vision Media und Madame Verlag: "Echt zeitgemäß und humorvoll gezeichnet."

Geza Unbehagen, Fluent AG: "Einfach zum Quaken!"

Zeit Campus Mai/Juni 2015

Regina Plaar, laif agentur fuer photos & reportagen: "Toller Titel. Das Titelthema wird durch das Portrait der völlig erschöpften jungen Frau super dargestellt. Fast möchte man sagen: Lass Dir etwas mehr Zeit."

Dr. Andreas Siefke, Bissinger plus: "Der Blick des Models spiegelt die Zeile nahezu perfekt."

Christoph Otto, Autor und Fotograf: " Das Cover von Zeit Campus zeigt, wie wichtig ein gutes Fotos ist. Ohne dieses wäre das Titelthema 'Wie schnell muss ich sein' gescheitert. Prima, dass Foto, Titel und Layout so gut zusammenpassen. 3. Platz in meinem Voting."

Stern 16/2015

Dr. Andreas Siefke, Bissinger plus: "Nicht wirklich neu, funktioniert trotzdem!"

Geza Unbehagen, Fluent AG: "Ein spannendes Titelthema, eine gute Zeile und eine intelligente, plakative und einfache visuelle Umsetzung. Mich hat dieser Titel gekriegt."

Weltkunst Nr. 101

Wolfgang Behnken, Behnken & Prinz: "Eine wunderschöne heitere Titelillustration für den Monat Mai."

Karl-Heinz Bonny, freier Berater: "Mehr ein mahnendes Bild (zur Reinheit) als ein verführendes. Die Vollkommenheit von Weltkunst aus mittelalterlichen Paradiesen. Cranach fasziniert immer."

Wired 5/15

Franziska von Alvensleben, Vision Media und Madame Verlag: "Schön schräge Optik und einfallsreiche Themen."

GQ 5/15

Franziska von Alvensleben, Vision Media und Madame Verlag: "James Bond-Style, große Klasse."

Flow Nummer 9

Christian Kaeßmann, mediaplan: "Das Cover ist eine Einstellung zum Leben. Schön bunt!"

Marcel Loko, Hirschen Group: "Man gibt sich Mühe, gut auszusehen. Und da es sich diesmal wieder um einen besonders schwacher Monat handelt, reicht es bei mir sogar zum vierten Platz."

Stern 17/2015

Christoph Otto, Autor und Fotograf: "Ein reißerischer Titel, der gut funktioniert, zum Thema passt und neugierig macht. In der Tat ist die Titelgeschichte und das Cover etwas Besonderes, da darf das Layout schon mal klotzen. Farbwahl, Banner und Schrift machen alles richtig, und auch das Foto funktioniert."

Karl-Heinz Bonny, freier Berater: "Todenhöfer als Titelfigur. Bezwingend. In diesen Tagen. Grandiose Inszenierung. Setzt mit Bilderszenen fort, was unter anderem Scholl-Latour noch literarisch erfasste. Ein Chamäleon mit tausenden von Gesichtszügen. Der Ausstatter schafft einen authentischen Moment. Wessen Welt gewinnt damit? Am Kiosk ein Hit."

Lutz Glandt, Deutsche Post: "Todenhöfers mutige Reise gut dramatisiert."

manager magazin 5/2015

Christian Kaeßmann, mediaplan: "Der Look eines Kinoplakates tut dem Magazin sehr gut."

Bertram Solcher, Fotojournalist: "Sieht aus wie eine DVD-Hülle, sehr cool."

Lutz Glandt, Deutsche Post: "Bernie Ecclestone kennt jeder, macht neugierig – passt zur Formel 1."

Michael Kallinger, Reader's Digest Deutschland: "Ein ungewohnt dynamischer Auftritt des Wirtschaftsmagazins überrascht. Gepaart mit einem guten Themenmix bei den Titelseiten finde ich das ganz erfrischend."

