Cover des Jahres 2015: Der Spiegel gewinnt mit den "letzten Zeugen"

Mit einer achtteiligen Porträtserie von Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz gewinnt der Spiegel 5/2015 den Wettbewerb Cover des Jahres. Die Jury lobt vor allem die ausdrucksstarken, bewegenden Bilder und den sensiblen Umgang mit dem Thema Holocaust.

Daneben gehen auch die Plätze 2 und 3 gehen an das Hamburger Nachrichtenmagazin. Für das Cover des Jahres waren die zwölf Monatsgewinner von Januar bis Dezember 2015 nominiert.

Das sagt die Jury zum Cover des Jahres 2015:

Johannes Krempl, Geschäftsführer glow communication: "Diese Cover-Serie ist ein Volltreffer für den Spiegel – hier steckt Recherche und Story drin, die voll zum Spiegel passt."

Barbara Friedrich, Herausgeberin A&W Architektur und Wohnen: "Sensibles Thema, die Porträts der Überlebenden als 'Zeugen' gehen unter die Haut."

Peter Matz, Geschäftsführer der Agentur loved: "Ein weiteres Split-Cover, das eine ungeheure Kraft und Wucht entfaltet. Mit diesen Cover einher geht die Bewusstmachung, dass wir den gesellschaftlichen Auftrag haben, niemals zu vergessen. So schließt sich auch in diesem Jahr der Kreis."

Frank Nolte, Vorsitzender Bundesverband Presse-Grosso e. V. und geschäftsführender Gesellschafter KFS Presse-Grosso: "Die beste Cover-Split-Idee des Jahres."

Holger Grossmann, Advertising Manager Reader's Digest Deutschland: "Wenn Geschichte nur noch aus Zahlen und Fakten besteht, droht die Gefahr, dass selbst Gräueltaten der Vergangenheit einen nicht mehr berühren und zur Petitesse werden. Direkt anders wird es aber, verleiht man der Geschichte, dem Erlebten ein Gesicht. Weg ist die Anonymität und man selbst wird emotional berührt. Gerade in der heutigen Zeit mit seinen massiv drohenden gesellschaftlichen Veränderungen sind solche Berichte und solche Cover wichtiger denn je."

Mathias Glatter, COO Initiative Media: "Eindringlich und authentisch. So werden Spitzen-Cover gemacht."

Christian Daul, Managing Director Kastner & Partners: "Am Spiegel führt 2015 kein Weg vorbei. Die letzten Zeugen blicken uns alle an. Wen das kalt lässt, dem ist kaum zu helfen. Wie könnte man besser Historie, Politik, Schuld, menschliche Emotionen und individuelle Schicksale zu einem Titel verdichten?"

Dirk Henkelmann, Geschäftsführer dirk&philip kommunikation: "Es ist schwer, ein solches Thema so souverän, menschlich und würdevoll zu inszenieren. Dazu kommt die Idee, dafür diverse Cover mit verschiedenen Zeitzeugen zu drucken. Beides zusammen ergibt für mich das Cover 2015."

Regina Plaar, Account Director laif Corporate: "In dieser Ausgabe zeigt der Spiegel die verschiedenen Gesichter und Schicksale der letzten Zeugen. Fotografisch stark und eindrucksvoll berührt der Titel, berühren die Titel."

Kurt Georg Dieckert, Geschäftsführer und Mitinhaber der Agentur dieckertschmidt: "Eindrucksvoll und bewegend. Besser kann man das Thema nicht auf einem Cover darstellen."

Bertram Solcher, Fotojournalist und Dokumentarfotograf für Medizin und Wissenschaft: "Die Intensität dieser Porträtfotos ist nicht zu schlagen."

Franziska von Alvensleben, Verlagsleiterin Vision Media und Madame Verlag: "Schöne Serie, beeindruckende Bilder, Konzentration aufs Wesentliche. In jeder Falte steckt eine Geschichte!"

Marcus Gaida, Geschäftsführer Gaida Kommunikation: "Tolle Fotos, große Gestaltung. Menschen, die mit ihren Augen Geschichten erzählen – fesselnd."

Christian Kaeßmann, Geschäftsführung mediaplan: "Wichtiges Thema, noch immer. Und die Augen der Personen sprechen Bände."

