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Cover des Monats April 2012: "Wenn schon, denn schon", brand eins!
Die Titelthemen der Top Drei im April-Ranking könnten unterschiedlicher nicht sein: 'brand eins' wählte den Kapitalismus, 'Cicero' entschied sich für das Phänomen der Piratenpartei, und der 'Spiegel' widmete sich in der Ausgabe 16 dem Thema Mobbing.
So mannigfach die Titelgeschichten auch sind, bei der optischen Umsetzung entschieden sich die Covergestalter überwiegend für graphische Lösungen. Dies fiel auch den Juroren auf und hat zudem gefallen. Eberhard Wolf, Professor für visuelle Kommunikation an der Akademie für Mode und Design, Hamburg/München: "Wer weiß, ob es ein neuer Trend in der Titelgestaltung ist. Es gibt vermehrt sehr grafisch gestaltete Cover – und alle wirken überzeugender als die häufig austauschbaren fotografischen Titel. Den grafischen Covern sieht man ihre Mühe und ihre Auseinandersetzung mit dem Thema an." Auch Bettina Olf, kempertrautmann, fand ihre Favoriten abseits fotografischer Titel: "'Neon' und 'Spiegel' 14/12 haben bei mir im April wirklich durch den Einsatz von Illustrationen gescoret.".
Time-Cover sorgt für Diskussion und Abo-Schub
Zugegeben, das Thema allein bewegt schon die Gemüter: Bist Du mütterlich genug? titelte das Time Magazin auf seiner Maiausgabe. Die eigentliche Provokation liegt jedoch in der Visualisierung des Themas. Das Cover zeigt die 26-jährige Jamie Lynne Grumet, die ihren fast vierjährigen Sohn Aram stillt.
Titelbild-Gestaltung auf 24. Internationale Sommerakademie Pentiment

Die Internationale Sommerakademie Pentiment der HAW Hamburg vom 22. Juni. – 11.August 2012 bietet auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Spektrum von Kursen im Bereich freier und angewandter Kunst – u. a. Malerei, Zeichnen, Skulptur, Installation, Druckgrafik, Fotografie, Grafikdesign, Illustration, Kalligrafie und Mode. Um die Gestaltung von Titelbildern geht es in dem Kurs "Der rote Rahmen des Spiegel"
11Freunde startet neue Spezial-Reihe

Nach Ende der sechsteiligen Serie mit Spezial-Ausgaben zu den großen Fußball-Jahrzehnten weitet 11Freunde das Spektrum seiner monothematischen Sonderhefte aus: In „You’ll never walk alone – Die Geschichte der Fußballfans“ will das Magazin für Fußball-Kultur aufzeigen, dass Zuschauer mehr als nur Randfiguren des Spiels sind. Die Redaktion blickt zurück, wie in den Zwanzigern in England die Fankultur entstand, porträtiert Kultanhänger wie den „Rote Dieter“, „Catwaezle“ und „St. Pauli-Willi“, kürt die schönsten Stadiongesänge und zeigt Kurvenmode im Wandel der Zeit.
EMOTION: Silvia Feist wird stellvertretende Chefredakteurin

Silvia Feist, 46, ist neue stellvertretende Chefredakteurin der Frauenzeitschrift EMOTION. Sie vertritt Julia Möhn, die in Elternzeit gegangen ist.
Feist arbeitete zuletzt als freie Autorin und Textchefin. Bei EMOTION ist sie seit 2009 als Textchefin. Chefredakteurin von EMOTION ist Dorothee Röhrig.
Frühere dnv-online-Meldungen zum Thema: EMOTION setzt sich am Bahnhof in Szene (14.02.2012)
LAURA WOHNEN KREATIV erscheint frisch überarbeitet

Bauer Media Group schickt sein Wohnmagazin LAURA WOHNEN KREATIV im neuen, frischen Look in den Handel. Das Magazin erscheint mit der Ausgabe 4/2012 vom 8. März inhaltlich und grafisch überarbeitet. [...]
Der erste Eindruck – von Lustkäufern und Substituierern

Von Dr. Sven Dierks, Geschäftsführer IFCom – Institut für Kommunikationsberatung,Werbe- und Mediaforschung GmbH, Hamburg
Rund 2700 Publikumszeitschriften buhlen am Kiosk um die Gunst des Verbrauchers. Das Titelbild muss dem ersten Eindruck standhalten, den potentiellen Leser neugierig machen. Dabei muss das Cover verschiedene Käuferschichten bedienen:
- Regelmäßige Käufer, die relativ unbeeindruckt vom Titelbild eine Ausgabe immer wieder kaufen,
- sporadische Käufer, die vom Titelbild und von den Inhalten zum Kauf überzeugt werden,
- diejenigen, die den Titel zum ersten Mal bemerken.
Was macht ein gutes Cover aus?

Daniel Bognar, Art Director beim Magazin der Süddeutschen Zeitung, über gute Cover
„Young is better than old.
Pretty is better than ugly.
Rich is better than poor.
Movies are better than music.
Music is better than television.
Television is better than sports
. . . and anything is better than politics.“
Das Cover-Mantra von Dick Stolley, Chefredakteur des People Magazins, um 1980
Stimmt das immer noch?
Als Zeitschriftengestalter stelle ich mir oft diese Frage. Und welche Unterschiede gibt es dabei zwischen einem Publikumstitel, wie zum Beispiel GQ, und einem wöchentlichen Zeitungssupplement, wie etwa dem Magazin der Süddeutschen Zeitung?