Christoph Otto, Autor und Fotograf: "Ein Cover wie in einem amerikanischen Krimi. Nicht unbedingt mein Geschmack, aber dennoch gut gemacht und effektiv. Die erwünschte Dramaturgie funktioniert wie ein Katalysator und spitzt das Titelthema so zu, dass man das Heft am Kiosk nicht übersehen kann. Ziel erreicht: Neugierde geweckt, Aufmerksamkeit gesichert. Platz 4 in meinem Voting."

Spiegel 15/2015

Marcel Loko, Hirschen Group: "Reduziert auf die Kernfrage der deutschen Nachkriegsgeschichte. Silber!"

Impulse

Michael Kallinger, Reader's Digest Deutschland: "Optisch für mich das beste Cover dieses Monats. Die satten Farben kombiniert mit einer selbstbewusst gestellten Hauptzeile schaffen Aufmerksamkeit – und gleichen mehr als aus, dass man die Zielrichtung der Titelgeschichte eigentlich nur erahnen kann. Oder bringen Sie 'Krass' damit in Verbindung, Ihr Unternehmen über gekonntes Storytelling besser zu vermarkten?"

Bertram Solcher, Fotojournalist: "Fällt auf, erklärt sich aber nicht."

Lutz Glandt, Deutsche Post: "Das Modewort der Szene – macht neugierig."

Stern 19/2015

Lutz Glandt, Deutsche Post: "Hart – aber klare Botschaft 70 Jahre nach der Befreiung."

Spiegel Wissen 2/2015

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Up in the air – Bewegung mal schön umgesetzt."

Jörg Sachtleben, Scholz & Friends Düsseldorf: "Die ruhige Farbgebung über die morgendliche Lichtstimmung und die in ihrer Bewegung eingefrorene Frau bilden einen schönen Kontrast zum Titelthema."

Dein Spiegel 5/2015

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Wissen für Kids – ansprechend und bunt und trotzdem zielgruppengerecht."

Stern 15/2015

Thorsten Schulz, Initiative Media: "Das Cover hat bei mir natürlich ein Heimspiel. Gekauft."

Zeit Geschichte 1/2015

Thorsten Schulz, Initiative Media: "Die Fotografie ist eindringlich und emotionsgeladen. Gut gemacht."

Spiegel 18/2015

Karl-Heinz Bonny, freier Berater: "Spiegel-Leser fühlen mehr. Früher hieß es doch: wissen mehr. Und auch die gewitzte Redaktion weiß, was berührt. Ein Lichtblick im Mai. 1945, am 8. Mai. Zum Innehalten, besinnen, keine Ruhe. Beginn einer Zeitrechnung. Wieviel Hoffnung im Elend! Das fesselt."

Berlin ArtIKunst 1/2015

Christian Daul, Kastner & Partners: " Gelungenes Visual, dass Berlin und Kunst elegant verknüpft. Auch die Zweisprachigkeit fällt sofort positiv ins Auge."

 

Sonstige Bemerkungen

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "Insgesamt kein berauschender Monat in der Breite, dafür einzelne Spitzen."

Michael Kallinger, Reader's Digest Deutschland: "Ach, es gibt so Monate, da ragt nichts wirklich heraus, aber das Gesamtniveau ist doch erfreulich. Ein paar sauber umgesetzte Stern-Titel (Gottschalk, Rücken), hübsche Illustrationen (Berlin Weltkunst) – klar, der richtige Knaller fehlt mir dieses Mal, aber schon der Ausblick auf die nächste brand eins (5/2015) zeigt: Da geht noch was!"

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Die Auswahl war diesmal eher bescheiden."

Kurt Georg Dieckert, dieckertschmidt: "Kein besonders guter 'Jahrgang'. Wenig auffallend interessante Titel. Dafür einen klaren Favoriten!" (Anm. d. Red.: Spiegel 17)

Karl-Heinz Bonny, freier Berater: "Dieses Mal wieder viel leichte Kreativität. Alle wie aus einer frischen Brise. Wenn auch nicht immer auf den ersten Blick. Mehr um Mut zu machen."

(mm) 18.05.2015