Thomas Elmenhorst, Art Director A&W Architektur & Wohnen: "Ein großes Thema, sensibel und kraftvoll umgesetzt. Sehr intensiv und berührend."

Katja Anette Brandt, CEO Vizeum Deutschland: "Die Porträt-Serie, die der Spiegel auf seiner Titelseite zusammengestellt hat, ist tief beeindruckend. Aus den Gesichtern spricht im wahrsten Sinne des Wortes ein ganzes Leben. Sie haben Schreckliches erlebt, haben aber nach wie vor einen lebendigen, positiven und selbstbewussten Blick, und man kann nur erahnen, was diese Augen in ihrem Leben gesehen haben und damit Zeugen einer schrecklichen Zeit sind."

 

 

Nummer 2 – Der Spiegel 31/2015. Die Jury urteilt so:

Peter Matz, loved: "Ein logischer erster Platz in diesem turbulenten Jahr. Ein Split-Cover, das auch über die Wochen hinweg nichts an Kraft und Aktualität verloren hat. Eindringlich. Mahnend. Hinterfragend. Chapeau!"

Pit Kho, Kreativ-Geschäftsführer Serviceplan Frankfurt: "Ein Cover des Jahres hat Aktualität + gestalterische Klarheit + Relevanz über das Erscheinungsdatum hinaus. Diese Titelidee hat mehrere Cover des Jahres und spiegelt das Gesicht beziehungsweise die Gesichter einer zerrissenen Nation. Der Spiegel tut das, was ein Nachrichtenmagazin in einer Demokratie tun muss: Aufrütteln. Statt Anstiften. Aufklären. Statt Aufwiegeln."

Christian Daul, Kastner & Partners: "Für mich ganz klar das Cover des Jahres. Erschienen schon zu einer Zeit, bei der die Misere, die die Covers erzählen, für die Allgemeinheit noch gar nicht so greifbar war. Durch die aktuellen Realitäten noch relevanter. Das Cover des Jahres zum Thema des Jahres!"

Regina Plaar, laif Corporate: "Das Splitten der Titelmotive war in der Spiegel-Ausgabe 5 ein richtiger Schritt und ist es später im Jahr und auch heute noch immer. Wiederholungen sind nicht immer schlecht, zeigt die Wiederholung dieses Mittels. Das bereits in der Ausgabe 5 angewandte Mittel des Titel-Splittings ist auch hier nicht nur probat, sondern richtig und wichtig. Es ist das perfekte Mittel zu zeigen worum es hier eigentlich geht: um Menschen. Jede/r mit einem eigenen Schicksal im Gepäck."

Markus Klei, Gesamtvertriebsleiter der Mediengruppe Klambt: "Natürlich war das Flüchtlingsthema das entscheidende Thema des vergangenen Jahres und wird uns alle auch 2016 noch sehr beschäftigen. Mit allen positiven Ausprägungen (die wir Deutschen uns selber kaum mehr zugetraut hatten), aber auch leider negativen Begleiterscheinungen, wie auf den verschiedenen Covern auch mit der Unterzeile 'Fremdenhass vergiftet Deutschland' angemahnt. Klare Botschaft mit konkreten persönlichen Schicksalen in Szene gesetzt. Sehr gut!"

Tobias Hürter, stv. Chefredakteur Hohe Luft: "Der Spiegel gibt der 'Flüchtlingswelle' ein menschliches Gesicht. Das ist großartig, zumal nach allgemeiner Branchenweisheit mit so einem Cover keine Rekordauflage zu holen ist. Die Botschaft ist wichtiger."

Elke Klinkhammer, Chief Creative Officer der McCann Worldgroup Deutschland: "Kontroverse Cover-Serie, die direkt und unverblümt anspricht, was Deutschland bewegt, während der Flüchtlingsstrom nicht abreißt, nämlich nicht nur Toleranz und Hilfsbereitschaft, sondern auch Skepsis und Misstrauen."

Wolfgang Behnken, Geschäftsführer Behnken & Prinz, Hamburg: "Selten hat Cover-Splitting so viel Sinn gemacht, und besser kann man das Thema Fremdenhass nicht auf den Punkt bringen: Vorurteil trifft auf Realität, brillante Fotos und Plakate gegen den Fremdenhass. Für mich die Titel des Jahres zum Thema des Jahres."

Sacha-Sam Zöttl, Geschäftsführer Presse-Grosso-Zöttl: "Der Spiegel greift die Thematik sehr gut auf. Durch das Split-Cover nutzt er die Möglichkeit, sowohl die unterschiedlichsten Vorurteile, als auch die tatsächlichen Gründe für die Flucht der Menschen darzustellen und ihnen ein Gesicht zu geben. Plakativ und emotional. Sehr gelungen."

Bertram Solcher, Fotojournalist und Fotograf: Durch diese Fotos findet eine Konzentration auf das Wesentliche statt, die Menschen."

Claudia Fischer-Appelt, Geschäftsführerin Karl Anders: "Diese Cover konfrontieren den Betrachter mit seinen ganz eigenen Vorurteilen. Den eindringlichen, direkten Blicken kann man sich wirklich nur schwer entziehen. Zusammen mit den meisterhaften Wortpaaren wird das Thema Flüchtlinge kraftvoll auf den Punkt gebracht. So geht Cover!"

 

Nummer 3 – Der Spiegel 17/2015. Die Jury urteilt so:

Jörg Sachtleben, Kreativ-Geschäftsführer von Scholz & Friends Düsseldorf: "Sehr klar, sehr einfach, sehr direkt. Er trommelt nicht mehr."

Holger Grossmann, Reader's Digest Deutschland: "Die Reduzierung auf das Wesentliche, das Setzen eines klaren Schlüsselreizes der wiederum Bilder im Kopf auslöst, ruhige Bild-/Textkomposition: All das sind Garantiefaktoren zum Cover des Monats. In diesem Fall für mich ganz klar auch zum Cover des Jahres."

Thomas Elmenhorst, A&W: "Perfekt umgesetzt. Der Titel, der mit dem einen Symbolbild und minimalem Text den großen Bogen schlägt."

Mathias Glatter, Initiative Media: "Die Blechtrommel wird sofort mit Günter Grass in Verbindung gebracht. Einfach und klar."

Dirk Henkelmann, dirk&philip kommunikation: "Ausgetrommelt. Ein sehr einfaches, aber aussagekräftiges und dennoch stilles Bild zum Tode von Günter Grass. Ohne jeglichen Pathos, der sonst gerne bei 'Nachrufen' kübelweise herausgeholt wird."

Kurt Georg Dieckert, dieckertschmidt: "Ein Bild sagt alles. Ein großer Schriftsteller geht und das trommeln verstummt."

Karl-Heinz Bonny, Berater: "Die Trommel schweigt und Grass hat uns verlassen. Trauersymbol mit Respekt. Dem Spiegel-Magazin fehlt eine Stimme, den Lesern eine feste Orientierung. Es bleibt Leere und Stille. Lesebuch-verdächtig."

Mathias Gehle, Inhaber MCW Retail - Medien- und Convenience-Werkstatt: "Es bleibt in seiner Schlichtheit der Inszenierung ein Meisterwerk und vor allen Dingen in Erinnerung."

 

Auch andere Cover, die auf der Shortlist zur Wahl zum Cover des Jahres 2015 standen, wurden von der Jury bewertet:

Zitty 33/2015

Pit Kho, Serviceplan Frankfurt: "Schon bei der Monatswahl ein Verdächtiger fürs Treppchen am Jahresende. Alles, was ein Titel braucht: Bildidee. Textidee. Aussage als Haltung. In plakativ eingängiger Verpackung. Bei mir hat das Spiel mit dem Feuer brennendes Interesse auf den Innenteil entfacht."

Johannes Krempl, glow communication: "Der Burner! Die Zitty landet mit den Brandstiftern einen echten Hingucker, der die Stimmung in Deutschland Ende 2015 voll auf den roten Punkt bringt."

Barbara Friedrich, A&W Architektur und Wohnen: "Geniale Umsetzung zu den brandstiftenden Populisten."

Jörg Sachtleben, Scholz & Friends: "Sehr gute Verbindung aus Bild und Headline. Es wird recht deutlich, wohin uns das Diktat der Deppen führen kann."

Tobias Hürter, Hohe Luft: "Die Diktatur der Deppen – damit hat die Zitty für mich eines der Schlagwörter des Jahres geprägt, und auch gleich super illustriert."

Elke Klinkhammer, McCann Worldgroup Deutschland: "Der Titel zeigt einfach und eindrucksvoll das Potenzial an Zündstoff und Dummheit in der Flüchtlingsdiskussion."

Sacha-Sam Zöttl, Presse-Grosso-Zöttl: "Die Diktatur der Deppen, eine wunderbare Alliteration und graphisch hervorragend umgesetzt."

 

brand eins 9/2015

Dirk Henkelmann, dirk&philip kommunikation: "Eigentlich steht dieses Cover für mich stellvertretend für die meisten brand eins-Cover in 2015 auf dem zweiten Platz. Klar, auf den Punkt, in einem eigenen, unaufgeregten und wenig aufmerksamkeitsheischendem Stil."

Katja Anette Brandt, Vizeum Deutschland: "Mit einer lauten Farbe und einer einfachen Aussage: 'Die perfekte beste Lösung', die leicht eingängig ist und jeden von uns täglich trifft und damit nachvollziehbar ist – es geht nicht um Perfektion, sondern um die beste Lösung."

Barbara Friedrich A&W Architektur und Wohnen: "Grafisch perfekt für das Thema..."

Peter Matz, loved: "Rein visuell und 'handwerklich' die Nummer 1 des Jahres. Aber eben gesellschaftlich verdrängt worden. Trotzdem ein Wahnsinns-Cover."

Jörg Sachtleben, Scholz & Friends: "Ein Thema, das alle umtreibt, gut auf den Punkt gebracht. Das Cover regt zum Aufschlagen und auch ohne Aufschlagen zur Diskussion an."

Tobias Hürter, Hohe Luft: "brand eins macht die besten Cover in Deutschland – Punkt! Witzig, ästhetisch, pointiert. Dieses Prachtexemplar hat den Spitzenplatz verdient."

Markus Klei, Klambt: "brand eins hat es mit Einschränkung einfach verdient, als Gewinner des Jahres gekürt zu werden. Monat für Monat sind immer wieder viele Jury-Mitglieder von der direkten, pragmatischen und klaren Herangehensweise der Kollegen begeistert. Das Cover der Ausgabe 09/2015 war auch mein persönlicher Favorit des Monats – ich formulierte: 'Das Schwerpunktthema auf den Punkt gebracht. Der Titel war mir direkt im Handel aufgefallen. Große Kunst, mit einfachen Mitteln die Aufmerksamkeit zu erlangen.' Mehr kann ich nicht hinzufügen."

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Klasse Artwork und weist mit einfachsten Mitteln auf ein großes Problem der jetzigen Zeit hin: fehlender Pragmatismus."

Christian Kaeßmann, mediaplan: "Es tut gut, mal nicht perfekt sein zu müssen."

Claudia Fischer-Appelt, Karl Anders: "Um mit Nam June Paik zu sprechen: 'When too perfect, lieber Gott böse.'"

 

Der Spiegel 11/2015

Johannes Krempl, glow communication: "Der Spiegel hat sich 2015 die Cover-Krone verdient! Dabei arbeitet der Spiegel clever mit allen Mitteln – hier sogar mit dem Humor der brand eins!"

Thomas Elmenhorst, A&W: "Sehr schöne Idee. Hingucker durch Irritation. Sehr prägnant."

Geza Unbehagen, Fluent AG: "Ein Beispiel dafür, dass oft die einfachen Lösungen die stärkste Wirkung haben."

Jan Kruse, Ligalux: "Mein Favorit. Einfach, prägnant, plakativ!"

Christian Daul, Kastner & Partners: "Es kommt womöglich wie ein Texterwitzchen daher. Aber die Wirkung ist stark. Okay, für manche erst beim zweiten Lesen. Was aber dann den Inhalt bestätigt. Tolle Cover-Bilder können viele. So puren intelligenten Text sonst nur noch brand eins."

Kurt Georg Dieckert, dieckertschmidt: "So einfach und so effektvoll. Hier wird nicht nur über das Thema Konzentration gesprochen, nein hier erlebt man es auch."

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Auf den kleinsten Punkt hin kontrenziert – bei Inhalt und Grafik."

 

Cicero 6/15

Katja Anette Brandt, Vizeum Deutschland: "Cicero hat seine Headline 'Die treibende Kraft, was Sex und Macht verbindet' einfach, abstrakt, aber uneingeschränkt deutlich in seinem Titelbild umgesetzt. Ein stilisierter Anzugträger mit Krawatte, der typischer Weise für das Thema Macht steht, mit einer abstrakten, aber deutlichen Verfremdung, die für das Thema Sex steht. Ein häufig diskutiertes Thema wird von einem veränderten Blickwinkel aufgenommen. Es macht neugierig, den Artikel ganz zu lesen. Ziel  erreicht!"

Geza Unbehagen, Fluent AG: "Ein wirklich herausragendes Titelbild!"

Wolfgang Behnken, Behnken & Prinz: "Für eine der frechsten und intelligentesten Umsetzungen zum Dauerbrenner Sex und Macht. Die treibende Kraft als bestes Zusammenspiel zwischen Wort und Bild in diesem Jahr."

Markus Klei, Klambt: "Auch hier überzeugt die klare Bildsprache. Mutig und offensiv wird die Verbindung von Sex und Macht dargestellt. Das Thema ist sofort präsent und braucht kaum weiterer Erläuterung."

Bertram Solcher, Fotojournalist und Dokumentarfotograf: "Ein Titel wie ein guter Wein, er entfaltet sich langsam."

Karl-Heinz Bonny, Berater: "Mutig. Eindeutig. Aufklärerisch. 'Treibende Kraft'. Seit Adam und Eva. Weit über die Kölner Platte hinaus. Dennoch ein etwas zu harmloses Design, sonst gar die Nummer eins. Ein unverstellter Hinweis."

Claudia Fischer-Appelt, Karl Anders: "Durch den Stil der Illustration bleibt es so schön anständig, dabei ist hier gar nichts anständig. Sehr selbstverständlich hat sich der Kerl da vor dem Betrachter aufgebaut. 'Seht her!' Beim zweiten Blick zeigt sich dann auch noch ein Dick-Face. Wie cool ist das denn?!"

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "In politisch aufwühlenden Zeiten und dem Erfolg von 'House of Cards' treffend komponiert."

 

brand eins 11/2015

Pit Kho, Serviceplan Frankfurt: "Eine grandiose Bildidee.

Ein einmaliger Hingucker. Ein Titel, der untypisch für ein schlaues, intellektuelles, hintergründiges Blatt ist. Weil man lachen muss. Einfach so. Immer wieder."

Geza Unbehagen, Fluent AG: "Auffällig, modern gestaltet, intelligent. brand eins in Reinform."

Jan Kruse, Ligalux: "Großartiger Unsinn!"

Wolfgang Behnken, Behnken & Prinz: "Ein Stück aus Absurdistan: Besser kann man ökonomischen Unsinn nicht darstellen. Eine typische brand eins-Sicht."

Karl-Heinz Bonny, Berater: "Wieder mit Tiefgang und schlagender Optik. Die aufgeschnittenen Stiefel stehen nicht nur für den ökonomischen Un-Sinn sondern auch für Selbsthinter-Fragung bis zur Selbstentlarvung. Treffender geht es nicht."

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "Einfach der beste Hingucker von brand eins in 2015."

 

Der Spiegel 23/2015

Holger Grossmann, Reader's Digest Deutschland: "Subtil und auf den Punkt: So wird das Element aus dem Sport, das Tornetz, zu den 'schwedischen Gardinen', als Folge des auf dem Cover präsentierten Titelthemas 'Korruption'. Und ex post mit all den jüngsten Erkenntnissen lag der Spiegel mit diesem Thema ganz weit vorne."

brand eins 8/2015

Elke Klinkhammer, McCann Worldgroup Deutschland: "Die Ausgabe überzeugt vor allem inhaltlich. Der Titel ist polarisierend: Man macht weder blau, noch ist man faul. Dennoch trifft das Thema den Nerv einer Generation, die sich nach Entschleunigung sehnt. Die Ausgabe steht in meinem Regal: Als Reminder."

Jan Kruse, Ligalux: "Hut ab! Ein toller Titel, der alles hat: Originalität, Plakativität und Assoziationskraft."

Christian Kaeßmann, mediaplan: "Ein Ausbruch aus Konventionen."

Impulse 3/15

Mathias Glatter, Initiative Media: "Eine reduzierte und klare Darstellung des Themas. Simpel aber smart."

Sacha-Sam Zöttl, Presse-Grosso Zöttl: "Gut gemacht, erzeugt optisch Aufmerksamkeit im Regal, gerade unter den Wirtschaftstiteln. Und saubere Message: Gute Häuptlinge sind gefragt."

Franziska von Alvensleben, Vision Media/Madame Verlag: "Super Beispiel für gelungene Auswahl eines sprechenden Motivs mit viel Humor."

brand eins 12/2015

Regina Plaar, laif Corporate: "Wie immer voll auf den Punkt. Wenige Worte reichen aus, um das Kopfkino in
Gang zu setzen. Wohltuend!"

Franziska von Alvensleben, Vision Media/Madame Verlag: "brand eins schafft es, sehr humorvoll und plakativ, das gesellschaftliche Problem 'Geschwindigkeit' zu verdeutlichen. Fängt!"

 

Sonstige Bemerkungen

Holger Grossmann, Reader’s Digest Deutschland: "Schon interessant zu sehen, dass die Cover des Jahres 2015 durch Spiegel und brand eins bestimmt werden. Wo ist hier zum Beispiel der Stern, der Leuchtturm vergangener Jahre? Gerade für das Haus G+J mit seinem gelebten Credo und seiner Liebe für Print müsste dies doch Ansporn für 2016 sein dieses zu ändern."

Christian Daul, Kastner & Partners: "Ich wollte eigentlich gerne auch ein anderes Magazin auszeichnen. Aber am Spiegel-Erfolg kann in 2015 nicht gezweifelt werden. Egal welche Farbe. Wenn sie jetzt noch die Ausreißer nach unten in den Griff bekommen...."

Marcus Gaida, Gaida Kommunikation: "Das Jahr 2015 hat mal wieder gezeigt, dass eine reduzierte und konzentrierte Gestaltung auf ein Thema, die Siegerin ist. Im Kopf geblieben ist im vergangenen Jahr auch, dass seriöse Wirtschaftstitel es mit bunt und hipp ein bisschen an der Zielgruppe vorbei, gestalterisch übertrieben haben."

Karl-Heinz Bonny, Berater: "Das Niveau aller Cover ist extrem dicht. Ein lehrreicher und verdienstvoller Wettbewerb."

Johannes Krempl, glow communication: "Platz 1 für den Spiegel, der auch hier mit den meisten Cover-Stories dabei ist. Aber wo sind die Frauenzeitschriften?"

Pit Kho, Serviceplan Frankfurt: "In einem sehr bewegten Jahr für Gesellschaft, Deutschland, Weltgeschehen dominieren die politischen Themen, bzw. deren Titel. Schade, dass sich der Spiegel durch die mehrfach-Titel im selben Jahrgang selbst Konkurrenz macht. Allerdings sind beide Ideen für die Aufmacher der Monate Januar und Juli sehr berechtigt und nicht zu vergleichen."

Mathias Gehle, MCW Retail – Medien- und Convenience-Werkstatt: "Die Rückschau macht noch einmal deutlich, dass 2016 etwas mehr Vielfalt wünschenswert wäre. Es gibt und gab auch jenseits von Spiegel und brand eins (nichts gegen diese) unglaublich gute kreative Ideen."

 

Der Wettbewerb Cover des Jahres

Zur Wahl zum Cover des Jahres standen die zwölf Gewinner der Monate Januar bis Dezember 2015. Jeder Juror musste seine drei Favoriten auswählen und diese nach den Plätzen 1 bis 3 einstufen. Die Punkteverteilung ergab sich wie folgt: 1. Platz = 3 Punkte, 2. Platz = 2 Punkte und 3. Platz = 1 Punkt. Am Ende der Auswertungsphase wurden dann die Punkte pro Cover addiert und durch die Anzahl der abstimmenden Juroren dividiert. So erhält man ein gewichtetes Ergebnis. Das Cover mit den meisten gewichteten Punkten hat gewonnen.

 

 

(mm) 30.01.2016